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Geelong | Australien | Mittwoch - 10.11.2024 - 09:27 - GOOGLE MAPS 
25 Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean RoadMount Gambier:
Auf dem Weg zum NP habe wir auf einem kleinen aber sehr feinem Campinglatz bei Mount Gambier übernachtet. Am nächsten Morgen sind wir durch Zufall am Blue Lake-einem Kratersee- vorbeigekommen. Sofort war klar, dass wir uns den Katersee zumindest vom Aussichtspunkt ansehen mussten.
Der Blue Lake nimmt einen der Krater des Vulkans Maar ein, nach dem die Stadt benannt wurde.
Der See bietet eine sich ständig verändernde blaue Farbe. Jedes Jahr im November, wenn sich das Wasser erwärmt, verwandelt sich das dunklere Blau des Sees in ein intensives, tiefes türkisblau. Wir schießen ein paar Bilder, aber ist zur endgültigen Türiksfärbung können wir nicht warten.
Über eine sehr kleine, aber landschaftlich sehr schöne Straße fahren wir zum NP. Eine Notbremsung wurde für eine Australische Schlangenhalsschildkröte ausgeführt. Diese habe ich dann sicher über die Strasse getragen (zum Dank -oder auch aus Angst :-) hat sie mich fast angepinselt. Wir sehen viele Emus und einen ganzen Schwarm Rabenkakadus und beeindruckende Bäume.

Grampians NP (die „australischen Alpen“):
Der Grampians Nationalpark gehört zu den bedeutendsten Naturschönheiten des Bundesstaates Victoria und ist ein Paradies für Wanderer. Die vielfältige Flora und Fauna und die ungewöhnliche Felsformationen wollen von uns entdeckt werden.
Von dem Ort Halls Gap aus sind viele Aussichtspunkte nur mit einer kurzen Autofahrt oder zu Fuß erreichbar.
Wir erkundigen uns in der Touristeninformationen über mögliche Wanderungen.
Bevor es losgeht, sollen wir aber im Ort noch zum „Venus Bad“ gehen und den Kängurus auf dem Weg dorthin einen Besuch abstatten. Wir vergessen die Zeit, als wir die wirklich süßen Kängurus sehen. (u.a. Mutter mit Baby). Viele Fotos wurden gemacht und das Sozialverhalten zwischen Müttern und Kindern, wurde ausgiebig beobachtet. Wir konnten uns kaum trennen, aber wir wollten noch mehr von der schönen Natur sehen. Das Venus Bad haben wir nach einem kurzen Spaziergang erreicht. Ein kleiner Bach, der den Berg hinunter floss, durchströmte mehrere kleine Becken, welche sich im glatten Granitgestein befanden. Wäre das Wasser nicht so kalt gewesen, hätte man ein Bad in diesem Naturbecken nehmen können.
Weiter ging es zum wohl beliebtesten Wanderweg im gesamten Grampians National Park. Den abwechslungsreiche Wanderweg zum Pinnacle wollten wir nun angehen. Durch aufregende Schluchten, führt er zu einem sensationellen Aussichtsfelsen, dem Pinnacle. Dort oben breitet sich die, mit grün-felsigen Hügeln, gesprenkelte Landschaft vor dem Lookout aus. Wow was für ein An-, Aus- und Fernblick. Der Aufstieg hat sich wirklich gelohnt. Beim Abstieg haben wir noch eine unfreiwillige Verlängerung mitgenommen. Wir sind falsch abgebogen und landeten irgendwann wieder bei der Information von Halls Gap. Unser Auto stand leider woanders. Die Mitarbeiterin dort hatte uns angeboten, noch Ihrem Dienst uns zum Parkplatz (ca. 4km bergauf ) zu fahren, da es weder Bus noch Taxi hier gibt. Wir haben uns für den Aufstieg entlang eines Wanderweges entschieden und waren nach gut einer Stunde mit müden Füßen an unserem Bus.
Am späten Nachmittag fahren wir noch zum Reed Lookout + the Balconies. Auch von dort bieten sich spektakuläre Ausblicke. Ein Hauch zu spektakulär. Für Insta & Co wurden in vergangener Zeit zu gewagte Fotos gemacht und dabei ist es zu Unfällen gekommen. Wir genießen den Ausblick und die Weite und machen uns auf den Rückweg.
Wir hatten uns einen freien Stellplatz an einem See ausgesucht. Die Dämmerung setzte so langsam ein, als wir auf der Straße vor uns einen Langschnabel Ameisenigel entdeckten. Die stachligen Gesellen heißen und sehen zwar so aus wie Igel, sind aber so genannte Kloakentiere. Wie die Schnabeltiere legen Ameisenigel Eier und säugen dann Ihre Jungen. Was hatten wir für ein Glück dieses seltenen Tier zu sehen. In der Dämmerung hoppeln noch einige Kängurus und Wallabies an und auf der Strasse und wir sind froh unfallfrei bis zum Schlafplatz zu kommen.

