Die Bornis auf großer Fahrt

ASIEN ✤ AUSTRALIEN ✤ SÜDAMERIKA
2024 | 2025


Reisetagebuch

Beiträge aus Neuseeland

9 Einträge     Seite 1   
Auckland | Neuseeland | Montag - 13.01.2025 - 05:15 - GOOGLE MAPS 
37 Hobbiton und Auckland & bye bye NeuseelandIn der Region Waikato, nahe der Stadt Matamata, fand Peter Jackson-ein localscout- sein „Hobbiton“. Das ist unserer letzter Stop auf unserem Roadtrip durch Neuseeland. Wir haben glücklicher Weise noch Karten für den 09.01.2025 online buchen können.
Hier entstanden einige der zentralen Szenen aus dem Film „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ und können nun als Movie Set Tour (2,5h geführte Besichtigungstour)bestaunt werden.
Ursprünglich als Schafsfarm der Familie Alexander genutzt, wurde der Ort von Regisseur Peter Jackson bei einem Überflug über die Region Matamata entdeckt und sofort war klar: Hier entsteht das Auenland und damit der Ort Hobbiton.
Nach Abschluss der Dreharbeiten zur „Der Herr der Ringe“-Trilogie Ende 2000 sollte das Movie Set eigentlich abgerissen werden, doch man entschied sich schon kurz nach Beginn der Abrissarbeiten dagegen, so dass vorerst 17 unrestaurierte Aussenhüllen der Hobbithöhlen erhalten blieben. In Folge des überragenden Kinoerfolg der ersten zwei Filme und dem wachsenden starken Interesse an den Drehorten in Neuseeland, entschied sich Familie Alexander dazu, Führungen für Touristen über das Gelände anzubieten.
Im Jahr 2009 starteten die Dreharbeiten zu den „Der Hobbit“ Filmen und wieder wurde das Hobbiton Movie Set als Kulisse für das Auenland genutzt.
Es wurden dort insgesamt 44 Hobbithöhlen und im Jahr 2012 das Gasthaus „The Green Dragon Inn“ gebaut. Ab diesem Zeitpunkt und nach den Dreharbeiten zur „Der Hobbit“-Trilogie wurde das Gelände, komplett erhalten, als Touristenattraktion genutzt.
Die Tour auf dem insgesamt 4,8 Hektar großen Gelände startet am „The Shire’s Rest“, einem Gebäude mit Ticketschalter, Merchandise-Shop, Parkplatz und Toiletten - eine perfekte Logistik für die vielen Besucher. Von dort aus brachte uns der Bus (fahren im 10 min Tackt los) in einer kurzen Fahrt in das Herz des Auenlands. Während der Fahrt stimmt uns unser Tourguide bereits auf den bevorstehenden Besuch ein. Zusätzlich erfahren wir über einen Monitor im Bus interessante Fakten zur Geschichte des Movie-Sets und den damaligen Dreharbeiten.
Nach Ankunft am Movie Set startet die Tour am Ortseingang von Hobbiton.
Während der 2.5 stündigen Tour wurden wir an den unzähligen Hobbit-Höhlen vorbeigeführt, welche liebevoll mit (Kunst)-Obst, Handwerkszeugs und Pflanzen dekoriert sind. Durch die unzählige kleine Details wie Wäsche auf einer Leine oder einem Backwarenstand erhält man den Eindruck, tatsächlich durch ein lebendiges, bewohntes Dorf zu wandern. Ein Highlight der Tour ist sicherlich das Zuhause von Bilbo und Frodo Beutlin auf dem höchsten Hügel des Ortes. Von dort auf lässt sich auch das gesamte Gelände am besten überblicken.
Das Tempo der Tour war für unseren Geschmack genau richtig. Natürlich hätte man gerne an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Zeit für eine ausgiebige Foto-Session gehabt aber letztendlich muss einem auch bewusst sein, dass man dort nicht alleine ist, sondern mehrere Gruppen nacheinander durch das Gelände geführt werden und es sich um einen getakteten, betrieblichen Ablauf handelt.
Der Abschluss der Tour findet im wunderschön eingerichteten „Green Dragon Inn“ statt. In der gemütlichen Gaststätte haben wir ein frisch gezapfte Bier genossen. Wir lassen ein letztes Mal das Mittelerde-Feeling auf uns wirken, bevor wir wieder zurück zum Startpunkt der Tour geht: dem Shire’s Rest.
Uns hat die Tour wirklich große Freude bereitet. Die Liebe zum Detail, die süßen Hobbit Höhlen und das märchenhafte, hüglige Gelände hat uns sehr beeindruckt.
Es gibt bestimmt wenige Drehorte auf der Welt die exakt so aussehen wie im Film. Dies macht das Hobbiton Movie Set so besonders.
Der Ort versprüht die Magie von Mittelerde zu jeder Sekunde und man fühlt sich wirklich als ob man gerade über die Hügel des Auenlands spaziert - was für ein tolles Erlebnis.
Ganz in der Nähe hatten wir unseren Campingplatz. Dieser hatte auf dem Gelände heiße Quellen, welche wir vor dem Zusammenpackten und der Camperreinigung noch genossen haben.

Am Freitag sind wir schließlich die letzten 250 km bis zur Camper Vermietung nach Auckland gefahren.
Mit etwas Wehmut, haben wir nach rund 8000 Kilometer, 46 Tagen Camperleben und 21 mal tanken den Camper zurückgegeben.

Nach unserer Rundreise startet nun unser letztes Abenteuer in Neuseeland in der Metropole Auckland. Eingebettet zwischen der Tasmanische See und dem Pazifischen Ozean ist Auckland mit ihren unzähligen Segelbooten auch als „City of Sails " bekannt. Glaubt man den Statistiken, verfügt mindestens jeder dritte Haushalt über ein eigenes Boot und auch ganz grob gesprochen ist fast jede/r 3. EinwohnerIn Neuseelands in Auckland zu Hause.
Das zeigt ganz gut, wie dünn besiedelt Neuseeland eigentlich ist. In der Metropole Auckland ist davon nichts zu merken, denn sie ist eine lebhafte Hafenstadt mit allen Vor- und Nachteilen, die man von einer Großstadt gewohnt ist.
Die Restaurantszene ist breit gefächert, es gibt eine lange Einkaufsstraße (Queens Street) und unzählige Bars. Gleichzeitig haben wir nirgendwo in ganz Neuseeland so viel Armut und so viele Obdachlose gesehen wie in Auckland.

