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Valley | Australien | Mittwoch - 23.10.2024 - 12:41 - GOOGLE MAPS 
20 Magaret Region und eine versteinerte Welle20.10.2024
Canal Rocks:
Canal Rocks ist eine Reihe von Granitfelsen im Indischen Ozean direkt vor der Küste, etwa 4 Kilometer südlich von Yallingup in der südwestlichen Region von Westaustralien. Eine Reihe von Felsen ragt in den Ozean und schafft einen natürlichen Kanal, der durch die Kraft des Meeres ausgehöhlt wurde.
Wir waren hier als es sehr windig und verregnet war - die hohen Wellen haben eine meterhohe Gischt erzeugt - dadurch wirkt diese Gelände noch eindrucksvoller. Die Kraft und Schönheit der Natur haben wir hier trotz Regen intensiv erlebt.

Highway 250 Weinroute :
In der Region Margaret River werden mehr als 25 Prozent des australischen Premium-Weins produziert und sie
ist mit mehr als 200 Weinbergen eine der größten Weinregionen des Landes. Der Highway 250 führt uns durch diese Region und wir sehen bei Dauerregen ein Weingut nach dem anderen. Gerne hätten wir hier einen Stop gemacht, um an einer Verkostung teilzunehmen, aber - dont Drive when you drink - und wir hatten noch ein paar Kilometer vor uns.

Surfer Point:
Von Margaret River ist es nur eine zehnminütige Fahrt westlich nach Surfers Point, in Prevelly
Surfers Point ist bekannt als einer der besten " Big Wave " - Standorte und ist auf Augenhöhe mit Hawaii. Zwischen März und April finden hier die Margaret River Pro World Championships statt, bei denen man die besten Surfer der Welt beobachten kann. Leider war das Wetter zu schlecht und es war kein Surfer im Wasser, so dass wir uns nach einem kurzen Stop wieder auf den Weg machten.

Lake Cave:
Die Margaret River Region ist unter der Erde genauso spektakulär wie an der Oberfläche. Wir dachten, das bei dem Dauerregen ein Höhlenbesuch genau das richtige ist.
Hier unter der Oberfläche des Leeuwin-Naturaliste Ridge liegen über 100 reich verzierte Kalksteinhöhlen. Der Fluss hat den Kalkstein im Laufe der vergangenen hundert Millionen Jahre langsam erodiert und riesige Höhlen und große Felshaufen geschaffen.
Wir besuchen die Lake Cave, welche eine atemberaubende, unberührte Kammer tief unter der Erde ist.
Über eine Treppe durch ein spektakuläres Dolinenloch sind wir herabgestiegen und blicken vom Boden des versunkenen Waldes auf die hoch aufragenden Karri Bäume.
Im Inneren der Höhle spiegelt ein ruhiger See die zarten Kristallformationen wieder, die aus der Höhlendecke wachsen. Tropfen hängen an den Spitzen von Strohhalmen und Stalaktiten – bevor sie auf den Höhlenboden oder in den See fallen und Wellen im Wasser erzeugen.
Wir bestaunen die einzigartige „Suspended Table“-Formation, die mehrere Tonnen wiegt und der Schwerkraft zu trotzen scheint, während sie über dem klaren Seewasser schwebt. Bei einer konstanten 16 Grad Höhlentemperatur haben wir beim einstündigen Rundgang viel interessantes erfahren.

Abends haben wir auf dem Campingplatz in Harmelin Bay übernachtet.

21.10. 2024
Harmelin Bay:
Hamelin Bay an der Südwestküste nördlich von Augusta ist eine ruhige, offene Sandbucht, berühmt für die Fülle an Stachelrochen, die die Bucht frequentieren. Aus diesem Grund sind wir hierher gefahren.
Dort sollte man eine persönliche Interaktion mit diesen bemerkenswerten Stachelrochen genießen und Sie aus nächster Nähe sehen. Mit einer Breite von bis zu zwei Metern schwimmen die Stachelrochen herum. Bei unserem Besuch dort war die Bucht wunderschön,aber ohne Rochen.Uns wurde erklärt, dass das Wasser zu wellig sei und die Rochen es ausschließlich bevorzugen, bei glatter See am Beach aufzutauchen. Schade das wir diese Begegnung nicht erlebt durften.

Gloucester Tree (Aussichtsbaum)
Der Gloucester Tree ist ein hoher Karribaum im Gloucester-Nationalpark in der Nähe von Pemberton.
Der Karri ist die höchste Baumart in Westaustralien und die dritthöchste der Welt. Sie kann über einen Zeitraum von etwa 100 Jahren bis zu 90 Meter hoch werden. Wir haben uns den abgesperrten Baum zur Brandbeobachtung angesehen, welcher mit 72 Meter der welthöchste ist. Der Aufstieg und die Plattform wurde wegen Sicherheitsmängel im Jahre 2023 gesperrt, wird aber für kletterlustige Besucher derzeitig Instand gesetzt.

