Die Bornis auf großer Fahrt

ASIEN ✤ AUSTRALIEN ✤ SÜDAMERIKA
2024 | 2025


Reisetagebuch

Beiträge aus Australien

13 Einträge     Seite 1   
Sydney | Australien | Samstag - 24.11.2024 - 10:40 - GOOGLE MAPS 
28 Sydney - mega CityKeine Frage: Sydney ist der Wahnsinn! Mit über 5 Millionen Einwohnern ist Sydney die größte Stadt des Landes und gleichzeitig eines der beliebtesten Ziele in ganz Australien. Die im Bundesstaat New South Wales gelegene Megametropole hat uns von der ersten Sekunde an gepackt – sogar so sehr, dass wir am liebsten viel länger geblieben wären. Aber wir haben nun mal „nur“ 3 Tage, welche wir intensiv genutzt haben und die Stadt ausführlich zu Fuß erkundet haben.

Wir besuchten in der der Stadt:
Opera House
Die Sehenswürdigkeit, die einfach zu jedem Sydney Besuch dazu gehört. Kein Wunder, denn das Gebäude zählt zu den bekanntesten und markantesten Gebäuden des 20. Jahrhunderts. Seit 2007 zählt es sogar zum Unesco-Welterbe. Doch wie ist es nun unmittelbar davor zu stehen? Wir finden, dass das Gebäude aus der Ferne besser wirkt. Natürlich ist dieses Bauwerk beeindruckend aber das Große Ganze mit ein paar Metern Abstand zu betrachten, hat uns mehr fasziniert.

Harbour Bridge
Von einem Wahrzeichen zum nächsten, welches nur 1,5km entfernt liegt. Die Sydney Harbour Bridge ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Sydneys, wenn nicht sogar der Welt. Als größte Stahlbogenbrücke der Welt erstreckt sie sich über den Hafen von Sydney und bietet fantastische Ausblicke auf das Sydney Opera House.
Wir haben die Möglichkeit einer Brückenbesteigung genutzt, um den einzigartigen Ausblick auf die Skyline, den Hafen und die Opera zu haben. Hierfür kann man eine sehr gut gesicherte Besteigungen in kleinen Gruppen durchführen. Zuerst gab es eine einer Einweisung. Alle wurden mit der entsprechenden Ausrüstung (Anzug Geschirr, Headset und Basecap) ausgestattet. Schmuck, Uhren und Handy mussten aus Sicherheitsgründen zurückgelassen werden. Über Leitern und Stegen sind wir dann bis zur Bogenkonstruktiongelaufen. Dort angekommen führte der weg auf dem Bogen weiter. Mit jedem Meter hoher wurde der Ausblick unglaublicher. Wir hatten beste Sicht über ganz Sydney und konnten die Ausdehnung dieser Stadt erstmal bestaunen. Die moderne Hochhäuser, die vielen Schiffe / Fähren/ Segelboote , die Opera, Hubschrauber welche im Dauerbetriebe über die Brücke flogen, die Villen & Lagerhäuser und und und ….wir haben dieses Erlebnis fest abgespeichert und waren sehr froh, dass wir trotz des stolzen Preises diese 3 stündige Erfahrung gemacht haben. Diese Aktivität ist eine klare Empfehlung von uns, welche man auch im dunklen machen kann.

Botanischer Garten
Die grüne Lunge Sydneys ist ein wahres Naherholungsgebiet. Diese Oase liegt östlich vom Opera House und lädt zum verweilen ein. Wir spazieren durch den Garten, bestaunen immer wieder die abwechslungsreiche Skyline und landen letztlich an der denkmalgeschützten Woolloomooloo Finger Wharf. Die Struktur ist der längste verpfählte Kai der Welt.Die ehemalige Werft und Passagierterminal ist jetzt ein Yachthafen, Wohngebäude, ein Hotel und mehrere Restaurants. Vor dem Komplex stehen mehrere Skulpturen, welche diese Gegend noch exklusiver erscheinen lässt.

Kunstgalerie von New South Wales
Jedes Jahr genießen sehr viele Besucher die Kunstgalerie und die Kunstsammlung. Der Eintritt zu den allgemeinen Ausstellungen mit Werken australischer, sowie europäischer und asiatischen Kunst ist frei.
In der Stadt befinden sich viele kostenfreie Kunst- und Ausstellungsort, was uns sehr gefällt. Der Besuch einer Ausstellung ist immer eine willkommene Abwechslung zu den „Outdoor“ Stadteindrücken.

Bondi Beach
Am Samstag geht es erstmal an den Strand. Mit den Füßen im Sand stehen, die frische Meeresluft genießen und ein paar Sonnenstrahlen tanken - so war der Plan. Wir machten uns quer durch die Stadt auf den Weg (ca. 7 Km), um am berühmten Bondi Beach abzuhängen. Immer wieder sehen wir interessante Ort. Eine Fotoausstellung anlässlich der über 10 Jährigen Rückkehr von Pearl Jam nach Australien - Konzert war am Freitag Abend - tauchten wir in schwarz-weiß Fotografien der Band aus den 90-ziger ein. Na einer weiteren Ausstellung und einigen Kilometern, dachten wir, dass wir das Ziel erreicht haben- Eine Beach, ein Naturpool, viele Leute, ordentlicher Trubel aber es fehlte das einzigartige Schwimmbecken, in welchen wir ein paar Bahnen schwimmen wollten. Der genaue Blick aufs Navi, hat uns schnell den Fehler gezeigt. Wir sind anstelle vom Bondi Beach am Bronte Beach gelandet. Somit haben wir nochmal 2,5 Km auf unser Laufpensum drauf gepackt. Endlich reichten wir den Bondi Beach mit seinem einzigartigen Meereswasserpool.
Neben dem eisblauen Pool ist auch das Bondi Icebergs Club-Gebäude ein wahrer Hingucker. Die weiße Fassade und die Panoramafenster ermöglichen einen atemberaubenden Blick über den legendären Bondi Beach und die tosende Brandung, in die der Icebergs Pool eingebettet ist. Wir ergattern einen Sonnenplatz und schwimmen erstmal ein paar Bahnen, im doch sehr kalten Meereswasser. Zum Glück konnten wir uns in der Sonne schnell wieder aufwärmen und haben die Atmosphäre genossen und die Poser beobachtet. Den Rückweg zum Backpacker haben wir zum Glück mit dem Bus bewältigt.

Des weiteren besuchten wir das sehr quirlige China Town (wir haben dort hervorragend gegessen), the Rock - Bereich mit vielen guten Pubs, waren auf dem Sydney Tower (309m Aussichtsturm) und sind mehrere Cityrouten abgelaufen.

Fazit: Sydney bietet ein wechselt zwischen modern und historischen Gebäuden, die Stadt ist laut aber auch leise (in den vielen Parks), die Stadt hat viele Hochhäuserschluchten, tolle Stadtstrände, eine gut befahrende Wasserstraße, viel Natur, viele Einkaufsmöglichkeiten, entspannte Leute, welche immer hilfsbereit und nett waren. Sydney ist für uns eine wunderschöne Stadt, die für Jeden etwas bietet.
Wir waren nie gestresst von dem Trubel in der Großstadt, was vielleicht auch an der Nähe zur Natur lag.

Wir verlassen etwas wehmütig Australien nach rund 6 Wochen. Die Zeit hier bleibt wegen der tollen Städte, der abwechslungsreichen Landschaften, der tollen Aktivitäten, der einzigartigen Tierwelt und den sehr netten Aussie unvergessen.

Next stop wird nun Neuseeland sein ( +12h zu D). Der Airbus A380 von Etihad hat uns sicher und bequem nach Christchurch gebracht. Nun beginnt das nächste Abenteuer - wir freuen uns sehr auf das Land und die vielen Erlebnisse hier. Wir werden wieder ab morgen (26.11.) mit dem Camper unterwegs sein.

Vg…die Bornis
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Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024Sydney - mega City: Sydney, Australien, 24.11.2024


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Raymond Island | Australien | Mittwoch - 16.11.2024 - 20:23 - GOOGLE MAPS 
27 Küstenstraßen nach SydneyVon Melbourne fahren wir auf dem direkten Weg über die A1 nach Paynesville, denn dort wollen wir uns die 100% tige Chance auf Koalas nicht entgehen lassen.
Raymond Island liegt im Bundesstaat Victoria, ca. 300 Kilometer von Melbourne entfernt und ist eine kleine, teilweise bewohnte Insel im Süden des Landes.
Vom Ortschaft Paynesville sind es nur wenige Meter über die Wollaston Bay bis zur Insel.
Mit der Fähre sind wir morgens kostenlos übersetzen.
Da die Koalas in Victoria Anfang des 20. Jahrhunderts vom Aussterben bedroht waren, wurden ein paar der Tiere nach Raymond Island gebracht: eine grüne Insel ohne größere Gefahren, die sich perfekt zur Fortpflanzung eignet. Den Koalas ging es hier so gut, dass sie sich in Windeseile vermehrten und im Jahr 2010 plötzlich 600 Tiere auf Raymond Island lebten – etwas zu viel für die kleine Insel, die einfach nicht genug Nahrung für so viele neue Bewohner bot. Also wurden 300 Koalas wieder an andere Orte in Victoria umgesiedelt, um dort die Population ebenfalls voranzubringen.
Aktuell leben um die 300 Koalabären dort, wovon viele entlang des Koala Trails zu sehen sind. Wir sehen etliche Koalas, manchmal weit oben im Baumwipfel und manchmal so nah, dass man Sie beim schlafen berühren könnte. Auch eine Mutter mit ihrem Junges haben wir beim schlafen beobachtet, in der Hoffnung, dass Sie noch aktiv werden. Aber nix da, die Süßen schlafen den meisten Teil des Tages. Trotzdem hatten wir mit einem sehr aktiven Tier großes Glück. Ein Armeisenigel ließ sich nicht von uns stören und pflügte mit seiner Schnauze den Boden, auf der suche nach Armeisen, kräftig um. Wir waren sehr happy den Armeisenigeln so gut beobachten zu können.
Unserer Meinung nach Raymond Island ist, dass dies einer der größten Geheimtipps in ganz Australien ist. Nirgendwo sonst haben wir so viele Koalas in freier Wildbahn und innerhalb so kurzer Zeit gesehen. Hinzu kommen andere Tiere wie Kängurus und Ameisenigel.
Außerdem kann sich die Insel wirklich sehen lassen: klein, schön und total gemütlich. Deshalb lautet unser abschließendes Fazit: Wer die Insel nicht besucht, verpasst was!

Wir fahren weiter entlang der Küste auf ausgeschilderten Tourist Drive Routen und kommen nach Mallacoota.
Hier übernachten wir. Auf der Fahrt zum Ort haben sehr viele verkohlte baumstämme gesehen. Langsam wird das Buschland wieder grün aber die Zeichen eines verehrenden Buschfeuer sind noch deutlich erkennbar. Wir recherchieren im Netz und plötzlich fallen uns die Nachrichten zu einem der schlimmsten Feuerkatastrophen in Australien ein. Zum Jahreswechsel 2019/20 war dieser Ort vom Feuer eingekesselt und tausende Bewohner und Urlauber haben sich an den Strand gerettet. Dort wurden Sie von der Australischen Marine versorgt bzw. gerettet. In dem ca. 300km nördlich gelegenen Sydney wurde über das Feuerwerkspektakel diskutiert und letztlich auch durchgeführt. Die Bilder von den Leuten am Strand gingen um die Welt. Wir erinnerten uns genau an diese Berichterstattung und konnten angesichts der Bilder nicht versehen, dass in Sydney trotz Dürre und der verheerenden Buschfeuer in Victoria, ein Feuerwerk gezündet wurde. Zur Erinnerung siehe Link:
https://www.spiegel.de/panorama/buschbraende-in-australien-letzter-ausweg-das-meer-a-1303283.html

Auf dem Weg nach Sydney sind wir durch Eden gefahren.
Bekannt ist der Ort am Twofold Bay neben seinen Ausblicken auch für Delfine und Wale, welche einst mit den Ureinwohnern eine echte „Handelsbeziehung“ führten – die Tiere halfen den Menschen, ihren Fang an Land zu bringen, wofür sie einen Teil der Beute erhielten. Als Europäer hier siedelten, fingen diese jedoch an, Wale zu fangen. Dies ist heutzutage auch wieder Geschichte, und ein Walfest zelebriert in Eden die jährliche Rückkehr der Wale. Wir besuchen das Killer Wal Museum. Ich finde man sollte die Wale bei Ihrem richtigen Namen benennen, aber scheinbar wäre Orca Wal Museum zu unspektakuläre. Trotzdem waren die Infos über die Orcas und über den einstigen Walfang sehr interessant und informativ.