Vom SkyTower haben wir nahezu jedem Winkel der Stadt aus sehen. 328 Meter ragt dieser in die Höhe und verspricht einen 360° Panoramaausblick auf die Stadt. Auf der Aussichtsplattform in 186 Metern Höhe angekommen haben wir wirklich einen super Ausblick auf die Stadt. Die blau-grün getönten Scheiben irritieren etwas, dafür kann man aber bestens gegen die Sonne sehen. Die Sicht vom Aussichtspunkt ist Klasse. Generell hat Neuseeland eine top Weitsicht. Das ist uns mehrfach bei unserer Tour aufgefallen.
Der Tower bietet den Adrenalinjunkies ein besonderes Highlight - SkyWalk bzw. SkyJump.
Hinter dem Nervenkitzelerlebnis steckt der gebürtige Neuseeländer A J Hackett, der den Extremsport Bungee-Springen populär gemacht hat. Wer mag, kann einen Spaziergang auf dem 1,2 Meter breiten Gehweg um den Tower machen. Kein Geländer, 192 Meter in der Luft und nichts als Luft auf beiden Seiten. Wem das noch nicht reicht, kann einen Jump vom Tower wagen. In 11 Sekunden fliegt man 53 Stockwerke mit einer Geschwindigkeit von 85 km/h runter - nix für uns. Wir sehen lieber bei einem Glas Wein den Verrückten hinterher.
Wir machen anschließend einen entspannten Spaziergang rund um den Westhaven Richtung Auckland Harbour Bridge. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Jachten und die Skyline von Auckland. Diese Gelände wird von den Kiwis als urbane Erholungsfläche genutzt und wird in den kommenden Jahren weiter ausgebaut.
Bars, Restaurants, ein Meerschwimmbecken im Hafen und viele Sitz- und Liegemöglichkeiten laden zum verweilen ein. Schon Wahnsinn, wie viele Boote hier im Jachthafen liegen. Wir genießen die entspannte Zeit und lassen uns mit dem Wind treiben.
Wir schlendern langsam zurück zur Innenstadt und laufen weiter bis zum Albert Park. Der Park liegt am Rand der Innenstadt und ist richtig schick. Hübsch bepflanzt, mit jeder Menge Bänken und riesigen alten Bäumen.

Am nächsten Tag besuchen wir die Auckland Art Gallery, welche die größte und zugleich älteste Kunstgalerie Neuseelands ist. Auch hier ist der Eintritt kostenlos und wir schlendern durch die Ausstellungen. Neben historischer, moderner und zeitgenössischer neuseeländischer Kunst sowie überragenden Werken von Maoris und Künstlern der Pazifikinseln, werden auch Gemälde, Skulpturen und Drucke von internationalen Künstlern ausgestellt. Besonders haben uns die Porträtbilder der Marois mit den kunstvollen Gesichtstattoos gefallen.

Was natürlich nicht fehlen darf, ist eine Besuch beim All Blacks Experience. Wir wurden bei der 45-minütige Führung durch 7 interaktive Räume geführt, in denen wir in die Umkleideräume gehen, wir uns einer 3-m-Kino-Haka stellen und unsere Rugby-Fähigkeiten gegen die Legenden testen. Wir tauchen in die reiche Geschichte und Leidenschaft der Nationalmannschaften in Schwarz ein und feiern den Geist des neuseeländischen Rugbys. Nun verstehen wir, warum Rugby die beliebteste Sportart in NZ ist. Jeder hier kennt Rugby und Neuseelands Nationalmannschaft, die „All Blacks“, welche zu den besten Rugby-Mannschaften weltweit zählen.


Neuseeland wird/ ist eines unserer Lieblingsländer. Es bietet eigentlich alles auf nur zwei Inseln, wofür man sonst um die ganze Welt reisen müsste – von dichtbewachsenen Jungle-Wäldern über kilometerlange, einsame Sandstrände bis hin zu vulkanischen Regionen mit Geysiren und überschäumenden Schlammgruben. Aber auch Millionenmetropolen wie Auckland, die atemberaubenden Sounds im Südwesten des Landes, schneebedeckte Berge oder Gletscher, die fast direkt bis zum Strand reichen, lassen das Herz höher schlagen. Daneben bietet Neuseeland auch eine besondere Tier- und Pflanzenwelt. Es gibt Kiwis (Vogel), Kiwis (Frucht), Kiwis (Neuseeländer), Wale, Pinguine, spezielle nur hier vorkommende Vogelarten, Delfine, Palmen, Farne, Robben, jede Menge Schafe und vieles mehr. Manchmal scheint es, man muss nur um die Kurve fahren, und es bietet sich einem ein komplett neues Setting. Gerade eben ist man noch im Hobbit-ähnlichen, hügelreichen Weideland, und plötzlich steht man in der Steppe mit Felsbrocken und schaut in die unendlich scheinende Weite der Berge.

Wir haben die Zeit hier sehr genossen, sind dankbar für den Roadtrip und werden viele Momente in unseren Herzen tragen…. Danke Neuseeland.
nächstes ziel:  Santiago de Chile
Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025Hobbiton und Auckland  & bye bye Neuseeland: Auckland, Neuseeland, 13.01.2025