Giant Tree Top Walk
Der Tree Top Walk ist einfach großartig: wir gehen in 40 Meter Höhe durch die Baumwipfel. Dies ist eine etwas wacklige Angelegenheit. Der Walk besteht nämlich nur aus gespannten Brückenelementen, ein paar Stützpfeilern für die Aussichtsplattform und alles ist mit Metallgittern als Trittfläche versehen. Wir können also jederzeit nachschauen, wie hoch 40 Meter tatsächlich sind. Der Rundum Blick und das Gefühl mitten durch die Baumwipfel zu gehen ist unglaublich und fühlt sich großartig an.
Nach dem Tree Top Walk führt noch ein Spazierweg durch den Forest. Der Weg ist nur ca. 600 m lang, aber nicht weniger beeindruckend. Das Valley of the Giants besteht aus den Red Tingle Trees. Diese Eukalyptus-Baumart kommt nur hier im Südwesten von Western Australia vor und die Bäume sind bis zu 400 Jahre alt.
Wir sind total beeindruckt, die Bäume sind wirklich massiv und riesig. Die machen dem Namen „Valley of the Giants“ alle Ehre. In manchen Red Tingle Trees gibt es Höhlen, in denen locker 10 Personen Platz finden würden. Demütig und beseelt verlassen wir diesen schönen Ort, um unser Nachtlager in Denmark aufzuschlagen. Hier haben wir pünktlich zum Abendbrot gefiederten Besuch von einem Ringsittich bekommen.


22.10.2024
Castl Rock - Granit Skywalk:
Am nächsten Morgen ging es zur einzigartigen Granitkette mit 12 Gipfeln, welche im Herzen des Porongurup National Park, nur 45 Autominuten nördlich von Albany liegt.
Der markante Granitfelsen von Castle Rock, dessen Entstehung über 1.100 Millionen Jahre dauerte, lädt uns heute ein, seinen 670 Meter hohen Gipfel zu Fuß und die wahrhaft atemberaubende Aussicht vom schwebenden Granite Skywalk zu genießen und die letzten Meter zu erklimmen.
Der Aufstieg zum Gipfel führt uns durch hohe Karri und Marri -Wälder. Wir erreichen den Balancing Rock und betreten erst die obere ,anschließend die untere Plattform dieses abgelegenen Wunderwerks der Ingenieurskunst, von der wir jeweils die Aussicht auf Albany, Mount Gardner und Mount Manypeaks genießen.
Was für ein toller Start in den Tag.


Wave Rock:
Die Küste Westaustraliens zieht Surfer aus aller Welt in ihren Bann. Doch die größten Wellen gibt es fernab des Meers. Um diese Welle zu sehen, fahren wir ca. 350km ins Outback. Zwischen hügeligem Farmland liegt die Stadt Hyden im Wheatbelt. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Wave Rock.
Beim Anblick der 15 Meter hohen Welle, muss man automatisch an den Song: …“das ist die perfekte Welle …“ denken. 
Die Erosion durch Wind und Regenwasser hat im Laufe von mehr als 2,7 Milliarden Jahren eine gewaltige, 110 Meter lange Steinformation erschaffen. Wir „Surfen“ zum Sonnenuntergang die Welle, machen viele Fotos und erkunden mit einem kleinen Spaziergang die Gegend, welche von mehren Millionen Fliegen bewohnt wird. Wir verlassen diesen magischen Ort, um noch rechtzeitig unser Nachtquartier auf einem Rastplatz - 50km entfernt - vor der Dämmerung zu erreichen.

Dies Stops lassen nicht nach, denn hier gibt es so vieles zu entdecken. Doch wir haben nach bisher 3.800km mindestens noch mal 4.000 - 5.000km vor uns und müssen am 20.11. den Camper in Sydney wieder abgeben. Also auf zu neuen Abenteuern.