Warrnambool:
Am nächsten Morgen fahren wir früh direkt zur 200 km entfernten Küste zurück. Erster Stop: Warrnambool, -eine kleine Stadt mit etwa 35.000 Einwohnern. Hier bummeln wir entlang von Skulpturen und Streetart, bewundern am Beach Segler, Surfer und die Arbeit der Küstenwache und tauchen anschliessend in die dort entspringenden heißen Quellen ein. Wir aalen uns ca 2 Stunden in den bis zu 40 Grad heißen Becken, bevor wir zur 243 km langen Great Ocean Road aufbrechen.

Great Ocean Road:
Die schönste Panoramaroute Australiens schlängelt sich zwischen den Städten Allansford bis Torquay entlang. Wir genießen die spektakuläre Ausblicke, erkunden kleine Küstenorte, schauen in den ein oder anderen Eisladen und sehen erneut Koalas.

Zur Geschichte der Strasse gibt es folgendes zu berichten.
1919 wurde mit dem Bau der Straße begonnen. Ausgeführt wurden die Arbeiten von 3000 heimgekehrten, arbeitslosen Soldaten, die nach dem Ende des Ersten Weltkrieges völlig verarmt und ohne Arbeit waren.
Der Bau der Straße war eine großangelegte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und durch die Regierung Victorias abgesichert. Zum anderen war der Bau aber auch motiviert als die Errichtung einer Art Kriegerdenkmal zum Gedenken an die im Krieg gefallenen Kameraden. Aufgrund der besonderen geographischen und geologischen Gegebenheiten war der Bau sehr schwierig und langwierig. Es dauerte 13 Jahre bis die Straße fertiggestellt werden konnte. Eine beachtliche Leistung, wenn man zurückblickt, welche Mittel den Arbeitern zur Verfügung standen.

Wir nehmen jeden möglichen Aussichtspunkt mit und sind stetig aufs Neue begeistert vom Anblick der Klippen und der Urgewalt des Meeres.
Der bekannteste und zugleich am meisten besuchte Ausblick an der Great Ocean Road sind die „zwölf Apostel“.
Hier ist es erstmalig etwas voller. Die zwölf Apostel sind durch Erosion entstandene Felsformationen im Meer. Komischerweise gab es nie 12, sondern immer nur 9. Zwei von den riesigen Felsen sind 2005 und 2009 in sich zusammengebrochen bzw. waren nach einer stürmischen Nacht einfach verschwunden. Wie lange diese imposanten Felsen noch zu bewundern sind, weiss Niemand so genau.
Wir sind ebenfalls sehr beeindruckt und spüren bei einem Strandspaziergang selbst die Kraft von Wind, Meer und Strömung.

…..next stop Melbourne

Vg ….die Bornis
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Pennneshaw | Australien | Donnerstag - 06.11.2024 - 12:39 - GOOGLE MAPS 
24 Kangaroo Island - 4 TageKangaroo Island – die kleine Insel der Superlative (so klein ist sie gar nicht-schließlich siebenmal größer als Singapur). Unberührter Natur, traumhafter Strände und einer Tierwelt, die diverser nicht sein könnte, wir sind genau richtig hier und freunen auf die kommenden 4 Tage.
Die 155 km lange und 60 km breite Insel bietet schroffe Küstenlandschaften, dichte Wälder, weiße Strände, Riesen-Sanddünen, Feuchtgebiete und und und.Neben 4400 Einwohnern leben Koalas, Kängurus, Schlangen, Ameisenigel, Schnabeltiere, Seelöwen, viele Vogelarten und besondere Honigbienen hier.

Die Bienen hier sind Einwanderer aus Ligurien / Italien. Schon ein Jahr nach dem die ersten Bienen auf die Insel kamen, wurde 1885 Känguru Island von der Regierung von South Australia zum Schutzgebiet für Bienen erklärt. Dieser Bienenart wird eine besondere Sanftheit zugesprochen. Angeblich werden Menschen von ihr nur sehr sehr selten gestochen. Weil die Biene so eine Besonderheit ist, darf man vom Festland auch keine Bienenprodukte mitbringen .Bei Verstoß drohen saftige Strafen. Der Genpool dieser wertvollen, von Krankheit weitgehend freien Bienenart soll schließlich entsprechend geschützt werden.

Wir nehmen uns Zeit die Insel ausgiebig zu erkunden.

Ein Halt ist der Seal Bay Conservation Park.
Hier lebt seit Tausenden von Jahren Australiens drittgrößte Seelöwen-Kolonie in der Seal Bay. Es werden geführte Touren angeboten. Wir unternehmen einen Spaziergang auf eigene Faust vorbei an den Fellbergen, die sich faul in der Sonne aalen. Wir schauen begeistert zu, wie sich die Seelöwen und Robben am Strand wälzen, mal ins Wasser hopsen und dann wieder rauswatscheln.
Sie ruhen sich hier in der Bucht vom Jagen im und unter Wasser aus. Traumstrände gibt es auf der Insel wie Sand am Meer. Einfach nur schöne lange, weiße Sandstrände mit kristallklarem Wasser, oder traumhafte Strände, bei denen man sich vorher durch ein Felslabyrinth schlängeln muss. Alles dabei und wir meisten ganz allein.
An der Emy Bay ist eine freundliche Delphinfamilie beheimatet. Bei einem Spaziergang am Strand tauchen plötzlich ca. 15 Delphine in flachen Wasser auf und tummeln sich dort. Wir gehen hüfttief ins Wasser und genießen das Spektakel. Ein magischer Moment für uns.
 