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Ruakaka | Neuseeland | Dienstag - 07.01.2025 - 10:37 - GOOGLE MAPS 
36 Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of IslandsDie Coromandel-Region, die für ihre unberührten Strände, dichten Wälder und ihre entspannte Atmosphäre bekannt ist, zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen Neuseelands. Das merken wir bei der Suche nach einem Campingplatz. Die Feiertage, der anstehende Jahreswechsel und die Sommerferien gestalten die Stellplatzsuche etwas schwieriger.
Das Urlaubsparadies Coromandel Peninsula liegt bei gutem Wetter in Sichtweite von Auckland auf der anderen Seite des Hauraki Golfs. Die Halbinsel ist 85 Kilometer lang und 40 Kilometer breit. Im Inneren ist sie bergig und mit Regenwald bewachsen, die Coromandel Range ist bis zu 900 Meter hoch. Am der Küste, vor allem im Osten, liegen lange helle Sandstrände an denen es sich gut abhängen lässt oder man verschiedenen Wassersport Aktivitäten nachgehen kann. Wir finden in Tauranga einen Stellplatz für zwei Tage in der Nähe vom Strand. Lange Standspaziergänge und unsere Planung für Südamerika zu konkretisieren, war unser vorrangiges Ziel. Bei diesem schönen Dezemberwetter genossen wir aber auch das Baden im Meer, Eis essen und am Stand vor sich hin dösen. Wir merken, dass wir bei der ständigen Vorwärtsbewegung, auch mal wieder einen stillstand benötigen. Zwei Tage nicht fahren tat uns auch mal gut.
Für den Jahreswechsel haben wir uns einen DOC Campinglatz Stellplatz im Kauaeranga Tal gebucht. Vorher haben wir noch ein Abstecher zur Mercury Bay gemacht, denn dort liegt der Hot Water Beach. Unter dem Strand sind heiße Quellen. Bei Ebbe kann man hier ein Loch graben, das sich schnell mit warmem Wasser füllt. In so einer natürlichen warmen Badewanne lässt es sich ausgezeichnet relaxen, doch leider waren wir nicht zum richtigen Tidestand dort. Dennoch konnten wir Familien beobachten, die trotz des steigenden Meeresspiegel versuchten Becken zu buddeln, um einen heißes Bad zu nehmen. Am späten Nachmittag sind wir auf dem abgelegenen Campingplatz angekommen und hatten einen schönen Stellplatz im Wald. Die Nacht bescherte uns einen unglaublichen Sternenhimmel.
Am letzten Tag des Jahres haben wir die Halbinsel auf der Küstenstraße umrundet. Die kurvenreiche Strecke bot uns immer wieder schöne Aussichtspunkte. Wir besuchten Coromandel Town, kaufen dort geräucherte Muscheln, eine besondere Spezialität, welche man unbedingt probiert haben sollte. Wir wechseln die Halbinselseite und fuhren nun an der Westküste wieder zurück.
Next stop ist ein absolutes Highlight - daher ein muss für uns - Cathedral Cove.
Von dem wunderschönen Strand Hahei gelangen wir zu Fuß nach Cathedral Cove, wo ein natürlich entstandener Felsbogen sofort unsere Kamera zücken lässt.
Vom nördlichen Ende des Strandes führt ein Weg oben am Kliff entlang und dann hinunter in die Bucht. Insgesamt brauchen wir etwa eine Stunde dort hin. Unten angelangt erblickt man sofort den riesigen bogenförmigen Höhlendurchgang in einem weißen Felsvorsprung, der zwei abgeschiedene Buchten verbindet. Der an eine Kathedrale erinnernde Bogen lässt den Ort majestätisch und imposant wirken.  Der Sandstrand mit Schatten spendenden Pohutukawa-Bäumen entlang des Ufers ist ein idealer Ort zum verweilen. Das findern aber auch viele viele andere Leute, so dass das Fotografieren ohne fremde Personen zum Geduldspiel wird. Aber trotz der Menschenmassen ist dieser Ort magisch, fotogen und besonders. Wir lassen uns das abbaden am 31.12.2024 nicht nehmen - crazy Ende Dezember baden zu gehen, genauso wie Weihnachten bei 28 Grad zu feiern - verrückte Welt für uns. Anschließend fahren wir zurück zum DOC Campingplatz. Am Silvesterabend haben wir uns eine Movie angesehen. Rechtzeitig zum Countdown sind wir aus dem Camper mit einem Glas Sekt gekrochen. Ohne Feuerwerk, ohne eine einzige Rakete am Himmel, ohne ein lautes knallen eines Böllers sind wir glücklich mit den Blick zum unglaublichen Sternenhimmel ins neue Jahr gerutscht. Wir hatten vorab gelesen, dass in Neuseeland um Mitternacht auf Töpfe und Teekessel geschlagen wird – je lauter, desto mehr Glück bringt das neue Jahr mit sich. Diesen Brauch haben wir prompt umgesetzt und hoffen das 2025 für alle Bekannten, Freunde und natürlich unserer Familie ein glückliches und zufriedenes Jahr wird.
Am Neujahrsmorgen sind wir wieder zurück nach Tauranga gefahren und haben auf dem uns bekannten Zeltplatz wieder eingecheckt. Grund für unsere Rückkehr war die gebuchte Glühwürmchen Kajak Tour am Neujahrsabend.
Wir erleben diese Magie bei dieser abendlichen Glühwürmchen-Kajaktour auf dem Lake McLaren. Als der Tag zur Nacht wird, steigen wir in das Kajak und paddeln mit dem Guide zum Glühwürmchen-Canyon am Kopf des Sees. Wir bewundern die leuchtend grünen Glühwürmchen, die sich an den hoch aufragenden Klippen festklammern. Die Guides geben uns Einblicke in den Lebenszyklus dieser faszinierenden Kreaturen. Was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, kann sich bei näherem Hinsehen als kleines Wunder entpuppen. Das Leuchten des Glühwürmchens steht auch für die Kraft, die Sie aus Ihrem Inneren schöpfen. Was für ein magischer, märchenhafter und faszinierender Moment, als wir die tausende Glühwürmchen gesehen haben. Ein Glühwürmchen zu sehen, könnte ein Zeichen dafür sein, auf dem Boden zu bleiben und die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen. In Japan symbolisieren Glühwürmchen Liebe, Leidenschaft, Jahreszeitenwechsel und verstorbene Seelen…. was für ein toller Jahresbeginn für uns.