Vg…die Bornis
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Busselton | Australien | Sonntag - 20.10.2024 - 02:35 - GOOGLE MAPS 
19 Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton JettyRottnest Island, unter den Australiern auch als „Rotto“ bekannt, ist ein absolutes Highlight, was wir uns nicht entgehen lassen wollten. Wir haben am Freitag um 08:30 Uhr die Fähre von Fremantle genommen. Die Überfahrt war sehr kurzweilig, da wir Buckelwale beim auftauchen und springen beobachteten durften.
Die kleine Insel (11 km lang; 4,5 km breit) liegt ganz in der Nähe von Perth , hat rund 200 Einwohner und ist die Heimat des „glücklichsten Tieres der Welt“.
Auf der friedlichen Insel gibt es nur eine Handvoll Autos der Einheimischen, ansonsten ist Rottnest Island motorenfrei. Somit haben wir die idyllische Insel mit seinen wunderschönen, malerischen Traumbuchten per Fahrrad erkunden. Schnell waren die Drahtesel ausgeliehen und wir starteten die Inselrundfahrt.
Es dauerte nicht lange, da begegneten wir den ersten Quokkas.
Für alle, die sich fragen, was genau das Tier mit dem lustigen Namen eigentlich ist, hier die Antwort.
Tatsächlich gehören die Quokkas zur Familie der Kängurus. Sie sind Kurzschwanzkängurus. Rottnest Island ist berühmt für seine Quokkas. Dort ist die weltweit größte Kolonie der Tiere. Sein niedliches Gesicht und “Lächeln” hat ihm international den Titel: “Das glücklichste Tier der Welt” verliehen.
Quokkas sind Beuteltiere von rund 48-60 cm Größe. Die Tiere sind normalerweise nachtaktiv. Anders jedoch auf Rottnest Island, da sie sich von den Besuchern Nahrung erhoffen. Quokkas sind Pflanzenfresser und können bis zu 1,5 Meter hoch klettern. Die Beuteltiere leben in Familiengruppen zusammen. Ein neugeborenes Kurzschwanzkänguru verbringt bis zu 195 Tage im Beutel seiner Mutter. Mit 9-10 Monaten wird es endgültig entwöhnt. Die süßen Tiere gelten als gefährdete Art. Zu ihren größten Bedrohungen zählen größere Tiere, wie Füchse und der Wegfall von ihrem Lebensraum. Auf Rottnest Island sind die Touristen ihre größte Gefahr, da das Füttern und streicheln der Tiere zu Krankheiten führen kann.
Wir umrunden die Insel mit dem Fahrrad und kamen an traumhaften Buchten vorbei. Es fällt uns schwer nicht den ganzen Tag in einer der 20 wunderschönen Buchten der Insel abzuhängen, aber wir müssen leider wieder mit der Fähre zurück aufs Festland.
Resümee zu Rottnest Island
Auch wenn ein Tagesausflug auf die Insel keine wirklich günstige Angelegenheit ist, sind wir froh über den Ausflug. Die Insel erinnert uns ein wenig an Hiddensee. Die Schönheit der weißen Buchten gepaart mit ganz viel Quokkaliebe, haben den Inselbesuch für uns unvergesslich gemacht war somit jeden Cent wert.

Am Nachmittag sind wir noch ein paar Kilometer gefahren und haben uns in Mandurah ein Campingplatz gesucht.
Dort haben wir am Samstag eine Reihe riesiger Holzskulpturen angesehen, welche durch den dänische Künstler Thomas Dambo erschaffen wurden.
Die Riesen mit eigenen Namen sind an verschiedenen Orten rund um Mandurah bis 2026 aufgestellt. Dabei verkörpern die bis zu fünf Meter hohen „Beschützer der Umwelt” jeweils einen ganz eigenen Charakter.
Diese riesigen Skulpturen, die aus wiedergewonnenen Materialien hergestellt wurden, haben uns mit ihrer beeindruckenden Größe in ihren Bann gezogen. Sie verkörpern die Mahnung zur Erhaltung der Umwelt und die Liebe zur Natur, verbinden Kunst und Natur und zeigen das Potenzial von Recycling und Kreativität.
Wir besuchten 4 von 6 Riesen.Die Giants Of Mandurah haben uns sehr beeindruckt .Dementsprechend viele Fotos wurden geschossen.Der Riese Coodanup ist im Dezember 2022 einer Brandstiftung zum Opfer gefallen.Es gab einen Aufschrei in der Region um Perth und es wurde alles daran gesetzt ihn so schnell wie möglich wieder aufzubauen.

Nach der tollen Begegnung mit den Riesen ging unser Trip weiter nach Busselton. Dort haben wir uns eines der bekanntesten Wahrzeichen Westaustraliens angesehen - der Busselton Jetty. Er ist 1,841 km lang und erstreckt sich über die geschützte Geographe Bay. Damit ist er der längste Holzsteg der südlichen Hemisphäre. Aufgrund des seichten Küstenverlaufs und der Untiefen wurde hier ein sehr langer Steg für die Versorgung mit Wasserflugzeugen oder Schiffen benötigt. 
Am Ende des Stegs befindet sich ein Unterwasserobservatorium, welches einen Einblick in die Unterwasserwelt vom Flachwasser bis zum 9 Meter tiefen Grund ermöglicht. Unter Wasser gibt es für Taucher einen beeindruckenden Skulpturenpark. Aufgrund der Strömungen an diesem Teil der australischen Westküste, insbesondere aufgrund des Leeuwin-Stroms, der vom Norden her für warme Wassertemperaturen sorgt, lassen sich zahlreiche tropische Fische und andere Meereslebewesen an den Holzpfählen des Busselton Jettys beobachten. Viele Angler versuchen am Jetty ihr Glück und wir haben viele Tintenspritzer auf dem Jetty und Tintenfische an der Angel gesehen.Den Abend haben wir in der Shelter Brewing bei einer kleinen Bierverkostung beendet und sind weiterhin beseelt von den vielen schönen Eindrücken die wir auf unserer Reise erleben dürfen.