Dies Küstenstraße bietet immer wieder traumhafte Ausblicke auf menschenleere Strände.
Wir durchfahren kleine Ortschaften mit süßen Häusern - natürlich haben die meisten Meerblick.

Nun geht es nach Batemans Bay. Der Ort ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Hauptstädter aus Canberra.
Als wir ankamen, bemerkten wir, dass viele Leute wie Rockabilly gekleidet waren und viele Oldtimer durch den Ort führen. Schnelle stellten wird den Camper ab und gingen zum Fest, welches sich in den letzten Zügen befand. Eine Band spiele Rock and Roll, es wurde getanzt, Kleidung aus der Zeit wurde verkauft und natürlich gab es frisch gezapftes Bier und für die Kids Süssigkeiten. Wir bestaunten die tollen Autos und mussten schließlich wie die Festbesucher vor dem Regen flüchten. Ein Schlafplätze war schnelll in der Nähe befunden, inkl. Kängurus am Strand beim abendlichen Spaziergang.

Der Weg und die täglichen Fahrzeiten wurden immer kürzer, da wir uns schon ganz in der Nähe von Sydney befanden.
Nächster Stop war ein Naturwundern, welches sich im New South Wales Royal Nationalpark befand. Die Figure 8 Pools sind ganz außergewöhnliche Natursteinpools, die teils kreisrund, teils wie eine perfekte 8 geformt sind. Ebbe und Flut haben diese geometrischen Kreise geformt und die Felsen regelrecht ausgehöhlt. Entstanden ist ein Naturdenkmal, das heute zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten in New South Wales gehört.
Das Betreten der Pools ist aus Sicherheitsgründen nur bei Ebbe erlaubt, da die Flut die Felsen teils überspült und teils sehr rutschig werden lässt. Der berühmteste Pool, der eigentliche Figure 8 Pool, ist drei Meter lang und etwa drei Meter tief – genug also, um Badespaß pur zu garantieren. Leider war es bei unserem Besuch zu windig, zu kalt und wir waren sehr spät dort, so dass der Badespass für uns ausfiel. Trotzdem hat sich die Wanderung (2,5h bis 3h) und der faszinierende Anblick gelohnt. Wir freuen uns und sind gleichzeitig erstaunt über solche Naturwunder
.
Wir können unser Ziel schon fast sehen, aber hier wollten wir unbedingt noch vorher einen Stop machen.
Jervis Bay bietet wahre Bilderbuchstrände mit klaren, blauem Wasser und weißem Sand aus purem Quarzsand.
Wir entspannen am Beach, machen Spaziergänge und genießen den Augenblick bevor wir weiter nach Sydney fahren.

Letztlich kommen wir pünktlich und mit einem sauberen Camper bei der Autovermietung in Sydney an. Unser Camper hat uns bei den 10.171 km von Perth bis nach Sydney nie im Stich gelassen. Er musste Gravel Route, Schlaglöcher, Dauerregen, Windböen, heiße Sonnentage und vor allem die Wellenpisten in den NP. Überstehen.
Was für eine Erlebnis - auf der Straße, im Outback, an der Küste, in den Bergen und Nationalparks - wir haben es genossen, gefühlt und erlebt.
Wir wünschen dir, du Liter Hippie, noch ein langes Camperleben mit guten und rücksichtsvollen Nutzern und immer ausreichend Öl.
Etwas wehmütig geben wir den Hippie ab und lassen uns mit dem Uber zu unserer Unterkunft in Zentrum von Sydney bringen. Nun sind die letzten Tage in Australien angebrochen.
nächstes ziel:  Sydney
Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024Küstenstraßen nach Sydney: Raymond Island, Australien, 16.11.2024


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Mellbourne | Australien | Mittwoch - 13.11.2024 - 22:31 - GOOGLE MAPS 
26 1,5 Tage in MelbourneEinen Großteil des Charmes der Vier-Millionen-Metropole machen die Stadtviertel im und um das Zentrum aus, jedes für sich ein lebhafter Mikrokosmos, voller Überraschungen. Ein Blick auf den Stadtplan zeigt das Stadtzentrum (Central Business District, CBD) als ein sauber abgezirkeltes Raster schnurgerader Straßen.

Wir machten uns zwei mal von unserem City Campingplatz auf den Weg. Nach ca. 30min Busfahrt erreichten wir das Stadtzentrum (CBD). Dort haben wir uns zu Fuß folgende Ort angesehen.

Queen-Victoria-Markt:
Der Queen-Victoria-Markt ist eine der großen Sehenswürdigkeiten in der Satdt. Das Gelände ist mit rund sieben Hektar ein sehr großer Freiluftmarkt. Dieser ist der einzige Markt aus dem 19 Jahrhundert, der im CBD übrig geblieben ist. Mehr als 600 Händler bieten hier alles an, was man sich vorstellen kann. Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Kleidung und Mode, Schuhe und Lederwaren, Souvenirs und Kunsthandwerk (oft auch Kitsch). Die Marktstände sind überdacht, die riesigen Dächer sind mit Solarzellen bedeckt. Für Fleisch und Fisch gibt es eine extra Halle. Direkt an den Markt angeschlossen sind einige Gourmetstände und kleine Restaurants. Der Donutwagen hier ist zur lokalen Berühmtheit geworden. Wir haben uns im Getümmel treiben lassen und genossen sehr die lebhafte Atmosphäre. Natürlich haben wir uns mit Donut, kleinen Köstlichkeiten und guten Cappuccino versorgt. Immer wieder ist ein Marktaufenthalt ein besonderes Highlight, denn hier spürt und sieht man das Leben.

State Library of Victoria
Ein Büchereibesuch hört sich erstmal langweilig an, aber die State Library of Victoria ist ein absolutes Muss und darf bei unserem City Trip nicht fehlen. Wir waren vom Gebäude, von den Ausstellungen und von der Atmosphäre beeindruckt. Der Eintritt ist übrigens kostenlos.

Federation Square: Kulturzentrum und Veranstaltungsort
Weiter geht es zu einem der pulsierenden Herzen der Metropole - dem Federation Square. Dieser Platz wurde 2002 offiziell eröffnet und ist seitdem ein zentraler Treffpunkt. Die unvergleichliche Architektur hat öffentliche Debatten ausgelöst, da einige sie als zu modernistisch ansehen. Uns gefällt die Architektur aus Stahl/ Glas/ Sichtbeton und modernen Fassadenelementen sehr. Doch unabhängig von Meinungen und Debatten, Federation Square ist ein Ort, der lebt und atmet, und das Zentrum von Melbournes kulturellem Leben ist. Wir besuchen zwei Ausstellungen und nehmen uns genügend Zeit dafür. Auch dies ist kostenlos und für jedermann zugänglich - echt super.

Streetart - Die Stadt als Galerie
Überlebensgroße Wandbilder, kunstvoll verzierte Plakate, besprühte Mülltonnen – Melbourne ist bekannt für seine vielfältige Street Art. Die vielen kleinen Gassen und Seitenstraßen sind seit jeher eine optimale Spielwiese für Sprayer und Maler. Was lange als Schmiererei galt, hat sich mittlerweile zur populären Kunstform entwickelt, selbst die Behörden fördern in Melbourne die Street Art. Wir entdecken diese keinen Gassen mit den tollen Kunstwerken und schlendern entlang der Hosier Lane, welche nur wenige Meter vom zentralen Federation Square entfernt ist. Sie gilt als die berühmteste Street Art-Straße der Stadt. Man kann sich in Melbourne nicht einmal um die eigene Achse drehen, ohne dass man auch nur ein richtig gutes Graffiti sieht. Damit meinen ich nicht irgendein Geschmiere, sondern richtig schöne Kunstwerke. Gerne hätte ich beim Fotografieren der Kunstwerke mehr Zeit gehabt, aber wir wollten noch mehr von der Stadt sehen.

Next stop - Bahnhof
Der Bahnhof Flinders Street ist wahrscheinlich das am meisten fotografierte Bauwerk der Stadt. An diesem Knotenpunkt treffen viele Buslinien, Tramlinien und die Vorortzüge zusammen. Es ist der verkehrsstärkste Bahnhof Melbournes. Ein Highlightt ist vor allem die Fassade des Empfangsgebäudes an den sich hier kreuzenden Straßen Flinders Street und Swanston Street. Besonders die Uhren über dem Haupteingang sind berühmt. Sie zeigen die Abfahrt der nächsten Züge an. Ursprünglich stammen sie von 1860 und wurden als der Bahnhof 1910 neu gebaut wurde, wieder eingefügt.
Die Flinders Street Station ist vor allem ein Verkehrsknotenpunkt, aber dank des charakteristischen Kuppelbaus ist es nun ein altes Wahrzeichen der Stadt.

Skydeck
Im 88. Stockwerk in 285 Metern Höhe gibt es eine Aussichtsplattform namens Eureka Skydeck. Hier sind wir mit den schnellsten Aufzügen der südlichen Hemisphäre hinaufgeflogen. Mit einer Geschwindigkeit von über neun Metern pro Sekunde benötigt dieser nur 40 Sekunden bis zum Skydeck. Oben erwartet uns ein 360Grad Ausblick auf die pulsierende Stadt. Was für ein Foto Hotspot. Wir genießen den Ausblick mit einem Glas Wein und sehen uns die Stadt ausgiebig von oben an. Für Adrenalinjunkies gibt es " the Edge " , ein Würfel der aus der Fassade hinaus ragt. Auf Knopfdruck wird der Boden durchsichtig und gibt den Blick nach unten unter den eigenen Füßen frei. Diesen Spass lassen wir aus.

China Town
Chinatown scheint in Melbourne primär aus Restaurants und ein paar wenigen Shops mit chinesischen Lebensmitteln und sonstigen Artikeln zu bestehen. Jeder Food Laden bietet eine andere Spezialität oder eine andere chinesische Landesküche an. Verrückt was es hier so kulinarisch angeboten wird. Wir haben eine leckere PHỞ THÌN Suppe gegessen und sind fusslahm wieder mit dem Bus zum Campingplatz rausgefahren.

Hardware Lane Barbers
Nach fast Monaten bin ich in Melbourne in einen kleinen aber sehr feinen Barber Shop gegangen. Diesen haben wir in einer Foodpassage gefunden. Der retro Laden war zur Mittagszeit sehr gut besucht. Wir haben die Mitarbeiter und die Kunden während der Wartezeit beobachtet und haben schnell erkannt, dass für die Besucher dieser Ort eine Auszeit ist. Hier wurde laut miteinander erzählt und gelacht. Ein Kunde kam herein und überreichte seinem Barbier des Vertrauens ein Weinflasche als Geschenk. Was für eine entspannte und familiäre Atmosphäre. Nach rund 40min war es vollbracht und ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Es waren viel zu kurze aber sehr intensive 1,5 Tage in der sehr lebendigen Großstadt Melbourne mit Ihren ca. 5 Mio. Einwohner. Genauso wie Perth und Adelaide können wir den Besuch sehr empfehlen.

Fazit: Melbourne hat das Potenzial für eine Stadt zum verlieben. Hippe Cafés, coole Streetart, faszinierende Architektur, viel Sport und kostenlose Kunstausstellungen. Die Stadt gilt nicht umsonst als eine der lebenswertesten Städte weltweit. Es gibt viel zu sehen und zu erleben. 

Vg…die Bornis
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1,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.20241,5 Tage in Melbourne: Mellbourne, Australien, 13.11.2024


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Geelong | Australien | Mittwoch - 10.11.2024 - 09:27 - GOOGLE MAPS 
25 Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean RoadMount Gambier:
Auf dem Weg zum NP habe wir auf einem kleinen aber sehr feinem Campinglatz bei Mount Gambier übernachtet. Am nächsten Morgen sind wir durch Zufall am Blue Lake-einem Kratersee- vorbeigekommen. Sofort war klar, dass wir uns den Katersee zumindest vom Aussichtspunkt ansehen mussten.
Der Blue Lake nimmt einen der Krater des Vulkans Maar ein, nach dem die Stadt benannt wurde.
Der See bietet eine sich ständig verändernde blaue Farbe. Jedes Jahr im November, wenn sich das Wasser erwärmt, verwandelt sich das dunklere Blau des Sees in ein intensives, tiefes türkisblau. Wir schießen ein paar Bilder, aber ist zur endgültigen Türiksfärbung können wir nicht warten.
Über eine sehr kleine, aber landschaftlich sehr schöne Straße fahren wir zum NP. Eine Notbremsung wurde für eine Australische Schlangenhalsschildkröte ausgeführt. Diese habe ich dann sicher über die Strasse getragen (zum Dank -oder auch aus Angst :-) hat sie mich fast angepinselt. Wir sehen viele Emus und einen ganzen Schwarm Rabenkakadus und beeindruckende Bäume.