Nun ging unserer Reise in 2025 weiter. Wir streiften Auckland und landeten, dank der Empfehlung von Rita & Holga, in Piha einem entspannten Küstenort, welcher etwa 45 Minuten westlich von Auckland liegt. Der dramatische Strand wird von schroffen Klippen eingerahmt und wird von vielen Surfern frequentiert. Als Surfspot wurde bereits 1956 das Surfen dort erstmals in Neuseeland betrieben und seitdem fanden nationale und internationale Meisterschaften dort statt. Dieser Strand aus schwarzem Eisensand ist bekannt für seinen starken und sich ohne Vorwarnung ändernden Brandungsrückstrom und starke Strömungen.
Wir hatten einen schönen Campingplatz gefunden, welcher zentral im Ort lag. Gemeinsam schlenderten wir über den tollen Stand, welcher immer wieder schöne Fotomotive lieferte. Jetzt zum Ende unserer Neuseelandzeit, werden wir etwas ruhiger und sind nicht mehr ganz so getrieben von Neuentdeckungen. Unser Erlebnisspeicher ist schon sehr voll und wir müssen auch die vielen schönen Dinge verarbeiten. Somit genossen wir die entspannten zwei Tage, machten einige Spaziergänge am Stand und eine Wanderung zum dreistufige Wasserfälle - Kitakita Falls. Natürlich sind wir dort auch ins Wasser gegangen und haben die herabfallenden Wassermassen gespürt. Abend gab es im Bowling Club von Piha einen Burger und Bier - wie schön kann das Leben sein - danke dafür.
Unsere Route führt uns nun in die Northland Region, welche sich im nördlichsten Teil der Nordinsel Neuseelands befindet. Northland ist im Westen von der Tasmansee und im Norden sowie Osten vom Pazifischen Ozean umgeben. Im Süden grenzt die Region an das Gebiet von Auckland. Wir fahren der Westküste entlang. Ca. 270 km nordwestlich von Auckland befindet sich der Waipoua Forest, einem der letzten verbliebenen, ursprünglichen Wälder Neuseelands mit einem hohen Anteil an Kauri-Bäumen. Dort übernachten wir auf einem DOC Campingplatz, welcher direkt am Waldrand liegt. Das hier die Bäume überhaupt noch stehen liegt wohl daran, dass die Bodenqualität hier viel zu schlecht ist, um daraus Weide- oder Farmland zu machen. Das Gebiet wurde im Jahr 1952 nach heftigen Protesten von Umweltschützern gegen die überall üblichen Rodungen zum Naturschutzgebiet erklärt. Der Kauri Baum ist endemisch in Neuseeland und nirgendwo sonst auf der Welt anzutreffen. Die fichtenartigen Bäume können einen Durchmesser von bis zu 15 Metern und eine Höhe von über 50 Metern erreichen.
Diese Baumgiganten waren früher wegen ihres Holzes als Baumaterial sehr begehrt, was dazu geführt hat, dass es nur noch sehr wenige dieser wunderschönen Bäume gibt. Der Waipoua Forest ist daher einer der wenigen Orte, an dem man Kauri Bäume, darunter den ältesten Kauri Baum der Welt bestaunen kann: Tane Mahuta wird der größte und älteste Kauri Baum der Welt liebevoll genannt, er gilt den Maori als Gott des Waldes und ist heilig. Er ist geschätzt über 1.500 Jahre alt und mehr als 50 m hoch. Wir sind beeindruckt von den Baumriesen und bestaunen diese uralten Bäume.
Wanderwege oberhalb des Waldbodens, sollen die Baumwurzeln schützen und die Verbreitung von schädlichen Pilzen unterbinden. Am Ein- und Ausgang zum Wald befinden sind Reinigungsstationen, wo man seine Schuhsohlen reinigt und desinfiziert. Was für eine wichtige und notwendige Maßnahme und die verbleibenden Riesen zu schützen.
Unser nächstes Ziel ist die Bay of Islands. Diese liegt weit oben auf der Nordinsel (Ostküste) und besteht aus 144 Inseln.
Die Hafenstadt Paihia bildet für uns die perfekte Ausgangsposition für einen Bootsausflug in das Inselarchipel. Der kleine Ort ist aber auch für sich genommen ein echtes Schmuckstück und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Hier steht die älteste Kirche Neuseelands und es gibt viele kleine Cafés bzw. Restaurants und eine schöne Uferpromenade.
Unser Bootsausflug startet Morgens bei bestem Sommerwetter. Wir werden durch das Insellabyrinth gefahren und bekommen vom Kapitän interessante Informationen zur Region und deren Geschichte erzählt. Auf unserer Fahrt, hatten wir das Glück, erneut Wale zu sehen. Wir vermuten das es ein Brydewale mit einem Jungtier war.
Kurz danach erreichen wir auch schon das berühmte Hole in the Rock. Direkt daneben befindet sich ein hübscher Leuchtturm, über den wir Infos von der Crew erfahren haben.
Das sogenannte Hole in the Rock ist das Wahrzeichen der Bay of Islands. Das Hole in the Rock ist ein Loch im Sandsteinfelsen Piercy Island, dass durch die starke Dünung entstanden ist. Der Kapitän fährt sogar bei leichtem Wellengang und böigen Wind durch das Loch und alle an Bord halten für eine Sekunde die Luft an, denn viel Platz auf beiden Seiten gabe es nicht. Respekt dem Kapitän, welcher anschließend zu scherzen aufgelegt war. Wir hatten auf dem Rückweg noch ein 1,5h Aufenthalt auf der Insel Urupukapuka, welchen wir mit sonnen und Cappuccino schlürfen verbracht haben.
Was für ein schöner Ausflug - wir haben die Zeit an Bord sehr genossen. Nun bewegen wir uns langsam wieder Richtung Auckland. Ca. 20 min von Piahia entfernt gibt es eine besondere öffentlichen, farbenfrohen Toiletten, welches tatsächlich in Kawakawa die Haupttouristenattraktion ist. Entworfen vom österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser, verwandelte er 1998 die öffentlichen Toiletten der Stadt in ein echt cooles Kunstwerk.
Die nächsten Stops legen wir an sehr schönen Stränden, in sehr beliebten Urlaubsorten ein. Da hier Sommerferienhochsaison ist, gestaltet sich selbst die Parkplatzsuche schwierig. Aber wir können es keinem verübeln, den der Küstenabschnitt auf der Westseite der Nordinsel ist mit den vielen Buchten, der tollen Landschaft, den schönen Stränden und dem türkisfarbigen Wasser ein wahres Urlauberparadies.