Lg….die Bornis
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Denham | Australien | Donnerstag - 17.10.2024 - 13:40 - GOOGLE MAPS 
18 Die besondere Tierwelt von Monkey MiaWir wollen am nächsten Morgen nach Monkey Mia. Dort gibt es seit Jahren eine große Delfinfamilie, die vormittags in die Bucht kommt. Daraus hat sich ein Marine Park entwickelt .Der Eintritt kostet 15 Dollar pro Person und wird ausschliesslich für Projekte vor Ort verwendet.
Wir stehen früh auf und fahren ohne Frühstück los. Unterwegs sehen wir Emus und Kängurus.
Angekommen sehen wir schon, wie sich am Steg Schildkröten tummeln, im Meer sehen wir Delfine springen und Pelikane warten am Strand. Schon mal ein hübsches Bild.
Ziemlich pünktlich gegen 8 kommen drei Delfine der Familie ziemlich nahe an den Strand., sie kommen sogar so nah, dass wir Ihnen in die Augen schauen können. Wir sind ziemlich berührt und freuen uns.
Volontäre dürfen ganz gezielt einzelne Fische verfüttern. Wir sind fasziniert, wie vorsichtig die Delfine die Fische entgegen nehmen.
Irgendwann verschwinden sie dann wieder Richtung Meer und springen draußen weiter fröhlich umher.
Da sich in der Shark Bay 10 Prozent des Weltbestandes der Seekühe rumtreiben, sind wir frohen Mutes bei der Segeltour mit einem Katamaran, welche zu Gesicht zu bekommen. Und was haben wir für ein Glück, Seekuh und Kalb und auch einzelne Seekühe kommen ziemlich nah ans Boot und wir staunen wieder. 600-800 Kilo und so elegant im Wasser. Die Schwanzflosse sieht aus wie bei einer Meerjungfrau. Wir erfahren auf der Tour viel Wissenswertes über Seegras und wie nützlich und wichtig dieses ist. Die Population von Seekühen und Schildkröten korreliert mit dem Vorhandensein von ausreichend Seegras. 2011 wurde Seegras durch Umwelteinflüsse abgetragen und in diesem Jahr wurden keine Kälbchen gesichtet.
Die Kapitänin des Katamaran steuert mit den Füssen , erzählt wahnsinnig viel und hält nebenbei Ausschau nach Seekühen und Walen. Sehr multitaskingfähig die junge Dame.
Nach dem Segeltörn schlendern wir am Strand entlang und wagen sogar noch eine kleine Wanderung (bei 30 Grad und glühend heißem Sand). Wir treffen noch einen Emu und sehen wunderschöne Blüten.
Beseelt und happy fahren wir nach Denham zum Campingplatz zurück und halten noch kurz am Eagle Buff.
Dort bietet sich ein gigantischer Ausblick über eine der vielen Buchten. Im glasklaren flachen Wasser tummeln sich häufig Rochen, Haie, Schildkröten oder Mantas …wir sehen keine. Das wäre wohl auch Zuviel des Guten :-)
Abends planen wir unsere Weiterreise neu, da wir ja wie beschrieben, jetzt ganz gut die Entfernungen einschätzen können. Zwei sehr dezentrale Stops im Norden lassen wir aus und einigen uns,
dass wir wieder Richtung Perth fahren, denn von dort aus warten noch mehr als 4000km Fahrtweg nach Sydney und etliche Nationalparks auf uns. Eigentlich wollten wir Mittags irgendwo Rast machen oder sogar niederlassen, aber es regnet in Strömen und so fahren wir weiter. Die Sichtverhältnisse sind unterirdisch…vor allem, wenn auf der Gegenseite die riesigen Trucks auch noch Wasser in die Luft wirbeln. So bleiben unsere Stopps heute nur an der Tankstelle und wir fahren den schon vertrauten Highway 1 (der im übrigen fast 15.000 Kilometer küstennah um das ganze Land führt).
Unser Nachtlager wollen wir im Nationalpark aufschlagen, dort gibt es einen kleinen Platz mitten im Outback. Der Weg dorthin besteht aus löchriger und nasser gravelroad und wir sind schon ein bissel unsicher, ob unser kleiner Camper das durchhält. Durchgeschüttelt und mit rotem Sand bespritz kommen wir auf dem farmähnlichen Gelände an. An den Türen zu den Waschräumen befinden sich Hinweise, doch unbedingt die Türen immer zu schließen, damit Frösche, Schlangen, Echsen und Hasen „draußen bleiben“. Das beherzigen wir gerne und verschwinden dann auch bald im Camper.