Es grünt so grün

Es gibt 891 native Pflanzen auf Kangaroo Island,46 davon sind endemisch. Wildblumen wachsen zu jeder Jahreszeit, jedoch ist die Blütezeit in den Monaten September und Oktober besonders spektakulär.
Bei den katastrophalen Buschbränden im Dezember 2019 / Januar2020 wurde ein Drittel der Natur zerstört. Über 6000 freiwillige Helfer waren damals im Einsatz, um Tier- und Menschenleben zu retten
An vielen Orten war die Natur quasi Tod. Bei einer Wanderung am Rocky River, konnten wir selbst erleben wie beeindruckend schnell sich die Natur erholt und aus der verbrannten Erde fruchtbares Land entstanden ist.
Es grünt und blüht aus verkohlten Baumstümpfen und Palmen.
Am Rocky River sind die scheuen Schnabeltiere zu finden. Schnabeltiere sind eine der wenigen eierlegenden Säugetiere und gehören biologisch zu den Kloakentieren. Nebenbei sind sie eine der giftigsten Säugetiere. Wer hätte das gedacht! An ihren flossenartigen Hinterbeinen befindet sich ein Giftstachel, der bei „Bedarf“ herausgeschossen wird. Wir sehen die kleinen scheuen Schnellschwimmer nur unter Wasser, sind aber trotzdem happy.

Die Kraft der Erosion sehen wir im Flinders Chase NP. Die rot schimmernden Felsen liegen wie drapiert auf einer Granitkuppel 25 Meter über dem Meer. Bizarre Granitfelsen, umsäumt von tosenden Wellen und dem Leuchtturm am Cape Du Couedic, bieten die markanten Felsen eine grandiose Aussicht. Wir genießen die imposanten Skulpturen der Felsen und können nicht fassen, was die Natur erschafft. Die grotesk anmutenden Felsformationen wurden vor mehr als 500 Millionen Jahren von Wind und Wasser geformt- ein unglaublicher Anblick.
Wir haben an drei verschiedenen Orten der Insel übernachtet und so einen guten Einblick über die verschiedenen Vegetationen erhalten.
Am Campingplatz im Westen sind wir umgeben von Wallabies und Kängurus, die dort abends grasen. In den Astgabeln der Eukalyptusbäume wiegen sich Koalas mit ihren Jungen , klettern umher oder schlafen. Wir erleben einen Kampf zwischen zwei Koalas und sind erstaunt über die unfassbar lauten Geräusche die diese kleinen Kerle von sich geben. Wir erleben, wie ein kleiner Koala sich kurz von seiner Mama trennt und erste Kletterversuche startet. Wir sind schockverliebt.
Für uns sind es hier auf der Insel magische Momente und wir können uns kaum trennen.

Wir verlassen KI mit der Nachmittagsfähre und fahren noch bis Viktor Harbor. So langsam müssen wir genau planen, was wir noch sehen wollen und wie wir die restliche Route fahren. Wir legen eine Kilometerfessertag ein und fahren und fahren und fahren - mit starken böigem Seitenwind mit unserer kleinen Schrankwand.
Am frühen Abend landen wir in Mount Gambier.
Nur noch 220km vom nächsten Stop entfernt vom Städtchen Halls Gap, welches eingebettet im Herzen des Grampians Nationalparks liegt. Diese Gegend ist bekannt für spektakuläre Wanderungen, atemberaubende Ausblicke und neugierige Tierwelt wie Kängurus, Emus, Wallabies und Vögel. Auf gehts…..