Unser nächster Stop und somit unsere letzte Übernachtung mit dem Camper in Neuseeland ist Hobbiton.

Was ist Hobbiton? Hobbiton oder auf deutsch Hobbingen ist ein beschauliches Örtchen im „Auenland“, in dem die Hobbits ihr geruhsames Leben führen, solange nicht geheimnisvolle Zauberer auftauchen und einzelne Bewohner wie Bilbo und Frodo Beutlin zu haarsträubenden Abenteuern anstiften.

Lg …die bornis
nächstes ziel:  Hobbiton / Auckland
Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025Die letzten Tage in Nz…..Coromandel Peninsula, Piha, Bay of Islands: Ruakaka, Neuseeland, 07.01.2025


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Rotorua | Neuseeland | Samstag - 28.12.2024 - 10:39 - GOOGLE MAPS 
35 Vulkane, Art Deco, heiße Quellen - Merry ChristmasNach Wellington fahren wir an der Küste entlang zum Mount Taranaki. Dieser ist ein 2.518 m hoher Stratovulkan mit perfekter Spitzkegelform. Der letzte Ausbruch erfolgte im Jahr 1775 und Vulkanologen sind sich darin einig, dass der Vulkan nur „schläft“ und nicht etwa erloschen ist. Leider ist der am perfektesten geformte Vulkankegel Neuseelands mit Wolken verdeckt. Die Wettervorausschau sagt für die kommenden Tage keine Besserung voraus. Unsere Fahrt geht zum DOC Visitor Center auf 945m. Dichter Nebel verhüllt alles, so dass wir uns entschließen, hier zu übernachten, in der Hoffnung auf eine Wetterbesserung am kommenden Morgen. Nach einer kühlen, windigen und regenreichen Nacht, hat sich am Morgen das Wetter leider nicht geändert. Die Damen im Visitor Center raten von Wanderungen ab. Es sei bei dem Nebel zu gefährlich. Etwas traurig verlassen wir den Ort. Zahlreiche Straßen führen um den Berg, dessen Anblick einfach fantastisch sein muss - wenn er denn sein Haupt aus den Wolken streckt. Oft umgibt jedoch ein Wolkenkranz den Gipfel und verleiht ihm ein mystisches Aussehen. Wir fahren nach New Plymouth, besichtigen die Stadt und schlagen unser Nachtquartier in Oakura auf. Auf dem „Surf Highway 45“ umfahren wir weiter den Mount Taranaki, doch leider haben wir kein Glück mit dem Wetter, so dass uns der Anblick des Vulkans verwehrt bleibt. Der Name Surf Highway ist allerdings Programm - hier gibt es zahlreiche schwarze Sandstrände mit Wellen, die ideal Surfbedingungen bieten. Aber auch zum fotografieren bieten die schwarzen Strände mit dem vielen Treibholz, Dünen und Wellen tolle Motive.