Lg…die Bornis
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Denham - Shark Bay | Australien | Montag - 14.10.2024 - 16:19 - GOOGLE MAPS 
17 Der Roadtrip startetWir holen am 11.Okt. unseren Camper in Perth ab. Der alte Hippie ist ein Toyota Kastenwagen mit Innenausbau.
Technische Highlights sind die Mikrowelle, der Wasserkocher und der Kühlschrank, welcher mittels eines Gummis die Tür verschlossen hält. Die Jahre sieht man dem Happy Hippo draußen und drinnen an.
Ein Blick auf den Tacho zeigt, dass der kleine Benziner die Erde schon rund 8 mal umrundet hat.
Wir hoffen mal, dass wir unseren Trip durch Australien unfallfrei und ohne Schäden am Fahrzeug überstehen.
Erstmal geht es raus aus der schönen Stadt Perth und dann wird vertraut bei ADLI der erste Großeinkauf an Lebensmittel getätigt. Hier werden die Getränke für die Erwachsenen in einem separaten Store verkauft. Nachdem der reichhaltige Einkauf seinen Platz im Camper gefunden hat, fahren wir uns auf dem Highway 60 nach Lancelin, welche eine charmante Küstenstadt an der Westküste Australiens ist und etwa 127 Kilometer nördlich von Perth liegt. Das kleines Fischerdorf mit ca. 700 Einwohnern, lebte einst hauptsächlich von der Krabben- und Hummer-Fischerei. Heute ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige.
Wir erreichen das Dorf gegen 17:00 Uhr und springen erstmal in den doch etwas kühleren indischen Ozean - waren ja nur noch Wassertemperaturen von 27-30 Grad aus Indonesien gewohnt.
Lancelin ist bekannt für ihre atemberaubenden Strände und beeindruckenden Sanddünen.
Abends packen wir unsere Rucksäcke aus, und machen es uns gemütlich.Schliesslich ist Happy Hippi für ca 40 Tage unser fahrendes Zuhause .
Nach einer guten ersten Nacht, starten wir in einen besonderen Tag, welcher mit einem leckeren Zitronenkuchen plus brennender Kerze und einem kurzen Lied begann.
Frühstück machen, hin-und her räumen und alles abfahrbereit zusammenpacken ist uns als Camper vertraut und es zeigt sich, dass wir ein eingespieltes Team sind.
Wir wollen natürlich zu den Lancelin Sanddünen, welche die größten Sanddünen in Westaustralien sind. Einige von ihnen haben einen 45-Grad-Winkel. Hier kann man Sandboarding ausprobieren und die beeindruckende Landschaft genießen. Den Spass lassen wir uns nicht entgehen und stehen pünktlich um 10 Uhr am Sondboard Vermieter. Wenig später stehen wir allein auf einer schneeweißen Sanddüne und probieren sitzend bzw. stehend herunterzufahren. Was für ein Gaudi.
Durch regelmäßiges Wachsen plus der richtigen Technik - kann jeder Langläufer bestätigen :-) - erhöhen wir unsere Abfahrtsgeschwindigkeit und werden immer waghalsiger. Nach einer Stunde hoch und runter auf die Düne merkt man schnell, was man getan hat. Der feine Sand versteckt sich nach Verlassen der Dünen an jeder Körperstelle, so dass wir noch lange an den Spass erinnert werden.
Weiter gehts den 60ziger Hwy gen Norden.
Nächstes Ziel ist der Nambung-Nationalpark, welcher sich in der Nähe der westaustralischen Stadt Cervantes befindet.
Hauptattraktion des Nationalparks sind die bis zu vier Meter hohen verwitterten Kalksteinsäulen, die „Pinnacles“; er ist deshalb auch unter dem Namen Pinnacles Desert bekannt.
Diesen kleinen Teil des NP haben wir besucht. Er ähnelt einer einer Mondlandschaft und sieht wirklich toll aus.
Die charakteristischen Kalksteinsäulen entstanden durch Pflanzenwuchs vor etwa 500.000 bis 50.000 Jahren auf der aus Quarzsand bestehenden Wanderdüne.
Deren Wurzeln drangen tief in die ältere, sich zeitgleich verfestigende Kalksteinschicht vor. Dabei durchbrachen sie an brüchigen Stellen zunächst eine extrem feste Kalksteinkruste, die durch nach unten sickernde Säuren (gebildet aus Humus, abgestorbenen Pflanzen und Tieren) entstanden war. Unter dieser Kruste verfestigte sich der Kalkstein besonders kompakt zwischen den eingedrungenen Pflanzenwurzeln, da diese Bereiche viel Wasser aufsogen.
Die quarzsandhaltige Wanderdüne zog jährlich ca. 2,5 m weiter, die frei liegende Kalksteinschicht war der Erosion ausgesetzt, die innerhalb der letzten 20.000 Jahre abgestorbene Vegetation hinterließ Lücken, in die Quarzsand eindrang, der dann wiederum abgetragen wurde. Nur die extrem festen Bereiche der durch viel Wassereinwirkung, mit darin gelösten Mineralen, nachträglich zementierten Kalksteinschicht waren von der Erosion nicht betroffen. Diese sieht man heute als Pinnacles.
Gelegentlich zeugen Kappen auf den Säulen noch von der stärker widerstandsfähigen Kruste.
Wir fahren eine ca. 4 km lange Sandpiste durch das Gelände und bestaunen von Aussichtspunkten die kleineren und größeren Formationen. Wir sind sehr beeindruckt.
Zum Tagesabschluss gönnen wir uns in Dongara einen Campingplatz am Meer mit eigenem Bad. Das erste große Steak wurde gegrillt und wir haben mit einem Glas Wein den ereignisreichen Tag ausklingen lassen.
Wir haben am nächsten Morgen „Frühstück mit Aussicht“ -in der Ferne springende Buckelwale ,besser geht’s nicht.
Der Hwy 60 wird irgendwann zum 1 ner und wir haben das Gefühl immer geradeaus zu fahren. Eigentlich wollten wir heute „Strecke machen“, aber unterwegs gibt es so viel Sehenswertes.
Schnell wurde der Pink Lake und der Kalbarri Skywalk als Abstecher ausgesucht.
Spätesten jetzt merken wir in echt , wie riesig das Land ist. Mal „schnell irgendwo hinfahren „ geht nicht . Oft ist ein „kleiner Abstecher“ 100km bis 200km entfernt. Wir werden unsere Reiseplanung an Entfernungen und Fahrzeiten adaptieren müssen und unseren ursprünglichen Plan voraussichtlich ändern. Fakt ist : wir müssen/wollen am 20.11 in Sydney sein :-)