Grampians NP (die „australischen Alpen“):
Der Grampians Nationalpark gehört zu den bedeutendsten Naturschönheiten des Bundesstaates Victoria und ist ein Paradies für Wanderer. Die vielfältige Flora und Fauna und die ungewöhnliche Felsformationen wollen von uns entdeckt werden.
Von dem Ort Halls Gap aus sind viele Aussichtspunkte nur mit einer kurzen Autofahrt oder zu Fuß erreichbar.
Wir erkundigen uns in der Touristeninformationen über mögliche Wanderungen.
Bevor es losgeht, sollen wir aber im Ort noch zum „Venus Bad“ gehen und den Kängurus auf dem Weg dorthin einen Besuch abstatten. Wir vergessen die Zeit, als wir die wirklich süßen Kängurus sehen. (u.a. Mutter mit Baby). Viele Fotos wurden gemacht und das Sozialverhalten zwischen Müttern und Kindern, wurde ausgiebig beobachtet. Wir konnten uns kaum trennen, aber wir wollten noch mehr von der schönen Natur sehen. Das Venus Bad haben wir nach einem kurzen Spaziergang erreicht. Ein kleiner Bach, der den Berg hinunter floss, durchströmte mehrere kleine Becken, welche sich im glatten Granitgestein befanden. Wäre das Wasser nicht so kalt gewesen, hätte man ein Bad in diesem Naturbecken nehmen können.
Weiter ging es zum wohl beliebtesten Wanderweg im gesamten Grampians National Park. Den abwechslungsreiche Wanderweg zum Pinnacle wollten wir nun angehen. Durch aufregende Schluchten, führt er zu einem sensationellen Aussichtsfelsen, dem Pinnacle. Dort oben breitet sich die, mit grün-felsigen Hügeln, gesprenkelte Landschaft vor dem Lookout aus. Wow was für ein An-, Aus- und Fernblick. Der Aufstieg hat sich wirklich gelohnt. Beim Abstieg haben wir noch eine unfreiwillige Verlängerung mitgenommen. Wir sind falsch abgebogen und landeten irgendwann wieder bei der Information von Halls Gap. Unser Auto stand leider woanders. Die Mitarbeiterin dort hatte uns angeboten, noch Ihrem Dienst uns zum Parkplatz (ca. 4km bergauf ) zu fahren, da es weder Bus noch Taxi hier gibt. Wir haben uns für den Aufstieg entlang eines Wanderweges entschieden und waren nach gut einer Stunde mit müden Füßen an unserem Bus.
Am späten Nachmittag fahren wir noch zum Reed Lookout + the Balconies. Auch von dort bieten sich spektakuläre Ausblicke. Ein Hauch zu spektakulär. Für Insta & Co wurden in vergangener Zeit zu gewagte Fotos gemacht und dabei ist es zu Unfällen gekommen. Wir genießen den Ausblick und die Weite und machen uns auf den Rückweg.
Wir hatten uns einen freien Stellplatz an einem See ausgesucht. Die Dämmerung setzte so langsam ein, als wir auf der Straße vor uns einen Langschnabel Ameisenigel entdeckten. Die stachligen Gesellen heißen und sehen zwar so aus wie Igel, sind aber so genannte Kloakentiere. Wie die Schnabeltiere legen Ameisenigel Eier und säugen dann Ihre Jungen. Was hatten wir für ein Glück dieses seltenen Tier zu sehen. In der Dämmerung hoppeln noch einige Kängurus und Wallabies an und auf der Strasse und wir sind froh unfallfrei bis zum Schlafplatz zu kommen.

Warrnambool:
Am nächsten Morgen fahren wir früh direkt zur 200 km entfernten Küste zurück. Erster Stop: Warrnambool, -eine kleine Stadt mit etwa 35.000 Einwohnern. Hier bummeln wir entlang von Skulpturen und Streetart, bewundern am Beach Segler, Surfer und die Arbeit der Küstenwache und tauchen anschliessend in die dort entspringenden heißen Quellen ein. Wir aalen uns ca 2 Stunden in den bis zu 40 Grad heißen Becken, bevor wir zur 243 km langen Great Ocean Road aufbrechen.

Great Ocean Road:
Die schönste Panoramaroute Australiens schlängelt sich zwischen den Städten Allansford bis Torquay entlang. Wir genießen die spektakuläre Ausblicke, erkunden kleine Küstenorte, schauen in den ein oder anderen Eisladen und sehen erneut Koalas.

Zur Geschichte der Strasse gibt es folgendes zu berichten.
1919 wurde mit dem Bau der Straße begonnen. Ausgeführt wurden die Arbeiten von 3000 heimgekehrten, arbeitslosen Soldaten, die nach dem Ende des Ersten Weltkrieges völlig verarmt und ohne Arbeit waren.
Der Bau der Straße war eine großangelegte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und durch die Regierung Victorias abgesichert. Zum anderen war der Bau aber auch motiviert als die Errichtung einer Art Kriegerdenkmal zum Gedenken an die im Krieg gefallenen Kameraden. Aufgrund der besonderen geographischen und geologischen Gegebenheiten war der Bau sehr schwierig und langwierig. Es dauerte 13 Jahre bis die Straße fertiggestellt werden konnte. Eine beachtliche Leistung, wenn man zurückblickt, welche Mittel den Arbeitern zur Verfügung standen.

Wir nehmen jeden möglichen Aussichtspunkt mit und sind stetig aufs Neue begeistert vom Anblick der Klippen und der Urgewalt des Meeres.
Der bekannteste und zugleich am meisten besuchte Ausblick an der Great Ocean Road sind die „zwölf Apostel“.
Hier ist es erstmalig etwas voller. Die zwölf Apostel sind durch Erosion entstandene Felsformationen im Meer. Komischerweise gab es nie 12, sondern immer nur 9. Zwei von den riesigen Felsen sind 2005 und 2009 in sich zusammengebrochen bzw. waren nach einer stürmischen Nacht einfach verschwunden. Wie lange diese imposanten Felsen noch zu bewundern sind, weiss Niemand so genau.
Wir sind ebenfalls sehr beeindruckt und spüren bei einem Strandspaziergang selbst die Kraft von Wind, Meer und Strömung.

…..next stop Melbourne

Vg ….die Bornis
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Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024Mount Gambier, Halls Gap - Grampians NP, Great Ocean Road: Geelong, Australien, 10.11.2024


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Pennneshaw | Australien | Donnerstag - 06.11.2024 - 12:39 - GOOGLE MAPS 
24 Kangaroo Island - 4 TageKangaroo Island – die kleine Insel der Superlative (so klein ist sie gar nicht-schließlich siebenmal größer als Singapur). Unberührter Natur, traumhafter Strände und einer Tierwelt, die diverser nicht sein könnte, wir sind genau richtig hier und freunen auf die kommenden 4 Tage.
Die 155 km lange und 60 km breite Insel bietet schroffe Küstenlandschaften, dichte Wälder, weiße Strände, Riesen-Sanddünen, Feuchtgebiete und und und.Neben 4400 Einwohnern leben Koalas, Kängurus, Schlangen, Ameisenigel, Schnabeltiere, Seelöwen, viele Vogelarten und besondere Honigbienen hier.

Die Bienen hier sind Einwanderer aus Ligurien / Italien. Schon ein Jahr nach dem die ersten Bienen auf die Insel kamen, wurde 1885 Känguru Island von der Regierung von South Australia zum Schutzgebiet für Bienen erklärt. Dieser Bienenart wird eine besondere Sanftheit zugesprochen. Angeblich werden Menschen von ihr nur sehr sehr selten gestochen. Weil die Biene so eine Besonderheit ist, darf man vom Festland auch keine Bienenprodukte mitbringen .Bei Verstoß drohen saftige Strafen. Der Genpool dieser wertvollen, von Krankheit weitgehend freien Bienenart soll schließlich entsprechend geschützt werden.

Wir nehmen uns Zeit die Insel ausgiebig zu erkunden.

Ein Halt ist der Seal Bay Conservation Park.
Hier lebt seit Tausenden von Jahren Australiens drittgrößte Seelöwen-Kolonie in der Seal Bay. Es werden geführte Touren angeboten. Wir unternehmen einen Spaziergang auf eigene Faust vorbei an den Fellbergen, die sich faul in der Sonne aalen. Wir schauen begeistert zu, wie sich die Seelöwen und Robben am Strand wälzen, mal ins Wasser hopsen und dann wieder rauswatscheln.
Sie ruhen sich hier in der Bucht vom Jagen im und unter Wasser aus. Traumstrände gibt es auf der Insel wie Sand am Meer. Einfach nur schöne lange, weiße Sandstrände mit kristallklarem Wasser, oder traumhafte Strände, bei denen man sich vorher durch ein Felslabyrinth schlängeln muss. Alles dabei und wir meisten ganz allein.
An der Emy Bay ist eine freundliche Delphinfamilie beheimatet. Bei einem Spaziergang am Strand tauchen plötzlich ca. 15 Delphine in flachen Wasser auf und tummeln sich dort. Wir gehen hüfttief ins Wasser und genießen das Spektakel. Ein magischer Moment für uns.
 
Es grünt so grün

Es gibt 891 native Pflanzen auf Kangaroo Island,46 davon sind endemisch. Wildblumen wachsen zu jeder Jahreszeit, jedoch ist die Blütezeit in den Monaten September und Oktober besonders spektakulär.
Bei den katastrophalen Buschbränden im Dezember 2019 / Januar2020 wurde ein Drittel der Natur zerstört. Über 6000 freiwillige Helfer waren damals im Einsatz, um Tier- und Menschenleben zu retten
An vielen Orten war die Natur quasi Tod. Bei einer Wanderung am Rocky River, konnten wir selbst erleben wie beeindruckend schnell sich die Natur erholt und aus der verbrannten Erde fruchtbares Land entstanden ist.
Es grünt und blüht aus verkohlten Baumstümpfen und Palmen.
Am Rocky River sind die scheuen Schnabeltiere zu finden. Schnabeltiere sind eine der wenigen eierlegenden Säugetiere und gehören biologisch zu den Kloakentieren. Nebenbei sind sie eine der giftigsten Säugetiere. Wer hätte das gedacht! An ihren flossenartigen Hinterbeinen befindet sich ein Giftstachel, der bei „Bedarf“ herausgeschossen wird. Wir sehen die kleinen scheuen Schnellschwimmer nur unter Wasser, sind aber trotzdem happy.

Die Kraft der Erosion sehen wir im Flinders Chase NP. Die rot schimmernden Felsen liegen wie drapiert auf einer Granitkuppel 25 Meter über dem Meer. Bizarre Granitfelsen, umsäumt von tosenden Wellen und dem Leuchtturm am Cape Du Couedic, bieten die markanten Felsen eine grandiose Aussicht. Wir genießen die imposanten Skulpturen der Felsen und können nicht fassen, was die Natur erschafft. Die grotesk anmutenden Felsformationen wurden vor mehr als 500 Millionen Jahren von Wind und Wasser geformt- ein unglaublicher Anblick.
Wir haben an drei verschiedenen Orten der Insel übernachtet und so einen guten Einblick über die verschiedenen Vegetationen erhalten.
Am Campingplatz im Westen sind wir umgeben von Wallabies und Kängurus, die dort abends grasen. In den Astgabeln der Eukalyptusbäume wiegen sich Koalas mit ihren Jungen , klettern umher oder schlafen. Wir erleben einen Kampf zwischen zwei Koalas und sind erstaunt über die unfassbar lauten Geräusche die diese kleinen Kerle von sich geben. Wir erleben, wie ein kleiner Koala sich kurz von seiner Mama trennt und erste Kletterversuche startet. Wir sind schockverliebt.
Für uns sind es hier auf der Insel magische Momente und wir können uns kaum trennen.

Wir verlassen KI mit der Nachmittagsfähre und fahren noch bis Viktor Harbor. So langsam müssen wir genau planen, was wir noch sehen wollen und wie wir die restliche Route fahren. Wir legen eine Kilometerfessertag ein und fahren und fahren und fahren - mit starken böigem Seitenwind mit unserer kleinen Schrankwand.
Am frühen Abend landen wir in Mount Gambier.
Nur noch 220km vom nächsten Stop entfernt vom Städtchen Halls Gap, welches eingebettet im Herzen des Grampians Nationalparks liegt. Diese Gegend ist bekannt für spektakuläre Wanderungen, atemberaubende Ausblicke und neugierige Tierwelt wie Kängurus, Emus, Wallabies und Vögel. Auf gehts…..