Auf dem Weg nach Napier - dort werden wir Heiligabend verbringen - kommen wir am Mount Ruapehu, welcher mit 2.797 m der höchste Vulkan Neuseelands und der höchste Punkt der Nordinsel ist, vorbei. Wir legen einen Stop im Tongariro-Nationalpark ein. Doch auch leider hier ist die Wetterlage so, dass wir nur kleine Wanderungen unternehmen können. Grund hierfür sind die in Neuseeland vorherrschenden Westwinde, welche reichlich Wasser über der Tasmansee aufnehmen. Da die Vulkane im Tongariro-Nationalpark und der Mount Taranaki die erste größere Landerhebung auf der Nordinsel sind, regnen die Wassermassen hier ab. Somit sind Regenfälle fast täglich zu beobachten. Wir hatten leider Dauerregen, so dass wir vorzeitig nach Napier an die Ostküste der Nordinsel führen. Der zähen Regenfront war es zu verdanken, dass wir früher als gewollt dort hinführen. Nach der regenreichen Zeit auf der Nordinsel kam prompt die Wetterwende in Napier. Sonnenschein und Temperaturen über 28 Grad sollten uns ein sommerliches Weihnachten in Napier bescheren.
Hinzu kam, dass wir in ganz Neuseeland keine vergleichbare Stadt kennengelernt haben. Das Zentrum Napiers erinnert mit seinen Art-déco-Elementen an eine Filmkulisse aus den 30er Jahren. Ein verheerendes Erdbeben ist dafür verantwortlich, dass sich ein Spaziergang durch Napier wie eine Zeitreise anfühlt. In den 30er-Jahren wurde die Stadt in Schutt und Asche gelegt und anschließend im Art-déco-Stil der damaligen Zeit wiederaufgebaut.
Die Innenstadt Napiers gleicht daher einer Filmkulisse. Wir hätten nicht erwartet, dass die Gebäude derart gut erhalten sind. Von den Straßenlaternen bis zu den Schriftzügen an den Gebäuden: Art déco ist in Napier omnipräsent. Diese Stadt ist groß aber übersichtlich und die Menschenmenge verläuft sich. Die Promenade führt direkt am Meer entlang, überall findet man Kunst und kleine Parkanlagen, Bäume, Palmen, bunte Blumen zieren den Mittelstreifen und die Straßenränder. Die Innenstadt ist bunt mit Weihnachtsdeko geschmückt.
Wir hatten uns nach nunmehr 10 Wochen Camperleben (6 Wochen Australien/ 4 Wochen Nz) ein schönes Hotelzimmer mit Meerblick gegönnt bzw. zu Weihnachten geschenkt. Am Heiligabend hatten wir im The Central Fire Station Bistro ein besonderes kulinarisches Erlebnis in einem der beeindruckendsten Art-Deco-Gebäude von Napier. Als Vorspeise hatten wir hausgemachtes Sauerteigbrot mit einer köstlichen Trüffelbutter. Zum Hauptgang gab es für uns eine Entenkeule und gegrillten Fisch mit grünen Spargel. Beide Gerichte waren sehr geschmackvoll angerichtet und mega lecker. Als Abschluss hatten wir nochmal ein Brot. Was für ein kulinarischer Hochgenuss zum Heiligabend…. wir waren happy. Auf dem Rückweg zum Hotel gab es noch ein Eis an der Strandpromenade - Merry Christmas.
Nach Napier wagten wir einen weiteren Versuch, den Tongariro-Nationalpark zu besuchen und wollten einige Wanderungen dort machen. Also ging unsere Fahrt erstmal zum Lake Taupo.
Dieser ist ein Kratersee eines vor rund 26.500 Jahren kollabierten Vulkans und der größte See des Landes. Wir besichtigten die gleichnamige Stadt. Viele Häuserwände sind hier von großen Streetart-Kunstwerke verziert. Um Taupo herum befinden sich zahlreiche Thermalquellen und Geothermalfelder, deren Wärmeenergie wirtschaftlich genutzt wird. Um eventuell bei besserem Wetter die Tageswanderung " Tongariro Crossing " zu machen, fahren wir auf einen zentralen DOC Campingplatz im NP. Leider beginnt schon in der Nacht erneut der Dauerregen, so dass wir uns wiedermal die Frage stellten, abwarten oder weiterfahren? Leider zeigte auch die Wettervorhersage für die kommenden Tage keine Besserungen an. Somit haben wir nun den zweiten Versuch einer Vulkanwanderung trauriger Weise gekänzelt.
Das Wetter ist einfach zu wechselhaft und wir wollen uns auf der Nordinsel noch weitere schöne Orte und Landschaften ansehen. Eventuell gibt es nochmal die Möglichkeit einer Vulkantour in den nördlichen chilenischen Anden - die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wir setzten unsere Fahrt auf der Nordinsel in Richtung Rotorua fort.
Die Nordinsel Neuseelands ist voller heißer Quellen, die durch die geothermale Aktivität im Land zu erklären ist. In dem Gebiet um Rotorua, sieht man dies am deutlichsten, da fast überall Dampf aus dem Boden empor steigt - die Welt ist hier noch nicht zum Stillstand gekommen! Den heißen Quellen wird eine heilsame Wirkung nachgesagt, da schon die Maori die Pools zum entspannen der Muskeln und reinigen von Wunden genutzt haben. In dieser Region gibt es zahlreiche Termalheilbäder, die unter anderem Schlammbäder oder Salzbäder anbieten.
Wir finden ca. 20 km vor Rotorua einen Fluss, welcher öffentlich ist, nichts kostet und aus einer heißen Quelle gespeist wird. Einheimische und Touristen nehmen hier gemeinsam ein Bad und schmieren sich das Gesicht mit dem grauen Schlamm ein.
Ganz in der Nähe übernachten wir auf einem Stellplatz direkt am See.
Am nächsten Tag sind wir früh nach Rotorua gefahren.
Die Stadt ist neben Auckland das bedeutendste touristische Ziel der Nordinsel. Am südlichen Ufer des Lake Rotorua gelegen, ist die Stadt Rotorua vor allem für ihre heißen Quellen, Geysire, blubbernden Schlammlöcher und zahlreiche Seen in der Umgebung bekannt. In der geothermischen Aktivität in und um Rotorua liegt auch die Ursache für den unverkennbaren Schwefelgeruch, welcher stets in der Luft liegt. Darüber hinaus ist die Umgebung für seine Maori Kultur bekannt, deren Traditionen man bei einem Besuch der zahlreichen Maori-Dörfer näher kennen lernen kann.
Natürlich wollen wir auch was über die Gesichte und Kultur der Maoris erfahren. Daher besuchen wir die Maori Stätte Te Puia. Der volle Name des Gebietes lautet in der Sprache der Maori " Te Whakarewarewatanga o te Ope Taua a Wahiao " - das Zusammentreffen der Kriegertruppe von Wahiao. Große Parkplätze lassen Menschenmassen vermuten und so war es auch. Hier trifft man viele Reisegruppen aus Asien mit hoher Teilnehmerzahl, die einen lautstarken Umgangston bevorzugen. Aber was solls, wir wollten halt auch die Attraktionen des Areals sehen.
Die Eintrittsgelder werden zum Erhalt der Schule verwendet, in der die alte Schnitz-, Schleif- und Webkunst gelehrt wird. Jahrhunderte lang wurde Te Puia nie in einer Schlacht erobert, hier fanden die Menschen stets Schutz und so überlebte auch ihre Kultur, ihre Künste und die handwerklichen Fertigkeiten. Von der Regierung gab es keine Unterstützung, somit wird der Erhalt der Kultur mit den Eintrittsgeldern gesichert. Wir fanden unsere 1,5 h Führung sehr interessant. Haben dabei die unterschiedlichen Lehrwerkstätten gesehen, über die Geschichte der Maoris einiges erfahren, haben Geysire gesehen und konnten die geothermischen Aktivitäten beobachten.
Als Sahnehäubchen gab es auch eine Kiwi Sichtung. Ja richtig, wir haben einen Kiwi gesehen. Natürlich nicht in freier Naturbahn, denn dort ist die Wahrscheinlichkeit sehr sehr gering, diesen nachtaktiven, scheuen, flugunfähigen Vogel zu erblicken. Hier gab es eine „Dunkelkammer“ in der man die Vögel - wir haben zwei von drei gesehen - hinter einer Scheibe in ihrem natürliche Umfeld beobachten kann. Glücklich über den Anblick und den neuen Input, machen wir uns auf zur Stadtbesichtigung. Diese war eher unspektakulär, so dass wir rechtzeitig die Abfahrt zum nächsten Stellplatz antraten. Versteckt in einem ländlichen geothermischen Tal zwischen Rotorua und Taupo bietet uns der Waikite Valley Hot Pools Campground einen schönen Ort zum übernachten. Der Zugang zu den 6 heißen Pools ist in unserer Campinggebühren enthalten. Einparken, Strom anschließen, Badehose an und ab ging es in die Pools. Von 17 bis 20 Uhr haben wir uns in den heißen Pools aufgehalten - was für eine Wohltat. Natürlich gab es am Morgen nochmal ein ausgiebiges Bad - für die Campingplatznutzer war bereits ab 6:30 Uhr geöffnet. Nach Bad und Frühstück sind wir gegen 9:30Uhr zum Wai-O-Tapu Thermal Wonderland gefahren. Hier haben wir den Lady Knox Geyser besucht, der täglich um 10:15 Uhr durch Seife zum Ausbruch gebracht wird. Das Schauspiel haben wir uns mit vielen anderen Leuten angesehen, welche anschließend den vulkanischen Park besucht haben - so wie wir.
Dort haben wir viele bunte Quellen, Sinterterrassen, dampfenden Tälern, dem berühmten Champagnerpool mit seinem orangenfarbenen Becken sowie dem giftgrün leuchtenden Devil's Cave Pool gesehen. Eine faszinierende Landschaft mit tollen und unwirklichen Färbungen, welche durch die Sonne und den wolkenlosen Himmel besonders strahlten.
Anschließend wollten wir uns noch den Whakarewarewa Forest in Rotorua ansehen. Die Einheimischen sagen schlicht „The Redwoods“ zum Wald. Die von einheimischem Bush und den namensgebenden kalifornischen Baumriesen geprägten Redwoods bilden das Epizentrum der Mountainbikeszene und liegt praktischerweise nur wenige Minuten außerhalb des Stadtzentrums. Dieser Wald ist ein Mekka für Mountainbike-Fahrer aus Neuseeland und der ganzen Welt. Kein Wunder, dass die International Mountain Biking Association (IMBA) Rotorua den Goldstatus für seine Mountainbike-Infrastruktur verlieh - damit gehört die Stadt zu einem von nur sechs derartig ausgezeichneten Mountainbike-Zentren der Welt. Wir bestaunen bei einer Wanderung die Redwoods. Diese sind wegen der ungewöhnlich großen und bis zu 1500 Jahre alt werdenden Bäume mit Stämmen von bis zu 6 m Durchmesser, 110 m Höhe und einem Holzvolumen von bis zu 1100 Kubikmetern ziemlich spektakulär. Wir fühlen uns sehr kein aber auch sehr wohl in dem Wald.