1. Zwischenstop
In der Nähe der Küste von Esperance befindet sich der berühmten rosa See Westaustraliens. Experten wissen nicht genau, warum der Lake Hillier rosa ist – manche sagen, es liegt an den Algen, andere vermuten, dass die Farbe auf ein Bakterium im Wasser zurückzuführen ist. Wir hatten einen kurzen Stop, ein paar Fotos, die Beine vertreten und weiter geht es.

2. Zwischenstop
Der Kalbarri Nationalparks an der Küste mit dem Skywalks,- freitragende Aussichtsplattformen, die in 100 Metern Höhe weit in die Schlucht des Murchison River hineinragen und eine spektakuläre Aussicht bieten. Auch das berühmtes „Nature’s Window“ – ein Felsfenster mit beeindruckendem Blick über die Schlucht haben wir besucht.

Ein paar Kilometerchen wollten wir noch zurücklegen, so dass der Weg bis zur Shark Bay am kommenden Tag nicht mehr ganz so weit ist. Ab 18:30 Uhr sollte man nicht mehr auf dem Hyw. fahren, da die Gefahr von Begegnungen der unangenehmen Art mit Kängurus sehr hoch ist. Ausschließlich die sehr langen Trucks (bis 45m lang) sind dann noch unterwegs. Die „kicken „ die Kängurus von der Strasse und merken es gar nicht. Kurz vor dem Sonnenuntergang haben wir irgendwo im Outback am Hwy. 1 bei einer Trucker Raststätten Stop gemacht. Hier gab es für uns einen kostenlosen Stellplatz, eine Tankstelle, saubere Sanitäre Einrichtungen - und Typen, die sonst nur auf DEMAX zu sehen sind.
Ohne Frühstück aber mit einem guten Cappuccino machen wir uns auf die nächsten Kilometer bis nach Denham.