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Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024Kangaroo Island - 4 Tage: Pennneshaw, Australien, 06.11.2024


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Adelaide | Australien | Sonntag - 01.11.2024 - 22:51 - GOOGLE MAPS 
23 Hauptstadt von South AustraliaWir verlassen Port Lincoln in Richtung Port Arthur, wo wir tanken und uns die Beine vertreten, bei einem Aufstieg auf einen Aussichtsturm.
Wir fahren weiter entlang dem Spencer Gulf, welcher der westliche von zwei großen Meeresarmen ist, die in die Südküste von Australien im Bundesstaat South Australia hineinreichen. Beide liegen an der Großen Australischen Bucht. Der Golf ist 322 km lang und an der Mündung 129 km breit und wird von uns an der Küste entlang abgefahren.
Auf der Suche nach einem Campingplatz landen wir am Abend in Wallaroo. Der sehr freundliche Betreiber hat uns trotz verspäter Ankunft einen schönen Platz gegeben. Als wir die Campingküche sahen, wussten wir, dass wir mit der Auswahl voll ins schwarze getroffen haben…. Sowas hatten wir bis dahin noch nicht gesehen. Eine perfekt eingerichtete Küche, viele BBQ Plätze und sogar Geschirrspüler standen zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Am nächsten Tag wollte der Betreiber nur 30 australische Doller haben und brauchten erst um 12 Uhr auschecken(Check out time 10 Uhr ).-dafür gibt es mal ein großes Dankeschön und volle Punktzahl. Wir machten an dem schönen breiten Strand ein langen Spaziergang, gingen im klaren Meer baden und zum Abschied habe ich auf dem befahrbaren Strand eine Ehrenrunde gedreht. Was für ein schöner Tagesanfang.
Wir hatten nun nur noch ca. 150km bis nach Adelaide vor uns.
Am späten Nachmittag kommen wir in Adelaide's Brownhill Creek Caravan and Holiday Park an.
Dieser liegt nur 7 km vom Stadtzentrum entfernt und ist mit dem Bus sehr gut zu erreichen.

Freitag früh machen wir uns auf den Weg zur Stadtbesichtigung. In der Touristeninformation holten wir uns Tipps und Kartenmaterial, buchen unsere Fährfahrt nach Kangaroo Island und tauchten mal wieder im Großstadtleben ein.
Die Küstenstadt ist die Hauptstadt des Bundesstaates South Australia und ist mit rund 1,3 Millionen Einwohnern Australiens fünftgrößte Stadt. Sie befindet sich am Saint-Vincent-Golf. Die Innenstadt wurde im Schachbrettmuster angelegt und fasziniert mit einer herrlichen Mischung aus historischen Gebäuden, grünen Parkanlagen und modernen Bauten. Sich in Adelaide zurecht zu finden ist somit recht einfach. Die Innenstadt ist exakt eine Quadratmeile groß und von üppigen Parkanlagen umrahmt.

Wir bummeln über die North Terrace, welche zum Pflichtprogramm beim Besuch dieser Stadt gehört. Dieser Boulevard ist von Bäumen gesäumt und lädt zum Flanieren ein. Hier befindet sich die bedeutende Art Gallery of South Australia mit Kunstwerken der Aborigines oder auch das South Australian Museum. Es ist die Kulturmeile der Stadt. Wir besuchen im South Australian Museum die Ausstellung - Australian Geographic Nature Photographer of the Year, die das Naturerbe Australiens, Neuseelands, der Antarktis und Neuguineas zeigt.
Atemberaubende Bilder von professionellen, aufstrebenden und Junior-Fotografen, zeigen unglaubliche Momente der einzigartigen Schönheit der Flora, Fauna und Landschaften.

Wir besuchen den Adelaide Central Market. Hier finden wir viele Produkte aus Südaustralien, wie Käse aus der Region, Obst, Gemüse und Fisch, und auch Feinschmecker kommen hier auf Ihre Kosten. Der Markt blickt auf eine mehr als 150-jährige Geschichte zurück und bietet Platz für mehr als 80 Händler, was ihn zu einem der größten Märkte des Landes und zu einem der besten Orte in Adelaide macht. Wir essen Portugiesische Blätterteig-Törtchen , die leckeren Pastéis de Nata, trinken dazu Cappuccino und beobachten des Markttreiben. An solchen Orten spürt man das Leben, die Lust und den Genuss - wir lieben es.

Ein Ort, der uns auch sehr begeistert hat, war der Botanische Garten. Im nord-westlichen Zentrum Adelaides gelegen, findet man hier verschiedene Themengärten, darunter den Australian Native Garden, Cactus and Succulent Garden, National Rose Trial Garden, Dahlia Garden, Mediterranean Garden und International Rose Garden, um nur einige zu nennen. Besonders imposant war das 1874–1875 errichtete Palm House. Dies gehört zu den ältesten und populärsten Bauten der australischen Provinzhauptstadt. Während wir uns unter majestätischen Bäumen und durch die üppigen Landschaften des Botanischen Gartens schlängeln, erwartet uns eine Veranstaltung des berühmtesten zeitgenössischen Glaskünstlers der Welt, Dale Chihuly.
Die großformatigen Skulpturen machen den Garten zu einem besonderen Ort, wo man die Kunst immer wieder neu erkunden kann. Abends werden die Kunstwerke aus Glas angeleuchtet und ziehen viele Besucher an.
Im Zentrum von Adelaide gelegen, ist der Victoria Square, auch bekannt als Tarndanyangga, ein Stadtplatz. Es gibt eine Reihe von Gebäuden und öffentlichen Institutionen, die an den Platz grenzen, einschließlich des Obersten Gerichtshofs von Südaustralien. In der Mitte befindet sich die Statue von Königin Victoria und ist einer der besten Touristenorte in Adelaide. Hier laufen die Vorbereitungen zur Weihnachtsparade auf Hochtouren. Weihnachtsmänner, Tannenbäume und jede Menge Weihnachtsdeko findet man in der Stadt. Fühlt sich für uns ein wenig komisch an - November 25 Grad und Weihnachtsstimmung passen gedanklich für uns nicht richtig zusammen.

Auch erwähnenswert ist, die öffentliche Kunst in der Stadt, welche ein Ausdruck kulturellem Reichtum und Kreativität ist. Die Street Art in Adelaide ist ein wachsender Aspekt der breiteren öffentlichen Kunstszene, die im zentralen Geschäftsviertel von Adelaide zu finden ist. Die Straßenkunst von Adelaide umfasst die gesamte Bandbreite zeitgenössischer Street Art und begeistert uns sehr. Keine Schmierereien sondern tolle Kunstwerke wurden von uns in der ganzen Stadt entdeckt.

Fazit:
1 Tag und 26.000 Schritte reichen nicht aus, diese tolle Stadt zu erkunden und zu erleben. Wir haben einen guten Eindruck erhalten und emfinden Adelaide als sehr lebenswerte Stadt. Insgesamt ist Adelaide eine Stadt, die reich an Kultur, Geschichte und natürlicher Schönheit ist und uns in ihren Bann gezogen hat.
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Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024Hauptstadt von South Australia: Adelaide, Australien, 01.11.2024


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Port Lincoln | Australien | Donnerstag - 31.10.2024 - 11:35 - GOOGLE MAPS 
22 der Versuch einen weißen Hai zu sehenPort Lincoln liegt an der äußersten Südspitze der Eyre-Halbinsel an der Boston Bay im Bundesstaat South Australia. In der nach ihrem Namensvetter Lincoln in der Grafschaft Lincolnshire in den englischen Midlands benannten australischen Stadt leben zurzeit 14.000 Menschen – vorrangig vom Fischfang und Tourismus.
Port Lincoln ist die größte Stadt an der Westküste von South Australia, sie gilt als die australische „Hauptstadt der Meeresfrüchte“ und die Stadt mit der landesweit höchsten Dichte an Millionären. Zu großem Wohlstand gelangt ist Port Lincon vor allem wegen des Fischreichtums vor seinen Küsten. Verantwortlich für die Schwärme von Thunfischen und Sardinen sind die nährstoffreichen Kaltwasserströmungen aus dem nah gelegenen Spencer-Golf.
Während der Thunfisch fast ausschließlich nach Japan exportiert wird, gelangen die Bestände aus den erst seit Neuestem betriebenen Aquakulturen für Austern, Seeschnecken und Königsfische auch auf den Binnenmarkt.
Absolutes Magnet ist das Käfigtauchen bei dem weißen Hai, weshalb wir auch hier gelandet sind.

Wo und wie kommt man auf die Idee in einem Käfig weiße Haie zu beobachten?
Dieses Abenteuer wird an ca 12 Orten der Welt angeboten u.a. hier in Port Lincoln - Australien, Isla Guadalupe - Mexiko, Gansbaai - Südafrika, Beqa Lagune - Fidschi, Bimini - Bahamas, Kokos Insel, Fakarava - Fidschi, Malapascua -Philippinen und den Galapagos Inseln.

Man muss ein absoluter Haifan sein und vielleicht auch eine eigene Geschichte mit ihm haben, so wie Rodney Fox -der „Erfinder“ des Käfigtauchens.
Rodney überlebte mit 22 Jahren nur knapp einen Weißen-Hai-Angriff. Trotzdem ließen ihn die großen Haie nicht mehr los.
„1963 war ich amtierender Harpunen-Meister in Süd-Australien. Ich war 21 Jahre alt und ein Jahr später wollte ich meinen Titel bei einem Wettkampf verteidigen. Ich schwamm so etwa drei bis vier Stunden umher. Leider ohne großen Erfolg, deshalb dachte ich, ich muss weiter raus schwimmen und tiefer tauchen, um an die wirklich dicken Fische zu kommen. Als ich gerade unter Wasser war und mich auf einen Abschuß konzentriere, rammte mich etwas mit der Kraft eines Zuges in meine Brust. Meine Harpune fiel aus der Hand, meine Maske rutschte weg und etwas schob mich mit unglaublicher Geschwindigkeit durchs Wasser.
Ich dachte wirklich zu beginn an einen Zug, bis sich die Gedanken ordneten und ich realisierte, dass ich unter Wasser bin und es wohl eher ein großer Hai war. Ich schlug so hart wie ich konnte auf das Gesicht und die Augen des Tieres, weil ich mir dachte, dies sei wohl die empfindlichste Stelle an ihm. Es schien als ob er mich loslassen würde, ich fiel aus seinem Maul und versuchte instinktiv den Hai wegzuschubsen. Dabei geriet meine Hand direkt in sein Maul, ratsche über die Zähne. Kurz bevor der Hai sein Maul schliessen konnte, zog ich meinen Arm heraus. Er mußte später mit 94 Stichen genäht werden. Nur ein Finger blieb danach beweglich.
Bervor er mich wieder beissen konnte, schlug ich meine Arme um seinen Bauch, sodass er mich nicht mit seinem Maul erreichen konnte. Dann erst begriff ich, das ich mich in etwa zehn Meter Tiefe befand, immer noch die Luft anhielt und kurz davor war zu ertrinken. Also stiess ich mich vom Hai ab und und tauchte so schnell ich konnte zur Oberfläche. Nur ein kurzer aber tiefer Atemzug, dann sofort der Blick nacht unten – das Bild, das ich sah, war wirklich angsteinflößend: Durch das vom Blut rot gefärbte Wasser tauchte der große Kopf des Weißen Hais auf. Mit weit geöffnetem Maul kam er direkt von unten auf mich zu geschwommen. Ich machte mich bereit, so heftig wie ich nur konnte mit dem Fuß gegen seinen Kopf zu treten, als plötzlich ein Wunder geschah: Er biss nicht in mich hinein, sondern in einen schwimmenden Tank, den wir damals hinter uns herzogen“.

Seine Geschichte des Angriffs und der Flucht wurde viele Male veröffentlicht. Er gilt als Wunderüberlebender eines der schlimmsten nicht tödlichen Haiangriffe der Welt.Bei dem Angriff war Fox' Unterleib vollständig freigelegt und alle seine Rippen auf seiner linken Seite gebrochen. Sein Zwerchfell wurde punktiert, seine Lunge wurde aufgerissen, sein Schulterblatt war durchbohrt, seine Milz war freigelegt, seine Arterie war freigelegt und er war nur wenige Minuten davon entfernt, dass seine Venen aufgrund des großen Blutverlustes kollabierten. Die Sehnen, Finger und der Daumen seiner rechten Hand wurden alle durchtrennt und bis heute trägt er einen Teil eines Haifischzahns in seinem Handgelenk. Seine Wunden erforderten nach dem Angriff 462 Stiche.