Vg….die Bornis
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Adelaide | Australien | Sonntag - 01.11.2024 - 22:51 - GOOGLE MAPS 
23 Hauptstadt von South AustraliaWir verlassen Port Lincoln in Richtung Port Arthur, wo wir tanken und uns die Beine vertreten, bei einem Aufstieg auf einen Aussichtsturm.
Wir fahren weiter entlang dem Spencer Gulf, welcher der westliche von zwei großen Meeresarmen ist, die in die Südküste von Australien im Bundesstaat South Australia hineinreichen. Beide liegen an der Großen Australischen Bucht. Der Golf ist 322 km lang und an der Mündung 129 km breit und wird von uns an der Küste entlang abgefahren.
Auf der Suche nach einem Campingplatz landen wir am Abend in Wallaroo. Der sehr freundliche Betreiber hat uns trotz verspäter Ankunft einen schönen Platz gegeben. Als wir die Campingküche sahen, wussten wir, dass wir mit der Auswahl voll ins schwarze getroffen haben…. Sowas hatten wir bis dahin noch nicht gesehen. Eine perfekt eingerichtete Küche, viele BBQ Plätze und sogar Geschirrspüler standen zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Am nächsten Tag wollte der Betreiber nur 30 australische Doller haben und brauchten erst um 12 Uhr auschecken(Check out time 10 Uhr ).-dafür gibt es mal ein großes Dankeschön und volle Punktzahl. Wir machten an dem schönen breiten Strand ein langen Spaziergang, gingen im klaren Meer baden und zum Abschied habe ich auf dem befahrbaren Strand eine Ehrenrunde gedreht. Was für ein schöner Tagesanfang.
Wir hatten nun nur noch ca. 150km bis nach Adelaide vor uns.
Am späten Nachmittag kommen wir in Adelaide's Brownhill Creek Caravan and Holiday Park an.
Dieser liegt nur 7 km vom Stadtzentrum entfernt und ist mit dem Bus sehr gut zu erreichen.

Freitag früh machen wir uns auf den Weg zur Stadtbesichtigung. In der Touristeninformation holten wir uns Tipps und Kartenmaterial, buchen unsere Fährfahrt nach Kangaroo Island und tauchten mal wieder im Großstadtleben ein.
Die Küstenstadt ist die Hauptstadt des Bundesstaates South Australia und ist mit rund 1,3 Millionen Einwohnern Australiens fünftgrößte Stadt. Sie befindet sich am Saint-Vincent-Golf. Die Innenstadt wurde im Schachbrettmuster angelegt und fasziniert mit einer herrlichen Mischung aus historischen Gebäuden, grünen Parkanlagen und modernen Bauten. Sich in Adelaide zurecht zu finden ist somit recht einfach. Die Innenstadt ist exakt eine Quadratmeile groß und von üppigen Parkanlagen umrahmt.

Wir bummeln über die North Terrace, welche zum Pflichtprogramm beim Besuch dieser Stadt gehört. Dieser Boulevard ist von Bäumen gesäumt und lädt zum Flanieren ein. Hier befindet sich die bedeutende Art Gallery of South Australia mit Kunstwerken der Aborigines oder auch das South Australian Museum. Es ist die Kulturmeile der Stadt. Wir besuchen im South Australian Museum die Ausstellung - Australian Geographic Nature Photographer of the Year, die das Naturerbe Australiens, Neuseelands, der Antarktis und Neuguineas zeigt.
Atemberaubende Bilder von professionellen, aufstrebenden und Junior-Fotografen, zeigen unglaubliche Momente der einzigartigen Schönheit der Flora, Fauna und Landschaften.

Wir besuchen den Adelaide Central Market. Hier finden wir viele Produkte aus Südaustralien, wie Käse aus der Region, Obst, Gemüse und Fisch, und auch Feinschmecker kommen hier auf Ihre Kosten. Der Markt blickt auf eine mehr als 150-jährige Geschichte zurück und bietet Platz für mehr als 80 Händler, was ihn zu einem der größten Märkte des Landes und zu einem der besten Orte in Adelaide macht. Wir essen Portugiesische Blätterteig-Törtchen , die leckeren Pastéis de Nata, trinken dazu Cappuccino und beobachten des Markttreiben. An solchen Orten spürt man das Leben, die Lust und den Genuss - wir lieben es.

Ein Ort, der uns auch sehr begeistert hat, war der Botanische Garten. Im nord-westlichen Zentrum Adelaides gelegen, findet man hier verschiedene Themengärten, darunter den Australian Native Garden, Cactus and Succulent Garden, National Rose Trial Garden, Dahlia Garden, Mediterranean Garden und International Rose Garden, um nur einige zu nennen. Besonders imposant war das 1874–1875 errichtete Palm House. Dies gehört zu den ältesten und populärsten Bauten der australischen Provinzhauptstadt. Während wir uns unter majestätischen Bäumen und durch die üppigen Landschaften des Botanischen Gartens schlängeln, erwartet uns eine Veranstaltung des berühmtesten zeitgenössischen Glaskünstlers der Welt, Dale Chihuly.
Die großformatigen Skulpturen machen den Garten zu einem besonderen Ort, wo man die Kunst immer wieder neu erkunden kann. Abends werden die Kunstwerke aus Glas angeleuchtet und ziehen viele Besucher an.
Im Zentrum von Adelaide gelegen, ist der Victoria Square, auch bekannt als Tarndanyangga, ein Stadtplatz. Es gibt eine Reihe von Gebäuden und öffentlichen Institutionen, die an den Platz grenzen, einschließlich des Obersten Gerichtshofs von Südaustralien. In der Mitte befindet sich die Statue von Königin Victoria und ist einer der besten Touristenorte in Adelaide. Hier laufen die Vorbereitungen zur Weihnachtsparade auf Hochtouren. Weihnachtsmänner, Tannenbäume und jede Menge Weihnachtsdeko findet man in der Stadt. Fühlt sich für uns ein wenig komisch an - November 25 Grad und Weihnachtsstimmung passen gedanklich für uns nicht richtig zusammen.