Unsere Tour geht nun Richtung Norden weiter, aber erstmal wünschen wir einen guten Rutsch und ein gesundes, friedliches und erfolgreiches neues Jahr.
Allet Jute für 2025 …lg die Bornis
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Okura | Neuseeland | Samstag - 21.12.2024 - 23:30 - GOOGLE MAPS 
34 Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die SüdinselWir finden, ganz Neuseeland sollte ein einziger Nationalpark sein, denn so viele atemberaubende Landschaften und Naturschätze hat kaum ein zweites Land der Erde. Zum Glück herrscht in Neuseeland an Nationalparks aber kein Mangel. Ganze dreizehn Stück weist das kleine Land auf. Der kleinste Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von rund 225 qkm. Auch wenn der Abel Tasman Nationalpark hauptsächlich für seine traumhafte Küstenlandschaft bekannt ist, macht diese nur einen kleinen Teil des Nationalparks aus. Rund drei Viertel der gesamten Fläche bleiben im dichten Wald verborgen, fernab der Strassen und der Zivilisation.
Wir werden einen kleinen Teil des Parks zu Fuss und auf dem Wasser erkunden.
Benannt wurde der Nationalpark nach dem niederländischen Seefahrer Abel Tasman, dem ersten Europäer, der Neuseeland während seiner Expedition vor über 382 Jahren entdeckte. Er erreichte die heutige Golden Bay am 18. Dezember 1642, verliess Neuseeland jedoch ohne das Land jemals betreten zu haben. 

Wir fahren ins Zentrum der neuseeländischen Hopfenregion. Dort liegt die lebendige Stadt Motueka und ist für uns der Eingang zu den atemberaubenden Landschaften des Abel Tasman National Park. Wir buchen bei einer der vier zugelassenen Cruises eine ganztägige Kajak- und Wandertour. Wegen der Wettervorhersage haben wir unsere ursprüngliche Planung wieder mal kurzfristig verworfen. Eigentlich wollten wir 2 Tage im abgeschiedenen Tōtaranui Campground verbringen. Dieser liegt ganz im Norden des NP und für uns wäre der Startpunkt der Tour ein weiter Fahrweg.Wir organisierten einen neuen Stellplatz in Kaiteriteri, wo die Tagestour starten soll und machen uns auf den Weg nach Tōtaranui.
Die kurvenreiche Straße führt uns über die Takaka-Hügel bis wir schließlich die letzten 12 km auf einer fast einspurigen, unbefestigten Serpentínenstraße den Campingplatz erreichten. Wir benötigten für das staubige Streckenende geschlagende 45 min. Nach dem kurvenreichen Tag haben wir den Rest des Tage am Strand bei schönsten Sonnenschein verbracht. Der DOC Stellplatz ist einer der beliebtesten Campingplätze in Nz und bietet bis zu 850 Leuten (in der Weihnachtszeit ist dieser komplett ausgebucht) stromlose Übernachtungsstellplätze. Der lange Stand hat eine goldgelbe Färbung und das türkisfarbene Wasser lädt zum Baden ein. Dort haben wir Rita und Holger wiedergetroffen, welche wir auf dem Fox Gletscher kennengelernt haben. Beide kommen aus Deutschland leben aber seit 35 Jahren in Kanada, da Holger dort eine Chemieprofessur inne hat. Es ist schön, nach einer langen Zeit auch mal wieder mit anderen deutschen tiefgründigere Gespräche zu führen. Wir haben uns für den nächsten Tag für eine gemeinsame Wanderung verabredet. Aus Zeitgründen konnten wir nur ein kleines Stück mit den beiden wandern, da wir wieder zurück nach Kaiteriteri mussten. Die Wanderung führte uns an einsame Strände, zu schönen Ausblicken und durch üppige Vegetation. Mit einem erfrischenden Bad verabschieden wir uns von dem wirklich schönen Stellplatz und machen uns wieder auf eine kurvige Rückfahrt.