Später gingen Rodney und seine Frau öfters im den Zoo und beobachteten Löwen und Tiger hinter Gitter. Dabei kam ihm der Gedanke: Vielleicht kann man Haie auch aus einem Käfig heraus beobachten. Etwa 1965 organisierte er dann eine Expedition mit zwei andere Haiunfallopfern, um die Weißen Haie aus der Nähe, aber sicher zu beobachten. Die Tiere waren mehr an den Fischködern interessiert, als an ihnen.
Als er da im Wasser war mit den großen Tieren, wurde ihm bewusst, dass er kein Versicherungsvertreter mehr sein wollte. Also kündigte er meinen Job, fing an Abalone-Muscheln zu sammeln und Weiß-Hai-Trips anzubieten. Dann kam dieser unglaubliche Anruf aus Hollywood, ob er dem Film-Team bei den Hai-Aufnahmen zum Film „Der Weiße Hai“ helfen könnte. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie keine Ahnung, dass dieser Film dem Hai so ein schlechtes Image verleihen würde. Die Film-Crew besuchte ihm in Port Lincoln, wo er lebte. Sie gaben ihm ihr Storybook und zeigten ihm welche Aufnahmen sie brauchten. Sie filmte in den nächsten Tagen die Weißen Haie von rechts, von links, von oben von unten. Rückblickend sagt Rodney, dass diese die einzige Entscheidung ist, die er heute bereut.
Zum Käfigtauchen gehört aber auch das anlocken des Hais, denn ohne Futter im Wasser, gibt es für die Gäste keine Haie zu sehen. Das Anlocken erfolgt mit einem konstanten Fischblutstrom vom Boot. Mit großen Fischköder an Haken, werden die Haie vor die Käfige zu locken. Es kommt nur selten vor, das die Haie den Köder auch wirklich zu fassen bekommen.

Am 29.10. ging es morgens um 6.30Uhr pünktlich von der Marina in Port Lincoln für mich los . Die CalypsoStar soll die Gäste zu den Haien nach Neptun Island bringen. Drei Stunden lang fahren wir mit dem Boot auf das offene Meer hinaus. Vor der Neptun Insel legen wir schließlich an, hier waren in der Vergangenheit erfahrungsgemäß immer weiße Haie unterwegs. Sie werden normalerweise naturgemäß dort hingezogen. Bis zu 40.000 Pelznasenseerobben haben auf den Neptuninseln ihren Lebensraum und diese gehören zur Leibspeise der Meeresräuber. Der Käfig wird zu Wasser gelassen. Die Teilnehmer werden in Gruppen eingeteilt. In 7mm dicke Taucheranzüge eingepackt und mit Unterwasserkamera bestückt, ging es nun für jeden nacheinander in den Käfig.
Doch leider ist das hier kein Wunschkonzert. Der Weiße Hai ließ sich nicht blicken, trotz intensiver Versuche ihn anzulocken. Die Crew gab alles, doch es sollte nicht sein. Fischschwärme und Möwen machten sich über die Köder her, aber ein Hai tauchte nicht auf.
Im Oktober diesen Jahre gabe es nur an 5 Tagen Haibegegnungen. Ganz im Gegensatz zum letzten Jahr wo um die gleiche Zeit fast täglich mehrere weiße Haie gesichtet wurden. Den Grund für diesen Rückgang der Haisichtungen konnten sich die Crew Mitglieder auch nicht erklären.
So ist das bei der Wildlife Beobachtung, es gibt keine Garantie auf Erfolg. Somit bleibt der Wunsch eine Weißen Hai zu sehen weiterhin offen.

Dafür hatten alle Gäste einen Gutschein erhalten, welcher bei einer nächsten Tour einlöst werden konnte. Da am 30.10. das Schwimmen mit den Robben auf dem Progamm stand, habe ich kurzfristig diese Tour noch mitgemacht, damit der Gutschein nicht verfällt. Also einen Tag später ging es auf eine Halbtagestour zu den vorgelagerten Inseln. Dort hatten ich das Vergnügen, mit den sehr neugierigen und sehr flinken Robben zu schwimmen. Man wurde immer wieder umkreist, beobachte und hatte das Gefühl gehabt, dass die Robben ein zum spielen aufgefordert. Wie elegant und schnell sich die Tiere bewegen, ist faszinierend. Zum Schluss, ich was gerade auf den Weg zum Boot, kamen wir nich Delfine entgegengeschlagen. Was für ein Glück und Freue.
Dankbar über diese Unterwasserbegegnungen kehrte ich zurück.
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der Versuch einen weißen Hai zu sehen: Port Lincoln, Australien, 31.10.2024der Versuch einen weißen Hai zu sehen: Port Lincoln, Australien, 31.10.2024der Versuch einen weißen Hai zu sehen: Port Lincoln, Australien, 31.10.2024der Versuch einen weißen Hai zu sehen: Port Lincoln, Australien, 31.10.2024der Versuch einen weißen Hai zu sehen: Port Lincoln, Australien, 31.10.2024der Versuch einen weißen Hai zu sehen: Port Lincoln, Australien, 31.10.2024der Versuch einen weißen Hai zu sehen: Port Lincoln, Australien, 31.10.2024der Versuch einen weißen Hai zu sehen: Port Lincoln, Australien, 31.10.2024der Versuch einen weißen Hai zu sehen: Port Lincoln, Australien, 31.10.2024der Versuch einen weißen Hai zu sehen: Port Lincoln, Australien, 31.10.2024der Versuch einen weißen Hai zu sehen: Port Lincoln, Australien, 31.10.2024


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Elloston | Australien | Samstag - 26.10.2024 - 13:04 - GOOGLE MAPS 
21 Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt23.10.
Wir stehen früh auf und fahren von Varley bis zum NP Cape Le Grand.
Der Nationalpark erstreckt sich ca 50 km hinter Esperrance entlang der Küste und bildet mit seiner Fläche fast eine Halbinsel. Malerisch wilde Küstenabschnitte mit bizarren Felsformationen wechseln ab mit traumhaften Stränden, einsamen Buchten und Bergen. Man kann dort wandern, fischen (besonders das Klippenfischen-bei dem man sich am Felsen mit einem Karabiner befestigt, damit man von den Wellen nicht weggerissen wird-ist sehr beliebt), mit dem Allrad am Strand entlangsausen oder einfach nur chillen. Eigentlich wollten wir dort eine oder zwei Nächte verbringen. Die beiden Campingplätze sind aber über Wochen im voraus ausgebucht, so dass wir einfach nur einen schönen Tag im NP verbringen, uns von der unfassbar schönen Lucky Bay verzaubern lassen, in die Wellen springen und ein paar kurze Spaziergänge unternehmen. Die Lucky Bay gilt als eine der schönsten Buchten der Welt. Sie zieht sich lang, hat unglaublich weißen Sand, das Meer zeigt mindestens drei/vier verschiedene Blautöne, das Wasser ist kristallklar…abends kommen Kängurus an den Strand. Es ist einfach herrlich.
Wir verlassen den NP und übernachten in Esperance

Esperance liegt an der Südwestküste und wird von strahlend weißen Sandstränden mit türkisfarbenem Wasser umgeben. Des Weiteren ziehen zwischen Mai/Juni und September/Oktober Südkaper-Wale an der Küste vorbei.
Am Ufer der Stadt gibt es den Tanker Jetty, an dem regelmäßig neuseeländische Robben und australische Seelöwen zu sehen sind, die auf Fischreste der Angler warten. Der Seelöwe „Samy“ nennt den ca. 840 Meter langen Pier quasi sein zu Hause. Ein Muss -auch für uns -ist der etwa 40 Kilometer langen Great Ocean Drive. Auf dem Weg passiert man unzählige Buchten mit türkisfarbenem Wasser und Puderzuckersand, den Rotary Lookout am Wireless Hill, den Twilight Beach, den Blue Haven Beach, den Observatory Point und den Pink Lake-der schon seit 9 Jahren gar nicht mehr Pink ist :-). Wir schauen den Surfern zu, gehen baden, genießen die Ausblicke, halten nach Walen Ausschau und genießen nochmal Sonne, Wind und Meer bevor wir uns auf die lange Strecke Richtung Adelaide machen.
Wir fragen uns immer wieder, warum der Sand hier so weiß ist?
Der Papageifisch hat einen großen Anteil daran. Er knabbert die Korallen ab, verdaut und scheidet den unverdaulichen Sand aus. Ein einzelner Fisch kann somit im Jahr bis zu 90 kg schneeweißen Sand produzieren.

24.10.
Wir stocken unsere Vorräte auf, tanken und machen uns auf einen langen Weg. Es zeigen sich verschiedene Vegetationen am Straßenrand. Buschland, Salzseen, Waldgebiete und verbranntes Buschland, das wieder neu entsteht….wir fahren 146 km nur geradeaus , fahren in eine neue Zeitzone (die Uhrzeit verstellt sich erst um 45 min dann um weitere 30min voraus) und übernachten auf einem Parkplatz im Busch.
Dieser Sonnenuntergang ist traumhaft ,nur die Buschfliegen sind lästig. Wegen der vielen Rinder und dem anfallenden Kot ist das Buschland ein „Paradies „ für Fliegen. Sie sind hier millionenfach anzutreffen und sind sogar in Sydney neuerdings ein „Problem“. Wir rüsten uns mit Hüten mit integriertem Fliegennetz aus und haben so -zumindest im Gesicht- Ruhe vor den Fliegen. Wir schlafen zeitig und stehen früh auf.

24/25.10.
Wir durchfahren die große australische Bucht (1100 km ) mit ihren wechselnden Landschaften , sehen überdimensionale Transporter-die fast beide Strassenhälften einnehmen-, fahren, fahren (Thomas grüßt mittlerweile jeden entgegenkommenden Truckfahrer :-) …als wäre er einer der Community, wir tanken wieder (auch hier sind die Preise für Benzin deutlich höher als in bewohnten Gegenden), holen Café an der Tanke ,durchqueren einen Teil der Nullarbor Plain -eine außerirdisch aussehende Steinwüste von 200.000 Quadratkilometern ohne jeglichen Baum-, wieder gibt es eine andere Zeitzone . Der Highway ist an manchen Stellen beidseitig verbreitert, so können ihn Flugzeuge als Landebahn benutzen. Gerade bei den Buschbränden der vergangenen Jahre wurden diese Landebahnen häufig genutzt. Auf der Strasse sehen wir immer mal wieder kleine Tannenzapfenechsen. Sie sehen wirklich aus wie ein Tannenzapfen. Der Schwanz ist ganz kurz und sie bewegen sich nicht echsentypisch fort , sondern tippeln ganz schnell mit ihren kurzen Beinchen. Sie gebären -anders als Echsen- ihre Jungen lebend.
Wir überfahren die Grenze von Westaustralien zu Südaustralien und irgendwann nachmittags machen wir Stop bei den Bunda Cliffs. Diese erstrecken sich ca 130 km entlang der großen Australischen Bucht , sind 60 bis 120m hoch und bieten atemberaubende Blicke auf das Meer. Die Klippen fallen steil ab und erinnern uns an die 12 Apostel in Südafrika. Die Bunda Cliffs entstanden vor ca 65 Millionen Jahren auf dramatische Weise, als sich der australische Kontinent vom der Antarktis abspaltete. Wanderwege gibt es am Cliffrand nicht, weil ständig Abspaltungen drohen. Wir staunen und bewundern die Kraft des Meeres. Den Aussichtspunkt Head of Bight , von dem es ebenfalls spektakuläre Blicke auf die Klippen geben soll erreichen wir leider zu spät. Hier macht uns die Zeitverschiebung einen Strich durch die Rechnung. Auf unseren Uhren ist es 15.00 Uhr , die Handys haben sich bereits auf 16.30 Uhr umgestellt. Schade, aber im weiteren Verlauf unserer Reise, werden wir nach Adelaide auf der Great Ocean Rd. Auch an einer Steilküste entlangfahren.

Also heißt es weiter fahren. Der nächste Platz zum Übernachten mit Einrichtungen ist noch 120 km entfernt.
Die Sonne geht jetzt auf einmal 1,5 Stunden später unter, da bleibt noch Zeit. Wir landen auf einem Surfer-Zeltplatz inmitten von Dünen und sehen gerade noch die Sonne untergehen. Wir haben uns schon einen herrlichen Frühstücksplatz für morgen früh ausgeguckt.

26.10.
Frühstück mit Aussicht! Die ersten Surfer warten auf ihre Wellen und wir sitzen ganz allein inmitten der Dünen.
Wir befinden uns auf einem kleinen sehr einfachen privaten Campingplatz. Es gibt eine kalte Dusche ,Toiletten und BBQ Plätze mit Feuerholz; die Aussicht ist unbezahlbar. Die Fahrt hierher führt 20 km über eine Schotterstraße vorbei an kleinen Salzseen und gewaltigen Sanddünen. Es rumpelt ganz schön und wir beten, dass die Stoßdämpfer halten.
Die Weiterfahrt führt und zurück auf den Eyre Highway nach Penong. Dort gibt es an die 100 Windmühlen und angeblich auch die größte der Welt. In Ceduna besorgen wir uns erstmal neues Kartenmaterial. Southaustralien hatten wir noch nicht im Karten Portfolio. Es gibt so wahnsinnig viel zu entdecken…und wir müssen uns Entscheiden und eine feine Auswahl treffen.
Wir fahren die schöne Eyre Halbinsel, mit vielen tollen Aussichten , bizarren Felsformationen , endlos langen Holperstrassen und weißen Stränden hinunter bis nach Elleston. Morgen geht es nach Port Lincoln. Thomas holt sich dort einen Extra Adrenalin Kick. In einem Käfig kann man dort unter Wasser dem weißen Hai direkt ins Maul schauen und genau gucken, ob ALLE Zähne geputzt sind. Also Daumen drücken, dass einer zur Zahnpflege vorbeikommt.