Auch erwähnenswert ist, die öffentliche Kunst in der Stadt, welche ein Ausdruck kulturellem Reichtum und Kreativität ist. Die Street Art in Adelaide ist ein wachsender Aspekt der breiteren öffentlichen Kunstszene, die im zentralen Geschäftsviertel von Adelaide zu finden ist. Die Straßenkunst von Adelaide umfasst die gesamte Bandbreite zeitgenössischer Street Art und begeistert uns sehr. Keine Schmierereien sondern tolle Kunstwerke wurden von uns in der ganzen Stadt entdeckt.

Fazit:
1 Tag und 26.000 Schritte reichen nicht aus, diese tolle Stadt zu erkunden und zu erleben. Wir haben einen guten Eindruck erhalten und emfinden Adelaide als sehr lebenswerte Stadt. Insgesamt ist Adelaide eine Stadt, die reich an Kultur, Geschichte und natürlicher Schönheit ist und uns in ihren Bann gezogen hat.
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Port Lincoln | Australien | Donnerstag - 31.10.2024 - 11:35 - GOOGLE MAPS 
22 der Versuch einen weißen Hai zu sehenPort Lincoln liegt an der äußersten Südspitze der Eyre-Halbinsel an der Boston Bay im Bundesstaat South Australia. In der nach ihrem Namensvetter Lincoln in der Grafschaft Lincolnshire in den englischen Midlands benannten australischen Stadt leben zurzeit 14.000 Menschen – vorrangig vom Fischfang und Tourismus.
Port Lincoln ist die größte Stadt an der Westküste von South Australia, sie gilt als die australische „Hauptstadt der Meeresfrüchte“ und die Stadt mit der landesweit höchsten Dichte an Millionären. Zu großem Wohlstand gelangt ist Port Lincon vor allem wegen des Fischreichtums vor seinen Küsten. Verantwortlich für die Schwärme von Thunfischen und Sardinen sind die nährstoffreichen Kaltwasserströmungen aus dem nah gelegenen Spencer-Golf.
Während der Thunfisch fast ausschließlich nach Japan exportiert wird, gelangen die Bestände aus den erst seit Neuestem betriebenen Aquakulturen für Austern, Seeschnecken und Königsfische auch auf den Binnenmarkt.
Absolutes Magnet ist das Käfigtauchen bei dem weißen Hai, weshalb wir auch hier gelandet sind.

Wo und wie kommt man auf die Idee in einem Käfig weiße Haie zu beobachten?
Dieses Abenteuer wird an ca 12 Orten der Welt angeboten u.a. hier in Port Lincoln - Australien, Isla Guadalupe - Mexiko, Gansbaai - Südafrika, Beqa Lagune - Fidschi, Bimini - Bahamas, Kokos Insel, Fakarava - Fidschi, Malapascua -Philippinen und den Galapagos Inseln.

Man muss ein absoluter Haifan sein und vielleicht auch eine eigene Geschichte mit ihm haben, so wie Rodney Fox -der „Erfinder“ des Käfigtauchens.
Rodney überlebte mit 22 Jahren nur knapp einen Weißen-Hai-Angriff. Trotzdem ließen ihn die großen Haie nicht mehr los.
„1963 war ich amtierender Harpunen-Meister in Süd-Australien. Ich war 21 Jahre alt und ein Jahr später wollte ich meinen Titel bei einem Wettkampf verteidigen. Ich schwamm so etwa drei bis vier Stunden umher. Leider ohne großen Erfolg, deshalb dachte ich, ich muss weiter raus schwimmen und tiefer tauchen, um an die wirklich dicken Fische zu kommen. Als ich gerade unter Wasser war und mich auf einen Abschuß konzentriere, rammte mich etwas mit der Kraft eines Zuges in meine Brust. Meine Harpune fiel aus der Hand, meine Maske rutschte weg und etwas schob mich mit unglaublicher Geschwindigkeit durchs Wasser.
Ich dachte wirklich zu beginn an einen Zug, bis sich die Gedanken ordneten und ich realisierte, dass ich unter Wasser bin und es wohl eher ein großer Hai war. Ich schlug so hart wie ich konnte auf das Gesicht und die Augen des Tieres, weil ich mir dachte, dies sei wohl die empfindlichste Stelle an ihm. Es schien als ob er mich loslassen würde, ich fiel aus seinem Maul und versuchte instinktiv den Hai wegzuschubsen. Dabei geriet meine Hand direkt in sein Maul, ratsche über die Zähne. Kurz bevor der Hai sein Maul schliessen konnte, zog ich meinen Arm heraus. Er mußte später mit 94 Stichen genäht werden. Nur ein Finger blieb danach beweglich.
Bervor er mich wieder beissen konnte, schlug ich meine Arme um seinen Bauch, sodass er mich nicht mit seinem Maul erreichen konnte. Dann erst begriff ich, das ich mich in etwa zehn Meter Tiefe befand, immer noch die Luft anhielt und kurz davor war zu ertrinken. Also stiess ich mich vom Hai ab und und tauchte so schnell ich konnte zur Oberfläche. Nur ein kurzer aber tiefer Atemzug, dann sofort der Blick nacht unten – das Bild, das ich sah, war wirklich angsteinflößend: Durch das vom Blut rot gefärbte Wasser tauchte der große Kopf des Weißen Hais auf. Mit weit geöffnetem Maul kam er direkt von unten auf mich zu geschwommen. Ich machte mich bereit, so heftig wie ich nur konnte mit dem Fuß gegen seinen Kopf zu treten, als plötzlich ein Wunder geschah: Er biss nicht in mich hinein, sondern in einen schwimmenden Tank, den wir damals hinter uns herzogen“.