Das vielfältige Gebiet der Shark Bay an der Westküste von Australien ist nicht nur ein UNESCO Weltnaturerbe, sondern besticht zudem durch das wunderschöne Landschaftsbild.
Auf der Fahrt in Richtung des kleinen Ortes Denham, warten wundervolle Spots auf uns.
Der faszinierende Shel Beach, der einzig und alleine aus Muscheln besteht und damit nur einer von zwei Stränden dieser Art weltweit ist. Hier machen wir einen kleinen Strandspaziergang auf Milliarden kleiner Herzmuscheln und lassen uns im salzhaltigen Meer treiben.
Beim Hamelin Pool haben wir die ältesten Fossilien der Welt gesehen - Stromatolites. Leider war durch einen heftigen Zyklon im Jahr 2021 die Steganlage zerstört, so das wir nicht wirklich nah an die Fossilien herankamen.
Am Nachmittag landen wir auf einem sehr schönen Campingplatz, wo wir die nächsten zwei Nächte bleiben.
Ein traumhafter Sonnenuntergang beendet den Tag. Morgen früh wollen wir nach Monkey Mia um Delfine zu sehen.

Vg…die Bornis
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Perth | Australien | Freitag - 11.10.2024 - 02:39 - GOOGLE MAPS 
16 Australiens sonnigste Großstadt - Welcome PerthUnserer Flug von Sorong startetet mit 1,5h Verspätung, was aber scheinbar normal ist und gelassen von den Passagieren (aber nicht von den paar Touristen) hingenommen wird.
Wir hatten ja für Jakarta genügend Zeit für unseren Umstieg. Einen Tag vor unserem Weiterflug nach Perth, habe ich eine WhatsApp Nachricht erhalten, wo mir bereits eine Verspätung für den Flug von Jakarta nach Denpasar (Bali) im voraus angekündigt wurde.
In Jakarta angekommen, mussten wir die restlichen 12 Mio. Rupiah noch in Australische Doller tauschen. Am Wechselschalter winkten und riefen uns ca. 10 Leute entgegen, dass wir doch bitte unbedingt bei ihnen das Geschäft abwickelten sollten.Letztendlich mussten wir bei zwei „Money changier“ tauschen , da die Bargeldmenge für Australische Dollar nicht ausreichte.
Wir suchten unseren Gate auf und hatten noch genügend Zeit bis zum eigentlichen Abflug nach Dps.
Der Abflug aus Jakarta verzögerte sich auch hier. Nun wurden wir doch etwas unruhig. Der Internationale Flug von DPS nach Perth wird nicht auf uns warten und unser 30 tägiges Visum lief um 24 Uhr aus.
Bis wir im Flieger waren und alle das Gepäck verstaut hatten, hatten wir bereits eine Verspätung von ca. 50 min. Uns war nun bewußt, dass dies eine sehr sehr knappe Kiste wird. Da unsere Sitzplätze im Flieger im hinteren Drittel waren, fragten wir die Stewardess, ob Sie uns weiter vorne platzieren könnte, damit wir die Wartezeit beim Ausstieg verkürzen können. Glücklicherweise waren in Reihe 1 noch zwei freie Plätze, so dass wir beim Landeanflug auf DPS die Plätze wechseln können. Als erster verließen wir den Flieger und rannten zum Gepäckband. Wir mussten ja wieder neu einchecken, was bedeutete - den Terminal wechseln, zum Schalter von Air Asia um das Gepäck aufzugeben bzw. die Boarding Pass zu erhalten und anschließend noch die Sicherheitskontrollen. Dafür hatten wir genau 50 Minuten.
Mit jeweils 20 kg Rucksäcke sind wir über den Flughafen gerannt, haben Mitarbeiter gefragt, ob wir uns vordrängeln können und haben mit viel Verständnis, Hilfsbereitschaft und Durchhaltevermögen ca. 5 min vor der offiziellen Abflugzeit den Flieger erreicht. Wir waren platt aber glücklich. Der vierstündige Nachtflug nach Perth verlief gut, aber mit wenig Schlaf. Pünktlich um 02:40 Uhr sind wir gelandet, haben recht zügig die Einreiseprozedur erledigt und waren dann gegen 04:00 Uhr im Motel. Nach all der Aufregung fielen wir in einen mehrstündigen Tiefschlaf
Am Nachmittag haben wir noch eine SIM Karte beschafft und nun konnte unsere Stadtbesichtigung losgehen.