Vg….die Bornis
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Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024Traumhafte Strände, keine und große Buchten und viele Kilometer auf dem Asphalt: Elloston, Australien, 26.10.2024


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Valley | Australien | Mittwoch - 23.10.2024 - 12:41 - GOOGLE MAPS 
20 Magaret Region und eine versteinerte Welle20.10.2024
Canal Rocks:
Canal Rocks ist eine Reihe von Granitfelsen im Indischen Ozean direkt vor der Küste, etwa 4 Kilometer südlich von Yallingup in der südwestlichen Region von Westaustralien. Eine Reihe von Felsen ragt in den Ozean und schafft einen natürlichen Kanal, der durch die Kraft des Meeres ausgehöhlt wurde.
Wir waren hier als es sehr windig und verregnet war - die hohen Wellen haben eine meterhohe Gischt erzeugt - dadurch wirkt diese Gelände noch eindrucksvoller. Die Kraft und Schönheit der Natur haben wir hier trotz Regen intensiv erlebt.

Highway 250 Weinroute :
In der Region Margaret River werden mehr als 25 Prozent des australischen Premium-Weins produziert und sie
ist mit mehr als 200 Weinbergen eine der größten Weinregionen des Landes. Der Highway 250 führt uns durch diese Region und wir sehen bei Dauerregen ein Weingut nach dem anderen. Gerne hätten wir hier einen Stop gemacht, um an einer Verkostung teilzunehmen, aber - dont Drive when you drink - und wir hatten noch ein paar Kilometer vor uns.

Surfer Point:
Von Margaret River ist es nur eine zehnminütige Fahrt westlich nach Surfers Point, in Prevelly
Surfers Point ist bekannt als einer der besten " Big Wave " - Standorte und ist auf Augenhöhe mit Hawaii. Zwischen März und April finden hier die Margaret River Pro World Championships statt, bei denen man die besten Surfer der Welt beobachten kann. Leider war das Wetter zu schlecht und es war kein Surfer im Wasser, so dass wir uns nach einem kurzen Stop wieder auf den Weg machten.

Lake Cave:
Die Margaret River Region ist unter der Erde genauso spektakulär wie an der Oberfläche. Wir dachten, das bei dem Dauerregen ein Höhlenbesuch genau das richtige ist.
Hier unter der Oberfläche des Leeuwin-Naturaliste Ridge liegen über 100 reich verzierte Kalksteinhöhlen. Der Fluss hat den Kalkstein im Laufe der vergangenen hundert Millionen Jahre langsam erodiert und riesige Höhlen und große Felshaufen geschaffen.
Wir besuchen die Lake Cave, welche eine atemberaubende, unberührte Kammer tief unter der Erde ist.
Über eine Treppe durch ein spektakuläres Dolinenloch sind wir herabgestiegen und blicken vom Boden des versunkenen Waldes auf die hoch aufragenden Karri Bäume.
Im Inneren der Höhle spiegelt ein ruhiger See die zarten Kristallformationen wieder, die aus der Höhlendecke wachsen. Tropfen hängen an den Spitzen von Strohhalmen und Stalaktiten – bevor sie auf den Höhlenboden oder in den See fallen und Wellen im Wasser erzeugen.
Wir bestaunen die einzigartige „Suspended Table“-Formation, die mehrere Tonnen wiegt und der Schwerkraft zu trotzen scheint, während sie über dem klaren Seewasser schwebt. Bei einer konstanten 16 Grad Höhlentemperatur haben wir beim einstündigen Rundgang viel interessantes erfahren.

Abends haben wir auf dem Campingplatz in Harmelin Bay übernachtet.

21.10. 2024
Harmelin Bay:
Hamelin Bay an der Südwestküste nördlich von Augusta ist eine ruhige, offene Sandbucht, berühmt für die Fülle an Stachelrochen, die die Bucht frequentieren. Aus diesem Grund sind wir hierher gefahren.
Dort sollte man eine persönliche Interaktion mit diesen bemerkenswerten Stachelrochen genießen und Sie aus nächster Nähe sehen. Mit einer Breite von bis zu zwei Metern schwimmen die Stachelrochen herum. Bei unserem Besuch dort war die Bucht wunderschön,aber ohne Rochen.Uns wurde erklärt, dass das Wasser zu wellig sei und die Rochen es ausschließlich bevorzugen, bei glatter See am Beach aufzutauchen. Schade das wir diese Begegnung nicht erlebt durften.

Gloucester Tree (Aussichtsbaum)
Der Gloucester Tree ist ein hoher Karribaum im Gloucester-Nationalpark in der Nähe von Pemberton.
Der Karri ist die höchste Baumart in Westaustralien und die dritthöchste der Welt. Sie kann über einen Zeitraum von etwa 100 Jahren bis zu 90 Meter hoch werden. Wir haben uns den abgesperrten Baum zur Brandbeobachtung angesehen, welcher mit 72 Meter der welthöchste ist. Der Aufstieg und die Plattform wurde wegen Sicherheitsmängel im Jahre 2023 gesperrt, wird aber für kletterlustige Besucher derzeitig Instand gesetzt.

Giant Tree Top Walk
Der Tree Top Walk ist einfach großartig: wir gehen in 40 Meter Höhe durch die Baumwipfel. Dies ist eine etwas wacklige Angelegenheit. Der Walk besteht nämlich nur aus gespannten Brückenelementen, ein paar Stützpfeilern für die Aussichtsplattform und alles ist mit Metallgittern als Trittfläche versehen. Wir können also jederzeit nachschauen, wie hoch 40 Meter tatsächlich sind. Der Rundum Blick und das Gefühl mitten durch die Baumwipfel zu gehen ist unglaublich und fühlt sich großartig an.
Nach dem Tree Top Walk führt noch ein Spazierweg durch den Forest. Der Weg ist nur ca. 600 m lang, aber nicht weniger beeindruckend. Das Valley of the Giants besteht aus den Red Tingle Trees. Diese Eukalyptus-Baumart kommt nur hier im Südwesten von Western Australia vor und die Bäume sind bis zu 400 Jahre alt.
Wir sind total beeindruckt, die Bäume sind wirklich massiv und riesig. Die machen dem Namen „Valley of the Giants“ alle Ehre. In manchen Red Tingle Trees gibt es Höhlen, in denen locker 10 Personen Platz finden würden. Demütig und beseelt verlassen wir diesen schönen Ort, um unser Nachtlager in Denmark aufzuschlagen. Hier haben wir pünktlich zum Abendbrot gefiederten Besuch von einem Ringsittich bekommen.


22.10.2024
Castl Rock - Granit Skywalk:
Am nächsten Morgen ging es zur einzigartigen Granitkette mit 12 Gipfeln, welche im Herzen des Porongurup National Park, nur 45 Autominuten nördlich von Albany liegt.
Der markante Granitfelsen von Castle Rock, dessen Entstehung über 1.100 Millionen Jahre dauerte, lädt uns heute ein, seinen 670 Meter hohen Gipfel zu Fuß und die wahrhaft atemberaubende Aussicht vom schwebenden Granite Skywalk zu genießen und die letzten Meter zu erklimmen.
Der Aufstieg zum Gipfel führt uns durch hohe Karri und Marri -Wälder. Wir erreichen den Balancing Rock und betreten erst die obere ,anschließend die untere Plattform dieses abgelegenen Wunderwerks der Ingenieurskunst, von der wir jeweils die Aussicht auf Albany, Mount Gardner und Mount Manypeaks genießen.
Was für ein toller Start in den Tag.


Wave Rock:
Die Küste Westaustraliens zieht Surfer aus aller Welt in ihren Bann. Doch die größten Wellen gibt es fernab des Meers. Um diese Welle zu sehen, fahren wir ca. 350km ins Outback. Zwischen hügeligem Farmland liegt die Stadt Hyden im Wheatbelt. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Wave Rock.
Beim Anblick der 15 Meter hohen Welle, muss man automatisch an den Song: …“das ist die perfekte Welle …“ denken. 
Die Erosion durch Wind und Regenwasser hat im Laufe von mehr als 2,7 Milliarden Jahren eine gewaltige, 110 Meter lange Steinformation erschaffen. Wir „Surfen“ zum Sonnenuntergang die Welle, machen viele Fotos und erkunden mit einem kleinen Spaziergang die Gegend, welche von mehren Millionen Fliegen bewohnt wird. Wir verlassen diesen magischen Ort, um noch rechtzeitig unser Nachtquartier auf einem Rastplatz - 50km entfernt - vor der Dämmerung zu erreichen.

Dies Stops lassen nicht nach, denn hier gibt es so vieles zu entdecken. Doch wir haben nach bisher 3.800km mindestens noch mal 4.000 - 5.000km vor uns und müssen am 20.11. den Camper in Sydney wieder abgeben. Also auf zu neuen Abenteuern.

Vg…die Bornis
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Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024Magaret Region und eine versteinerte Welle: Valley, Australien, 23.10.2024


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Busselton | Australien | Sonntag - 20.10.2024 - 02:35 - GOOGLE MAPS 
19 Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton JettyRottnest Island, unter den Australiern auch als „Rotto“ bekannt, ist ein absolutes Highlight, was wir uns nicht entgehen lassen wollten. Wir haben am Freitag um 08:30 Uhr die Fähre von Fremantle genommen. Die Überfahrt war sehr kurzweilig, da wir Buckelwale beim auftauchen und springen beobachteten durften.
Die kleine Insel (11 km lang; 4,5 km breit) liegt ganz in der Nähe von Perth , hat rund 200 Einwohner und ist die Heimat des „glücklichsten Tieres der Welt“.
Auf der friedlichen Insel gibt es nur eine Handvoll Autos der Einheimischen, ansonsten ist Rottnest Island motorenfrei. Somit haben wir die idyllische Insel mit seinen wunderschönen, malerischen Traumbuchten per Fahrrad erkunden. Schnell waren die Drahtesel ausgeliehen und wir starteten die Inselrundfahrt.
Es dauerte nicht lange, da begegneten wir den ersten Quokkas.
Für alle, die sich fragen, was genau das Tier mit dem lustigen Namen eigentlich ist, hier die Antwort.
Tatsächlich gehören die Quokkas zur Familie der Kängurus. Sie sind Kurzschwanzkängurus. Rottnest Island ist berühmt für seine Quokkas. Dort ist die weltweit größte Kolonie der Tiere. Sein niedliches Gesicht und “Lächeln” hat ihm international den Titel: “Das glücklichste Tier der Welt” verliehen.
Quokkas sind Beuteltiere von rund 48-60 cm Größe. Die Tiere sind normalerweise nachtaktiv. Anders jedoch auf Rottnest Island, da sie sich von den Besuchern Nahrung erhoffen. Quokkas sind Pflanzenfresser und können bis zu 1,5 Meter hoch klettern. Die Beuteltiere leben in Familiengruppen zusammen. Ein neugeborenes Kurzschwanzkänguru verbringt bis zu 195 Tage im Beutel seiner Mutter. Mit 9-10 Monaten wird es endgültig entwöhnt. Die süßen Tiere gelten als gefährdete Art. Zu ihren größten Bedrohungen zählen größere Tiere, wie Füchse und der Wegfall von ihrem Lebensraum. Auf Rottnest Island sind die Touristen ihre größte Gefahr, da das Füttern und streicheln der Tiere zu Krankheiten führen kann.
Wir umrunden die Insel mit dem Fahrrad und kamen an traumhaften Buchten vorbei. Es fällt uns schwer nicht den ganzen Tag in einer der 20 wunderschönen Buchten der Insel abzuhängen, aber wir müssen leider wieder mit der Fähre zurück aufs Festland.
Resümee zu Rottnest Island
Auch wenn ein Tagesausflug auf die Insel keine wirklich günstige Angelegenheit ist, sind wir froh über den Ausflug. Die Insel erinnert uns ein wenig an Hiddensee. Die Schönheit der weißen Buchten gepaart mit ganz viel Quokkaliebe, haben den Inselbesuch für uns unvergesslich gemacht war somit jeden Cent wert.