Seine Geschichte des Angriffs und der Flucht wurde viele Male veröffentlicht. Er gilt als Wunderüberlebender eines der schlimmsten nicht tödlichen Haiangriffe der Welt.Bei dem Angriff war Fox' Unterleib vollständig freigelegt und alle seine Rippen auf seiner linken Seite gebrochen. Sein Zwerchfell wurde punktiert, seine Lunge wurde aufgerissen, sein Schulterblatt war durchbohrt, seine Milz war freigelegt, seine Arterie war freigelegt und er war nur wenige Minuten davon entfernt, dass seine Venen aufgrund des großen Blutverlustes kollabierten. Die Sehnen, Finger und der Daumen seiner rechten Hand wurden alle durchtrennt und bis heute trägt er einen Teil eines Haifischzahns in seinem Handgelenk. Seine Wunden erforderten nach dem Angriff 462 Stiche.

Später gingen Rodney und seine Frau öfters im den Zoo und beobachteten Löwen und Tiger hinter Gitter. Dabei kam ihm der Gedanke: Vielleicht kann man Haie auch aus einem Käfig heraus beobachten. Etwa 1965 organisierte er dann eine Expedition mit zwei andere Haiunfallopfern, um die Weißen Haie aus der Nähe, aber sicher zu beobachten. Die Tiere waren mehr an den Fischködern interessiert, als an ihnen.
Als er da im Wasser war mit den großen Tieren, wurde ihm bewusst, dass er kein Versicherungsvertreter mehr sein wollte. Also kündigte er meinen Job, fing an Abalone-Muscheln zu sammeln und Weiß-Hai-Trips anzubieten. Dann kam dieser unglaubliche Anruf aus Hollywood, ob er dem Film-Team bei den Hai-Aufnahmen zum Film „Der Weiße Hai“ helfen könnte. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie keine Ahnung, dass dieser Film dem Hai so ein schlechtes Image verleihen würde. Die Film-Crew besuchte ihm in Port Lincoln, wo er lebte. Sie gaben ihm ihr Storybook und zeigten ihm welche Aufnahmen sie brauchten. Sie filmte in den nächsten Tagen die Weißen Haie von rechts, von links, von oben von unten. Rückblickend sagt Rodney, dass diese die einzige Entscheidung ist, die er heute bereut.
Zum Käfigtauchen gehört aber auch das anlocken des Hais, denn ohne Futter im Wasser, gibt es für die Gäste keine Haie zu sehen. Das Anlocken erfolgt mit einem konstanten Fischblutstrom vom Boot. Mit großen Fischköder an Haken, werden die Haie vor die Käfige zu locken. Es kommt nur selten vor, das die Haie den Köder auch wirklich zu fassen bekommen.

Am 29.10. ging es morgens um 6.30Uhr pünktlich von der Marina in Port Lincoln für mich los . Die CalypsoStar soll die Gäste zu den Haien nach Neptun Island bringen. Drei Stunden lang fahren wir mit dem Boot auf das offene Meer hinaus. Vor der Neptun Insel legen wir schließlich an, hier waren in der Vergangenheit erfahrungsgemäß immer weiße Haie unterwegs. Sie werden normalerweise naturgemäß dort hingezogen. Bis zu 40.000 Pelznasenseerobben haben auf den Neptuninseln ihren Lebensraum und diese gehören zur Leibspeise der Meeresräuber. Der Käfig wird zu Wasser gelassen. Die Teilnehmer werden in Gruppen eingeteilt. In 7mm dicke Taucheranzüge eingepackt und mit Unterwasserkamera bestückt, ging es nun für jeden nacheinander in den Käfig.
Doch leider ist das hier kein Wunschkonzert. Der Weiße Hai ließ sich nicht blicken, trotz intensiver Versuche ihn anzulocken. Die Crew gab alles, doch es sollte nicht sein. Fischschwärme und Möwen machten sich über die Köder her, aber ein Hai tauchte nicht auf.
Im Oktober diesen Jahre gabe es nur an 5 Tagen Haibegegnungen. Ganz im Gegensatz zum letzten Jahr wo um die gleiche Zeit fast täglich mehrere weiße Haie gesichtet wurden. Den Grund für diesen Rückgang der Haisichtungen konnten sich die Crew Mitglieder auch nicht erklären.
So ist das bei der Wildlife Beobachtung, es gibt keine Garantie auf Erfolg. Somit bleibt der Wunsch eine Weißen Hai zu sehen weiterhin offen.