Perth, die Hauptstadt von Western Australia, ist eine faszinierende Stadt mit einer einzigartigen Mischung aus Natur, Kultur und urbanem Leben. Rund 2 Mio. Einwohner genießen die hohe Lebensqualität. Regelmäßig wird die entspannte Millionenstadt, unter die Top 10 der lebenswertesten Städte der Welt gewählt. Von der CNN wurde Perth zur „Capital of Cool“ erklärt, National Geographic setzte es 2019 auf seine Liste der schönsten Reiseziele.
Perth liegt an der Westküste Australiens, am Ufer des Swan River und ist eine der am weitesten abgelegenen Großstädte der Welt. Die nächste große Stadt, Adelaide, ist über 2.100 Kilometer entfernt.
Perth hat ein mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern und milden, feuchten Wintern. Die beste Reisezeit ist von September bis November (Frühling) und von März bis Mai (Herbst), wenn die Temperaturen angenehm sind und es weniger Niederschlag gibt.
Die Stadt ist umgeben von atemberaubender Natur. Der Kings Park and Botanic Garden bietet einen spektakulären Blick auf die Skyline der Stadt und ist einer der größten innerstädtischen Parks der Welt.
Park und Aussicht standen auf unserem ToDo Zettel für Perth und der Besuch hat sich gelohnt.
Die Stadt hat eine lebendige Kunstszene. Zum neuen Gewand, das Perth angelegt hat, gehört auch die Street Art, welche immer mehr Fassaden der Stadt ziert und in ehemals ungenutzten, vergessenen kleinen Seitenstraßen und Gassen Einzug gehalten hat. Wir folgen einer Online Map um an diese versteckten Orte zu gelangen und wurden mit toller Streetart belohnt.
Weitere Ziele bei unserer Besichtigung waren:
* Elizabeth Quay: Ein modernes Ufergebiet mit Restaurants, Cafés und Kunstinstallationen. Die lebendige Uferpromenade, die 2016 eröffnet wurde und das Zentrum von Perth mit dem Swan River verbindet, ist die zentralen Anlaufstelle für Einheimische und Besucher. Hier startete unsere Hop on Hop off Bustour.
* Perth's Innenstadt: bietet einen starken Kontrast zwischen historischen Gebäuden aus der britischen Kolonial- und Besiedlungszeit und bis zu 249 m hohen Hochhäusern aus Glas, Stahl und Beton. Dieser architektonische Mix verleitet mich dazu, den Gegensatz mit etlichen Fotos festzuhalten. Die meisten alten historische Gebäude wurden in der damaligen Zeit durch Gefangene errichtet.
* Optus Stadium: Das neue, 60.000 Plätze bietende State-of-the- Art Optus Stadium, welches 2018 eröffnet wurde und 2019 beim internationalen Architekturpreis „Prix Versailles“ zum schönsten Stadion der Welt gekürt wurde. Das mitten im neuen Stadtviertel Burswood Park gelegen Stadion ist nicht nur das Zuhause der Australian Football League (LFA) in Westaustralien, sondern auch Austragungsort anderer sportlicher Großveranstaltungen sowie Bühne für Konzerte namhafter Künstler. Aktuell ist die Australian Football Saison abgelaufen und der Platz wird für die Cricket-Liga vorbereitet. Zur Ausstattung des Stadions gehören zwei 340 Quadratmeter große Bildschirme – die größten Stadionbildschirme der südlichen Hemisphäre, die Fans kein Detail des Geschehens verpassen lassen. Wir haben bei einer Führung durch das hochmoderne Stadion einen Blick hinter die Kulissen bekommen und waren fasziniert von der Architektur und dem Gesamtkonzept mit all seinen Funktionsräumen. Es war natürlich auch etwas besonderes mal in die Umkleiden, „warm up „Räume, Duschen, Physioräume usw. zu schauen. Die Höhe des Rasens variiert mit den Sportarten und Ed Sheeren hat bei seinem letzten Konzert das Stadion aus den „roten Zahlen“ gesungen.
* Matagarup Bridge: Die 370 Meter lange Brücke ist viel mehr als nur eine Fußgängerbrücke. Sie verbindet das Optus Stadium und die Burswood Peninsula mit East Perth und symbolisiert ein „Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen“. Die fließenden Bögen können ein Paar schwarz- weiße Schwäne oder eine Wasserschlange, die für die lokale Noongar-Kultur von großer Bedeutung ist darstellen. Eine besondere Beleuchtung der Bögen erhellt die Brücke jede Nacht. Die Brücke hat sich schnell zu einem Wahrzeichen von Perth entwickelt.
Perth verfügt über ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrssystem. Wir nutzen den Bus und haben immer freundliche und hilfsbereite Fahrer erlebt.

Unser Fazit
Perth ist eine dynamische Stadt, die für jeden etwas zu bieten hat – von atemberaubenden Stränden und Naturparks bis hin zu kulturellen Erlebnissen. Es lohnt sich, die Stadt zu erkunden und ihre einzigartige Atmosphäre zu genießen! Wir hatten nach 4 Wochen Indonesien einen erneuten (positiven)Kulturschock, haben uns in dieser modernen Welt aber schnell zurechtgefunden und den „Perth Wow Faktor“ genossen.

Nun beginnt der Roadtrip mit dem Camper quer durch Australien ….von der Westküste bis zur Ostküste…Ziel ist am 20.11.2024 Sydney.

Vg….die Bornis
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