Am Nachmittag sind wir noch ein paar Kilometer gefahren und haben uns in Mandurah ein Campingplatz gesucht.
Dort haben wir am Samstag eine Reihe riesiger Holzskulpturen angesehen, welche durch den dänische Künstler Thomas Dambo erschaffen wurden.
Die Riesen mit eigenen Namen sind an verschiedenen Orten rund um Mandurah bis 2026 aufgestellt. Dabei verkörpern die bis zu fünf Meter hohen „Beschützer der Umwelt” jeweils einen ganz eigenen Charakter.
Diese riesigen Skulpturen, die aus wiedergewonnenen Materialien hergestellt wurden, haben uns mit ihrer beeindruckenden Größe in ihren Bann gezogen. Sie verkörpern die Mahnung zur Erhaltung der Umwelt und die Liebe zur Natur, verbinden Kunst und Natur und zeigen das Potenzial von Recycling und Kreativität.
Wir besuchten 4 von 6 Riesen.Die Giants Of Mandurah haben uns sehr beeindruckt .Dementsprechend viele Fotos wurden geschossen.Der Riese Coodanup ist im Dezember 2022 einer Brandstiftung zum Opfer gefallen.Es gab einen Aufschrei in der Region um Perth und es wurde alles daran gesetzt ihn so schnell wie möglich wieder aufzubauen.

Nach der tollen Begegnung mit den Riesen ging unser Trip weiter nach Busselton. Dort haben wir uns eines der bekanntesten Wahrzeichen Westaustraliens angesehen - der Busselton Jetty. Er ist 1,841 km lang und erstreckt sich über die geschützte Geographe Bay. Damit ist er der längste Holzsteg der südlichen Hemisphäre. Aufgrund des seichten Küstenverlaufs und der Untiefen wurde hier ein sehr langer Steg für die Versorgung mit Wasserflugzeugen oder Schiffen benötigt. 
Am Ende des Stegs befindet sich ein Unterwasserobservatorium, welches einen Einblick in die Unterwasserwelt vom Flachwasser bis zum 9 Meter tiefen Grund ermöglicht. Unter Wasser gibt es für Taucher einen beeindruckenden Skulpturenpark. Aufgrund der Strömungen an diesem Teil der australischen Westküste, insbesondere aufgrund des Leeuwin-Stroms, der vom Norden her für warme Wassertemperaturen sorgt, lassen sich zahlreiche tropische Fische und andere Meereslebewesen an den Holzpfählen des Busselton Jettys beobachten. Viele Angler versuchen am Jetty ihr Glück und wir haben viele Tintenspritzer auf dem Jetty und Tintenfische an der Angel gesehen.Den Abend haben wir in der Shelter Brewing bei einer kleinen Bierverkostung beendet und sind weiterhin beseelt von den vielen schönen Eindrücken die wir auf unserer Reise erleben dürfen.

Lg….die Bornis
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Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024Rotto, Giants Of Mandurah & Busselton Jetty: Busselton, Australien, 20.10.2024


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Denham | Australien | Donnerstag - 17.10.2024 - 13:40 - GOOGLE MAPS 
18 Die besondere Tierwelt von Monkey MiaWir wollen am nächsten Morgen nach Monkey Mia. Dort gibt es seit Jahren eine große Delfinfamilie, die vormittags in die Bucht kommt. Daraus hat sich ein Marine Park entwickelt .Der Eintritt kostet 15 Dollar pro Person und wird ausschliesslich für Projekte vor Ort verwendet.
Wir stehen früh auf und fahren ohne Frühstück los. Unterwegs sehen wir Emus und Kängurus.
Angekommen sehen wir schon, wie sich am Steg Schildkröten tummeln, im Meer sehen wir Delfine springen und Pelikane warten am Strand. Schon mal ein hübsches Bild.
Ziemlich pünktlich gegen 8 kommen drei Delfine der Familie ziemlich nahe an den Strand., sie kommen sogar so nah, dass wir Ihnen in die Augen schauen können. Wir sind ziemlich berührt und freuen uns.
Volontäre dürfen ganz gezielt einzelne Fische verfüttern. Wir sind fasziniert, wie vorsichtig die Delfine die Fische entgegen nehmen.
Irgendwann verschwinden sie dann wieder Richtung Meer und springen draußen weiter fröhlich umher.
Da sich in der Shark Bay 10 Prozent des Weltbestandes der Seekühe rumtreiben, sind wir frohen Mutes bei der Segeltour mit einem Katamaran, welche zu Gesicht zu bekommen. Und was haben wir für ein Glück, Seekuh und Kalb und auch einzelne Seekühe kommen ziemlich nah ans Boot und wir staunen wieder. 600-800 Kilo und so elegant im Wasser. Die Schwanzflosse sieht aus wie bei einer Meerjungfrau. Wir erfahren auf der Tour viel Wissenswertes über Seegras und wie nützlich und wichtig dieses ist. Die Population von Seekühen und Schildkröten korreliert mit dem Vorhandensein von ausreichend Seegras. 2011 wurde Seegras durch Umwelteinflüsse abgetragen und in diesem Jahr wurden keine Kälbchen gesichtet.
Die Kapitänin des Katamaran steuert mit den Füssen , erzählt wahnsinnig viel und hält nebenbei Ausschau nach Seekühen und Walen. Sehr multitaskingfähig die junge Dame.
Nach dem Segeltörn schlendern wir am Strand entlang und wagen sogar noch eine kleine Wanderung (bei 30 Grad und glühend heißem Sand). Wir treffen noch einen Emu und sehen wunderschöne Blüten.
Beseelt und happy fahren wir nach Denham zum Campingplatz zurück und halten noch kurz am Eagle Buff.
Dort bietet sich ein gigantischer Ausblick über eine der vielen Buchten. Im glasklaren flachen Wasser tummeln sich häufig Rochen, Haie, Schildkröten oder Mantas …wir sehen keine. Das wäre wohl auch Zuviel des Guten :-)
Abends planen wir unsere Weiterreise neu, da wir ja wie beschrieben, jetzt ganz gut die Entfernungen einschätzen können. Zwei sehr dezentrale Stops im Norden lassen wir aus und einigen uns,
dass wir wieder Richtung Perth fahren, denn von dort aus warten noch mehr als 4000km Fahrtweg nach Sydney und etliche Nationalparks auf uns. Eigentlich wollten wir Mittags irgendwo Rast machen oder sogar niederlassen, aber es regnet in Strömen und so fahren wir weiter. Die Sichtverhältnisse sind unterirdisch…vor allem, wenn auf der Gegenseite die riesigen Trucks auch noch Wasser in die Luft wirbeln. So bleiben unsere Stopps heute nur an der Tankstelle und wir fahren den schon vertrauten Highway 1 (der im übrigen fast 15.000 Kilometer küstennah um das ganze Land führt).
Unser Nachtlager wollen wir im Nationalpark aufschlagen, dort gibt es einen kleinen Platz mitten im Outback. Der Weg dorthin besteht aus löchriger und nasser gravelroad und wir sind schon ein bissel unsicher, ob unser kleiner Camper das durchhält. Durchgeschüttelt und mit rotem Sand bespritz kommen wir auf dem farmähnlichen Gelände an. An den Türen zu den Waschräumen befinden sich Hinweise, doch unbedingt die Türen immer zu schließen, damit Frösche, Schlangen, Echsen und Hasen „draußen bleiben“. Das beherzigen wir gerne und verschwinden dann auch bald im Camper.

Lg…die Bornis
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Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024Die besondere Tierwelt von Monkey Mia: Denham, Australien, 17.10.2024


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Denham - Shark Bay | Australien | Montag - 14.10.2024 - 16:19 - GOOGLE MAPS 
17 Der Roadtrip startetWir holen am 11.Okt. unseren Camper in Perth ab. Der alte Hippie ist ein Toyota Kastenwagen mit Innenausbau.
Technische Highlights sind die Mikrowelle, der Wasserkocher und der Kühlschrank, welcher mittels eines Gummis die Tür verschlossen hält. Die Jahre sieht man dem Happy Hippo draußen und drinnen an.
Ein Blick auf den Tacho zeigt, dass der kleine Benziner die Erde schon rund 8 mal umrundet hat.
Wir hoffen mal, dass wir unseren Trip durch Australien unfallfrei und ohne Schäden am Fahrzeug überstehen.
Erstmal geht es raus aus der schönen Stadt Perth und dann wird vertraut bei ADLI der erste Großeinkauf an Lebensmittel getätigt. Hier werden die Getränke für die Erwachsenen in einem separaten Store verkauft. Nachdem der reichhaltige Einkauf seinen Platz im Camper gefunden hat, fahren wir uns auf dem Highway 60 nach Lancelin, welche eine charmante Küstenstadt an der Westküste Australiens ist und etwa 127 Kilometer nördlich von Perth liegt. Das kleines Fischerdorf mit ca. 700 Einwohnern, lebte einst hauptsächlich von der Krabben- und Hummer-Fischerei. Heute ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige.
Wir erreichen das Dorf gegen 17:00 Uhr und springen erstmal in den doch etwas kühleren indischen Ozean - waren ja nur noch Wassertemperaturen von 27-30 Grad aus Indonesien gewohnt.
Lancelin ist bekannt für ihre atemberaubenden Strände und beeindruckenden Sanddünen.
Abends packen wir unsere Rucksäcke aus, und machen es uns gemütlich.Schliesslich ist Happy Hippi für ca 40 Tage unser fahrendes Zuhause .
Nach einer guten ersten Nacht, starten wir in einen besonderen Tag, welcher mit einem leckeren Zitronenkuchen plus brennender Kerze und einem kurzen Lied begann.
Frühstück machen, hin-und her räumen und alles abfahrbereit zusammenpacken ist uns als Camper vertraut und es zeigt sich, dass wir ein eingespieltes Team sind.
Wir wollen natürlich zu den Lancelin Sanddünen, welche die größten Sanddünen in Westaustralien sind. Einige von ihnen haben einen 45-Grad-Winkel. Hier kann man Sandboarding ausprobieren und die beeindruckende Landschaft genießen. Den Spass lassen wir uns nicht entgehen und stehen pünktlich um 10 Uhr am Sondboard Vermieter. Wenig später stehen wir allein auf einer schneeweißen Sanddüne und probieren sitzend bzw. stehend herunterzufahren. Was für ein Gaudi.
Durch regelmäßiges Wachsen plus der richtigen Technik - kann jeder Langläufer bestätigen :-) - erhöhen wir unsere Abfahrtsgeschwindigkeit und werden immer waghalsiger. Nach einer Stunde hoch und runter auf die Düne merkt man schnell, was man getan hat. Der feine Sand versteckt sich nach Verlassen der Dünen an jeder Körperstelle, so dass wir noch lange an den Spass erinnert werden.
Weiter gehts den 60ziger Hwy gen Norden.
Nächstes Ziel ist der Nambung-Nationalpark, welcher sich in der Nähe der westaustralischen Stadt Cervantes befindet.
Hauptattraktion des Nationalparks sind die bis zu vier Meter hohen verwitterten Kalksteinsäulen, die „Pinnacles“; er ist deshalb auch unter dem Namen Pinnacles Desert bekannt.
Diesen kleinen Teil des NP haben wir besucht. Er ähnelt einer einer Mondlandschaft und sieht wirklich toll aus.
Die charakteristischen Kalksteinsäulen entstanden durch Pflanzenwuchs vor etwa 500.000 bis 50.000 Jahren auf der aus Quarzsand bestehenden Wanderdüne.
Deren Wurzeln drangen tief in die ältere, sich zeitgleich verfestigende Kalksteinschicht vor. Dabei durchbrachen sie an brüchigen Stellen zunächst eine extrem feste Kalksteinkruste, die durch nach unten sickernde Säuren (gebildet aus Humus, abgestorbenen Pflanzen und Tieren) entstanden war. Unter dieser Kruste verfestigte sich der Kalkstein besonders kompakt zwischen den eingedrungenen Pflanzenwurzeln, da diese Bereiche viel Wasser aufsogen.
Die quarzsandhaltige Wanderdüne zog jährlich ca. 2,5 m weiter, die frei liegende Kalksteinschicht war der Erosion ausgesetzt, die innerhalb der letzten 20.000 Jahre abgestorbene Vegetation hinterließ Lücken, in die Quarzsand eindrang, der dann wiederum abgetragen wurde. Nur die extrem festen Bereiche der durch viel Wassereinwirkung, mit darin gelösten Mineralen, nachträglich zementierten Kalksteinschicht waren von der Erosion nicht betroffen. Diese sieht man heute als Pinnacles.
Gelegentlich zeugen Kappen auf den Säulen noch von der stärker widerstandsfähigen Kruste.
Wir fahren eine ca. 4 km lange Sandpiste durch das Gelände und bestaunen von Aussichtspunkten die kleineren und größeren Formationen. Wir sind sehr beeindruckt.
Zum Tagesabschluss gönnen wir uns in Dongara einen Campingplatz am Meer mit eigenem Bad. Das erste große Steak wurde gegrillt und wir haben mit einem Glas Wein den ereignisreichen Tag ausklingen lassen.
Wir haben am nächsten Morgen „Frühstück mit Aussicht“ -in der Ferne springende Buckelwale ,besser geht’s nicht.
Der Hwy 60 wird irgendwann zum 1 ner und wir haben das Gefühl immer geradeaus zu fahren. Eigentlich wollten wir heute „Strecke machen“, aber unterwegs gibt es so viel Sehenswertes.
Schnell wurde der Pink Lake und der Kalbarri Skywalk als Abstecher ausgesucht.
Spätesten jetzt merken wir in echt , wie riesig das Land ist. Mal „schnell irgendwo hinfahren „ geht nicht . Oft ist ein „kleiner Abstecher“ 100km bis 200km entfernt. Wir werden unsere Reiseplanung an Entfernungen und Fahrzeiten adaptieren müssen und unseren ursprünglichen Plan voraussichtlich ändern. Fakt ist : wir müssen/wollen am 20.11 in Sydney sein :-)

1. Zwischenstop
In der Nähe der Küste von Esperance befindet sich der berühmten rosa See Westaustraliens. Experten wissen nicht genau, warum der Lake Hillier rosa ist – manche sagen, es liegt an den Algen, andere vermuten, dass die Farbe auf ein Bakterium im Wasser zurückzuführen ist. Wir hatten einen kurzen Stop, ein paar Fotos, die Beine vertreten und weiter geht es.