Dafür hatten alle Gäste einen Gutschein erhalten, welcher bei einer nächsten Tour einlöst werden konnte. Da am 30.10. das Schwimmen mit den Robben auf dem Progamm stand, habe ich kurzfristig diese Tour noch mitgemacht, damit der Gutschein nicht verfällt. Also einen Tag später ging es auf eine Halbtagestour zu den vorgelagerten Inseln. Dort hatten ich das Vergnügen, mit den sehr neugierigen und sehr flinken Robben zu schwimmen. Man wurde immer wieder umkreist, beobachte und hatte das Gefühl gehabt, dass die Robben ein zum spielen aufgefordert. Wie elegant und schnell sich die Tiere bewegen, ist faszinierend. Zum Schluss, ich was gerade auf den Weg zum Boot, kamen wir nich Delfine entgegengeschlagen. Was für ein Glück und Freue.
Dankbar über diese Unterwasserbegegnungen kehrte ich zurück.
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Elloston | Australien | Samstag - 26.10.2024 - 13:04 - GOOGLE MAPS 
21 Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt23.10.
Wir stehen früh auf und fahren von Varley bis zum NP Cape Le Grand.
Der Nationalpark erstreckt sich ca 50 km hinter Esperrance entlang der Küste und bildet mit seiner Fläche fast eine Halbinsel. Malerisch wilde Küstenabschnitte mit bizarren Felsformationen wechseln ab mit traumhaften Stränden, einsamen Buchten und Bergen. Man kann dort wandern, fischen (besonders das Klippenfischen-bei dem man sich am Felsen mit einem Karabiner befestigt, damit man von den Wellen nicht weggerissen wird-ist sehr beliebt), mit dem Allrad am Strand entlangsausen oder einfach nur chillen. Eigentlich wollten wir dort eine oder zwei Nächte verbringen. Die beiden Campingplätze sind aber über Wochen im voraus ausgebucht, so dass wir einfach nur einen schönen Tag im NP verbringen, uns von der unfassbar schönen Lucky Bay verzaubern lassen, in die Wellen springen und ein paar kurze Spaziergänge unternehmen. Die Lucky Bay gilt als eine der schönsten Buchten der Welt. Sie zieht sich lang, hat unglaublich weißen Sand, das Meer zeigt mindestens drei/vier verschiedene Blautöne, das Wasser ist kristallklar…abends kommen Kängurus an den Strand. Es ist einfach herrlich.
Wir verlassen den NP und übernachten in Esperance

Esperance liegt an der Südwestküste und wird von strahlend weißen Sandstränden mit türkisfarbenem Wasser umgeben. Des Weiteren ziehen zwischen Mai/Juni und September/Oktober Südkaper-Wale an der Küste vorbei.
Am Ufer der Stadt gibt es den Tanker Jetty, an dem regelmäßig neuseeländische Robben und australische Seelöwen zu sehen sind, die auf Fischreste der Angler warten. Der Seelöwe „Samy“ nennt den ca. 840 Meter langen Pier quasi sein zu Hause. Ein Muss -auch für uns -ist der etwa 40 Kilometer langen Great Ocean Drive. Auf dem Weg passiert man unzählige Buchten mit türkisfarbenem Wasser und Puderzuckersand, den Rotary Lookout am Wireless Hill, den Twilight Beach, den Blue Haven Beach, den Observatory Point und den Pink Lake-der schon seit 9 Jahren gar nicht mehr Pink ist :-). Wir schauen den Surfern zu, gehen baden, genießen die Ausblicke, halten nach Walen Ausschau und genießen nochmal Sonne, Wind und Meer bevor wir uns auf die lange Strecke Richtung Adelaide machen.
Wir fragen uns immer wieder, warum der Sand hier so weiß ist?
Der Papageifisch hat einen großen Anteil daran. Er knabbert die Korallen ab, verdaut und scheidet den unverdaulichen Sand aus. Ein einzelner Fisch kann somit im Jahr bis zu 90 kg schneeweißen Sand produzieren.

24.10.
Wir stocken unsere Vorräte auf, tanken und machen uns auf einen langen Weg. Es zeigen sich verschiedene Vegetationen am Straßenrand. Buschland, Salzseen, Waldgebiete und verbranntes Buschland, das wieder neu entsteht….wir fahren 146 km nur geradeaus , fahren in eine neue Zeitzone (die Uhrzeit verstellt sich erst um 45 min dann um weitere 30min voraus) und übernachten auf einem Parkplatz im Busch.
Dieser Sonnenuntergang ist traumhaft ,nur die Buschfliegen sind lästig. Wegen der vielen Rinder und dem anfallenden Kot ist das Buschland ein „Paradies „ für Fliegen. Sie sind hier millionenfach anzutreffen und sind sogar in Sydney neuerdings ein „Problem“. Wir rüsten uns mit Hüten mit integriertem Fliegennetz aus und haben so -zumindest im Gesicht- Ruhe vor den Fliegen. Wir schlafen zeitig und stehen früh auf.