2. Zwischenstop
Der Kalbarri Nationalparks an der Küste mit dem Skywalks,- freitragende Aussichtsplattformen, die in 100 Metern Höhe weit in die Schlucht des Murchison River hineinragen und eine spektakuläre Aussicht bieten. Auch das berühmtes „Nature’s Window“ – ein Felsfenster mit beeindruckendem Blick über die Schlucht haben wir besucht.

Ein paar Kilometerchen wollten wir noch zurücklegen, so dass der Weg bis zur Shark Bay am kommenden Tag nicht mehr ganz so weit ist. Ab 18:30 Uhr sollte man nicht mehr auf dem Hyw. fahren, da die Gefahr von Begegnungen der unangenehmen Art mit Kängurus sehr hoch ist. Ausschließlich die sehr langen Trucks (bis 45m lang) sind dann noch unterwegs. Die „kicken „ die Kängurus von der Strasse und merken es gar nicht. Kurz vor dem Sonnenuntergang haben wir irgendwo im Outback am Hwy. 1 bei einer Trucker Raststätten Stop gemacht. Hier gab es für uns einen kostenlosen Stellplatz, eine Tankstelle, saubere Sanitäre Einrichtungen - und Typen, die sonst nur auf DEMAX zu sehen sind.
Ohne Frühstück aber mit einem guten Cappuccino machen wir uns auf die nächsten Kilometer bis nach Denham.

Das vielfältige Gebiet der Shark Bay an der Westküste von Australien ist nicht nur ein UNESCO Weltnaturerbe, sondern besticht zudem durch das wunderschöne Landschaftsbild.
Auf der Fahrt in Richtung des kleinen Ortes Denham, warten wundervolle Spots auf uns.
Der faszinierende Shel Beach, der einzig und alleine aus Muscheln besteht und damit nur einer von zwei Stränden dieser Art weltweit ist. Hier machen wir einen kleinen Strandspaziergang auf Milliarden kleiner Herzmuscheln und lassen uns im salzhaltigen Meer treiben.
Beim Hamelin Pool haben wir die ältesten Fossilien der Welt gesehen - Stromatolites. Leider war durch einen heftigen Zyklon im Jahr 2021 die Steganlage zerstört, so das wir nicht wirklich nah an die Fossilien herankamen.
Am Nachmittag landen wir auf einem sehr schönen Campingplatz, wo wir die nächsten zwei Nächte bleiben.
Ein traumhafter Sonnenuntergang beendet den Tag. Morgen früh wollen wir nach Monkey Mia um Delfine zu sehen.

Vg…die Bornis
nächstes ziel:  ..noch in Planung
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Perth | Australien | Freitag - 11.10.2024 - 02:39 - GOOGLE MAPS 
16 Australiens sonnigste Großstadt - Welcome PerthUnserer Flug von Sorong startetet mit 1,5h Verspätung, was aber scheinbar normal ist und gelassen von den Passagieren (aber nicht von den paar Touristen) hingenommen wird.
Wir hatten ja für Jakarta genügend Zeit für unseren Umstieg. Einen Tag vor unserem Weiterflug nach Perth, habe ich eine WhatsApp Nachricht erhalten, wo mir bereits eine Verspätung für den Flug von Jakarta nach Denpasar (Bali) im voraus angekündigt wurde.
In Jakarta angekommen, mussten wir die restlichen 12 Mio. Rupiah noch in Australische Doller tauschen. Am Wechselschalter winkten und riefen uns ca. 10 Leute entgegen, dass wir doch bitte unbedingt bei ihnen das Geschäft abwickelten sollten.Letztendlich mussten wir bei zwei „Money changier“ tauschen , da die Bargeldmenge für Australische Dollar nicht ausreichte.
Wir suchten unseren Gate auf und hatten noch genügend Zeit bis zum eigentlichen Abflug nach Dps.
Der Abflug aus Jakarta verzögerte sich auch hier. Nun wurden wir doch etwas unruhig. Der Internationale Flug von DPS nach Perth wird nicht auf uns warten und unser 30 tägiges Visum lief um 24 Uhr aus.
Bis wir im Flieger waren und alle das Gepäck verstaut hatten, hatten wir bereits eine Verspätung von ca. 50 min. Uns war nun bewußt, dass dies eine sehr sehr knappe Kiste wird. Da unsere Sitzplätze im Flieger im hinteren Drittel waren, fragten wir die Stewardess, ob Sie uns weiter vorne platzieren könnte, damit wir die Wartezeit beim Ausstieg verkürzen können. Glücklicherweise waren in Reihe 1 noch zwei freie Plätze, so dass wir beim Landeanflug auf DPS die Plätze wechseln können. Als erster verließen wir den Flieger und rannten zum Gepäckband. Wir mussten ja wieder neu einchecken, was bedeutete - den Terminal wechseln, zum Schalter von Air Asia um das Gepäck aufzugeben bzw. die Boarding Pass zu erhalten und anschließend noch die Sicherheitskontrollen. Dafür hatten wir genau 50 Minuten.
Mit jeweils 20 kg Rucksäcke sind wir über den Flughafen gerannt, haben Mitarbeiter gefragt, ob wir uns vordrängeln können und haben mit viel Verständnis, Hilfsbereitschaft und Durchhaltevermögen ca. 5 min vor der offiziellen Abflugzeit den Flieger erreicht. Wir waren platt aber glücklich. Der vierstündige Nachtflug nach Perth verlief gut, aber mit wenig Schlaf. Pünktlich um 02:40 Uhr sind wir gelandet, haben recht zügig die Einreiseprozedur erledigt und waren dann gegen 04:00 Uhr im Motel. Nach all der Aufregung fielen wir in einen mehrstündigen Tiefschlaf
Am Nachmittag haben wir noch eine SIM Karte beschafft und nun konnte unsere Stadtbesichtigung losgehen.

Perth, die Hauptstadt von Western Australia, ist eine faszinierende Stadt mit einer einzigartigen Mischung aus Natur, Kultur und urbanem Leben. Rund 2 Mio. Einwohner genießen die hohe Lebensqualität. Regelmäßig wird die entspannte Millionenstadt, unter die Top 10 der lebenswertesten Städte der Welt gewählt. Von der CNN wurde Perth zur „Capital of Cool“ erklärt, National Geographic setzte es 2019 auf seine Liste der schönsten Reiseziele.
Perth liegt an der Westküste Australiens, am Ufer des Swan River und ist eine der am weitesten abgelegenen Großstädte der Welt. Die nächste große Stadt, Adelaide, ist über 2.100 Kilometer entfernt.
Perth hat ein mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern und milden, feuchten Wintern. Die beste Reisezeit ist von September bis November (Frühling) und von März bis Mai (Herbst), wenn die Temperaturen angenehm sind und es weniger Niederschlag gibt.
Die Stadt ist umgeben von atemberaubender Natur. Der Kings Park and Botanic Garden bietet einen spektakulären Blick auf die Skyline der Stadt und ist einer der größten innerstädtischen Parks der Welt.
Park und Aussicht standen auf unserem ToDo Zettel für Perth und der Besuch hat sich gelohnt.
Die Stadt hat eine lebendige Kunstszene. Zum neuen Gewand, das Perth angelegt hat, gehört auch die Street Art, welche immer mehr Fassaden der Stadt ziert und in ehemals ungenutzten, vergessenen kleinen Seitenstraßen und Gassen Einzug gehalten hat. Wir folgen einer Online Map um an diese versteckten Orte zu gelangen und wurden mit toller Streetart belohnt.
Weitere Ziele bei unserer Besichtigung waren:
* Elizabeth Quay: Ein modernes Ufergebiet mit Restaurants, Cafés und Kunstinstallationen. Die lebendige Uferpromenade, die 2016 eröffnet wurde und das Zentrum von Perth mit dem Swan River verbindet, ist die zentralen Anlaufstelle für Einheimische und Besucher. Hier startete unsere Hop on Hop off Bustour.
* Perth's Innenstadt: bietet einen starken Kontrast zwischen historischen Gebäuden aus der britischen Kolonial- und Besiedlungszeit und bis zu 249 m hohen Hochhäusern aus Glas, Stahl und Beton. Dieser architektonische Mix verleitet mich dazu, den Gegensatz mit etlichen Fotos festzuhalten. Die meisten alten historische Gebäude wurden in der damaligen Zeit durch Gefangene errichtet.
* Optus Stadium: Das neue, 60.000 Plätze bietende State-of-the- Art Optus Stadium, welches 2018 eröffnet wurde und 2019 beim internationalen Architekturpreis „Prix Versailles“ zum schönsten Stadion der Welt gekürt wurde. Das mitten im neuen Stadtviertel Burswood Park gelegen Stadion ist nicht nur das Zuhause der Australian Football League (LFA) in Westaustralien, sondern auch Austragungsort anderer sportlicher Großveranstaltungen sowie Bühne für Konzerte namhafter Künstler. Aktuell ist die Australian Football Saison abgelaufen und der Platz wird für die Cricket-Liga vorbereitet. Zur Ausstattung des Stadions gehören zwei 340 Quadratmeter große Bildschirme – die größten Stadionbildschirme der südlichen Hemisphäre, die Fans kein Detail des Geschehens verpassen lassen. Wir haben bei einer Führung durch das hochmoderne Stadion einen Blick hinter die Kulissen bekommen und waren fasziniert von der Architektur und dem Gesamtkonzept mit all seinen Funktionsräumen. Es war natürlich auch etwas besonderes mal in die Umkleiden, „warm up „Räume, Duschen, Physioräume usw. zu schauen. Die Höhe des Rasens variiert mit den Sportarten und Ed Sheeren hat bei seinem letzten Konzert das Stadion aus den „roten Zahlen“ gesungen.
* Matagarup Bridge: Die 370 Meter lange Brücke ist viel mehr als nur eine Fußgängerbrücke. Sie verbindet das Optus Stadium und die Burswood Peninsula mit East Perth und symbolisiert ein „Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen“. Die fließenden Bögen können ein Paar schwarz- weiße Schwäne oder eine Wasserschlange, die für die lokale Noongar-Kultur von großer Bedeutung ist darstellen. Eine besondere Beleuchtung der Bögen erhellt die Brücke jede Nacht. Die Brücke hat sich schnell zu einem Wahrzeichen von Perth entwickelt.
Perth verfügt über ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrssystem. Wir nutzen den Bus und haben immer freundliche und hilfsbereite Fahrer erlebt.

Unser Fazit
Perth ist eine dynamische Stadt, die für jeden etwas zu bieten hat – von atemberaubenden Stränden und Naturparks bis hin zu kulturellen Erlebnissen. Es lohnt sich, die Stadt zu erkunden und ihre einzigartige Atmosphäre zu genießen! Wir hatten nach 4 Wochen Indonesien einen erneuten (positiven)Kulturschock, haben uns in dieser modernen Welt aber schnell zurechtgefunden und den „Perth Wow Faktor“ genossen.

Nun beginnt der Roadtrip mit dem Camper quer durch Australien ….von der Westküste bis zur Ostküste…Ziel ist am 20.11.2024 Sydney.

Vg….die Bornis
nächstes ziel:  nördliches Westaustralien
Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024Australiens sonnigste Großstadt - Welcome Perth: Perth, Australien, 11.10.2024


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