24/25.10.
Wir durchfahren die große australische Bucht (1100 km ) mit ihren wechselnden Landschaften , sehen überdimensionale Transporter-die fast beide Strassenhälften einnehmen-, fahren, fahren (Thomas grüßt mittlerweile jeden entgegenkommenden Truckfahrer :-) …als wäre er einer der Community, wir tanken wieder (auch hier sind die Preise für Benzin deutlich höher als in bewohnten Gegenden), holen Café an der Tanke ,durchqueren einen Teil der Nullarbor Plain -eine außerirdisch aussehende Steinwüste von 200.000 Quadratkilometern ohne jeglichen Baum-, wieder gibt es eine andere Zeitzone . Der Highway ist an manchen Stellen beidseitig verbreitert, so können ihn Flugzeuge als Landebahn benutzen. Gerade bei den Buschbränden der vergangenen Jahre wurden diese Landebahnen häufig genutzt. Auf der Strasse sehen wir immer mal wieder kleine Tannenzapfenechsen. Sie sehen wirklich aus wie ein Tannenzapfen. Der Schwanz ist ganz kurz und sie bewegen sich nicht echsentypisch fort , sondern tippeln ganz schnell mit ihren kurzen Beinchen. Sie gebären -anders als Echsen- ihre Jungen lebend.
Wir überfahren die Grenze von Westaustralien zu Südaustralien und irgendwann nachmittags machen wir Stop bei den Bunda Cliffs. Diese erstrecken sich ca 130 km entlang der großen Australischen Bucht , sind 60 bis 120m hoch und bieten atemberaubende Blicke auf das Meer. Die Klippen fallen steil ab und erinnern uns an die 12 Apostel in Südafrika. Die Bunda Cliffs entstanden vor ca 65 Millionen Jahren auf dramatische Weise, als sich der australische Kontinent vom der Antarktis abspaltete. Wanderwege gibt es am Cliffrand nicht, weil ständig Abspaltungen drohen. Wir staunen und bewundern die Kraft des Meeres. Den Aussichtspunkt Head of Bight , von dem es ebenfalls spektakuläre Blicke auf die Klippen geben soll erreichen wir leider zu spät. Hier macht uns die Zeitverschiebung einen Strich durch die Rechnung. Auf unseren Uhren ist es 15.00 Uhr , die Handys haben sich bereits auf 16.30 Uhr umgestellt. Schade, aber im weiteren Verlauf unserer Reise, werden wir nach Adelaide auf der Great Ocean Rd. Auch an einer Steilküste entlangfahren.

Also heißt es weiter fahren. Der nächste Platz zum Übernachten mit Einrichtungen ist noch 120 km entfernt.
Die Sonne geht jetzt auf einmal 1,5 Stunden später unter, da bleibt noch Zeit. Wir landen auf einem Surfer-Zeltplatz inmitten von Dünen und sehen gerade noch die Sonne untergehen. Wir haben uns schon einen herrlichen Frühstücksplatz für morgen früh ausgeguckt.

26.10.
Frühstück mit Aussicht! Die ersten Surfer warten auf ihre Wellen und wir sitzen ganz allein inmitten der Dünen.
Wir befinden uns auf einem kleinen sehr einfachen privaten Campingplatz. Es gibt eine kalte Dusche ,Toiletten und BBQ Plätze mit Feuerholz; die Aussicht ist unbezahlbar. Die Fahrt hierher führt 20 km über eine Schotterstraße vorbei an kleinen Salzseen und gewaltigen Sanddünen. Es rumpelt ganz schön und wir beten, dass die Stoßdämpfer halten.
Die Weiterfahrt führt und zurück auf den Eyre Highway nach Penong. Dort gibt es an die 100 Windmühlen und angeblich auch die größte der Welt. In Ceduna besorgen wir uns erstmal neues Kartenmaterial. Southaustralien hatten wir noch nicht im Karten Portfolio. Es gibt so wahnsinnig viel zu entdecken…und wir müssen uns Entscheiden und eine feine Auswahl treffen.
Wir fahren die schöne Eyre Halbinsel, mit vielen tollen Aussichten , bizarren Felsformationen , endlos langen Holperstrassen und weißen Stränden hinunter bis nach Elleston. Morgen geht es nach Port Lincoln. Thomas holt sich dort einen Extra Adrenalin Kick. In einem Käfig kann man dort unter Wasser dem weißen Hai direkt ins Maul schauen und genau gucken, ob ALLE Zähne geputzt sind. Also Daumen drücken, dass einer zur Zahnpflege vorbeikommt.

Vg….die Bornis
nächstes ziel:  Port Lincoln



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