Auf dem Rückweg besuchen wir noch die Te Waikoropupū Springs (Pupu Springs), welche ein Quelltopf an der Küste der Golden Bay / Mohua in der Region Tasman sind. Die Quellen sind für ihr klares Wasser und den hohen Wasserausstoß bekannt und sind religiös bedeutsam für die Māori. Das alleinige Berühren des Wassers ist strengstens untersagt! An diesem Ort sprudeln pro Sekunde 14.000 Liter Wasser aus der Erde. Das ist mehr als der Durchfluss der Havel in den Sommermonaten.
Die horizontale Sichtweite des Wassers im Quelltopf, wurde vom National Institute for Water and Atmosphere (NIWA), im Mittel mit 63 Meter gemessen. Bis 2011 war dies die größte Sichtweite in einem Binnengewässer, übertroffen nur von gletschereisbedeckten Seen in der Antarktis
Nach pausenlosem Starren und voller Faszination folgten wir dem Track. Wir verließen die Hauptquelle und erreichten nach kurzer Zeit eine weitere, kleinere Quelle. Die „Dancing Sands Springs“ entspringen im deutlich flacheren Gewässer. Das Hochsprudeln der Wassermengen und die dadurch entstehenden Bläschen forderten den Sand zum Tanzen auf - schön anzusehen.
Anschließend folgte die Fahrt bis nach Takaka, welche als die „Hippie Hauptstadt“ Neuseelands verrufen ist. Nicht nur die dort lebenden Menschen lassen darauf schließen, sondern auch die vielen, kleinen Lädchen und Cafés. Nach einem kurzen Eis/ Cappuccino-Stop geht es wieder über die Takaka-Hügel zum südlichen Teil des Abel Tasman NP.
Am nächsten Morgen starte unsere Kajak-Wander-Tagestour mit einem Bootstransfer zur Torrent Bay. Dort bekommen wir die Kajaks, eine Einweisung wie man das Equipment richtig einsetzt und letzte Anweisungen vom Guide.
Wir starten bei schönsten Sonnenschein und paddeln entlang der Küste nordwärts. Kleine Buchten und Flussläufe, welche nur bei Flut erreichbar sind, werden angesteuert. Wir sehen einen Zwergpinguin und einige Robben im Wasser. Wir haben den Ausflug auf dem Wasser sehr genossen und waren nach der Rückkehr in der Torrent Bay froh, dass das Wetter trotz kurzzeitigem Regenschauer durchgehalten hat. Nun machen wir uns auf den Rückweg zum Abholort in der 6 km entfernten Awaroa Bay. Der Abel Tasman Coast Track hat einfach alles zu bieten! - Mildes Klima, goldene Strände, türkisfarbenes Meer, ursprünglicher Wald, herrliche Ausblicke & das auf Schritt und Tritt. Es war sehr schön hier, doch leider wollen/ müssen wir weiter. Am Abend übernachten wir auf einem geduldeten kostenlosen Stellplatz im Stadtzentrum von Motueka.
Früh am kommenden Morgen setzen wir unsere Fahrt Richtung Picton fort. Wir haben unsere ursprüngliche Überfahrt (23.12.) von der Südinsel auf die Nordinsel auf den 19.12. vorgezogen. Wir machen einen Zwischenstopp in Nelson und frühstücken in einem netten Café. Da die Region Nelson sich fantastisch zum Paragliding eignet und dies auf meiner Bucket List steht, ist schnell der Kontakt zu einem einheimischen Routinier hergestellt. Nelson Paragliding wurde 1993 gegründet und ist eine der am längsten laufenden Gleitschirmschulen Neuseelands. Somit verabredeten wir uns mit dem neuseeländischen Haudegen (leider haben wir seinen Namen vergessen) gegen 13 Uhr an einem Park. Auf dem Parkplatz hat er uns die Eckdaten zum Tandemflug gesagt und mit einem Handschlag war die Aktion gebucht. Wir wechselten vom Camper in seinen 4x4 Jeep und fuhren auf einen der vielen Berge in der Nähe von Stoke. Allein die steile Hochfahrt war ein Abenteuer. Der Haudegen, mit seinen in Indien gemachten perlweißen Zähnen, erzählte uns Flugstorys aus den Himalaya und von Europa. Wir merken seine Begeisterung fürs Fliegen aber auch fürs Campen, Tauchen und Fischen - was für ein neuseeländischer Naturbursche mit geschätzten 65+ Jahren. Am Start- und Landeplatz angekommen zeigte sich uns eine tolle Aussicht auf Nelson. Vorgelagerte Inseln, die Berge vom Abel Tasman NP und das azurblaue Meer. Der Haudegen prüft den Wind und dann muss es schnell gehen. Schirm auspacken, Equipment anlegen, Einweisungen und Sicherheitscheck.
Plötzlich stand ich vor ihm, mit einem einfachen Fahrradhelm auf dem Kopf, der Schirm war bereits in der Luft und sollte gemeinsam mit ihm Richtung Abhang laufen. Mir schossen einige Gedanken durch den Kopf… hast du Ihn richtig verstanden, was soll ich nochmal machen, reicht der Wind aus um uns zwei (nicht gerade Leichtgewichte) zum fliegen zu bringt, Mist… ich hätte vorher noch eine Toilette benötig. Doch ein paar Sekunden später waren wir bereits in der Luft. Ein Windmesser hat permanent Pieptöne von sich gegeben. Er erklärte mir, wenn es piept ist genügend Aufwind da. Plötzlich spürte ich, dass der Wind nachließ und das Messgeräte quittierte dies tonlos. Hinzu kam in den ersten paar Minuten, dass wir durch ständiges Kreisel an Höhe zulegen mussten. Es dauerte eine Weile, bis ich mich auf den Zustand eingestellt habe. Dann konnte ich auch erst das Handy zücken und ein paar Aufnahmen von der spektakulären Aussicht machen. Wir flogen immer höher, wobei er mir irgendetwas über die Wolkenbildung erzählt hat. Ich konnte mich auf seine Ausführungen nicht konzentrieren, da ich mit Aussicht bewundern und meinem Magen beschäftigt war. Kerstin hörte die lautstarken Ausführungen bis zum Landeplatz. Nach 25 Minuten landeten wir butterweich auf dem Popo am Startpunkt. Ich musste mich danach erstmal kurz liegenderweise ausruhen. Als ich meine Augen wieder öffnete, sah ich die indischen perlweißen Zähne und hörte Ihn sagen: AMAZING. Leise antwortete ich…. yes amazing und das war es auch. Ein tolle Erfahrung mit einer mega Aussicht. Mein Magen hat sich zwar ordentlich gedreht, aber ich habe nichts verloren und auch die weichen Knie gehörten schnell der Vergangenheit an.
Anschließend führen wir weiter zu unserem DOC Campingplatz. Dieser liegt 13 km vor Picton an einem der unzähligen Fjorde. Wir haben hier zwei Übernachtungen, entspannen uns, bevor uns die Fähre am 19.12. mit zweistündiger Verspätung nach Wellington auf die Nordinsel bringt.
Die Fährfahrt startet bei schönsten Wetter mit einer ruhigen See und endet nach 4 h im Dauerregen, ordentlichem Wellengang und starken Wind in der Hauptstadt Neuseelands. Wir fahren zu einem zentralen Parkplatz, wo das Nachtparken von Campern erlaubt ist.
Wellington ist die zweitgrößte Stadt und gleichzeitig Hauptstadt Neuseelands. Sie hat den Spitzname “windy City” oder auch „windy Welli“. Aufgrund seiner Lage – Wellington liegt exponiert an der Südspitze der Nordinsel - bietet die Stadt Angriffsfläche für starke Windströmungen und Fallwinde. Schnell verstehen wir warum, denn unaufhörlich weht eine ganz schön steife Brise durch die Straßenwinkel.
Ein Regenschirm Geschäft hier zu eröffnen wäre keine gute Idee.
Politisch gesehen ist Wellington das Zentrum Neuseelands. Hier befindet sich der Sitz des Premierministers und das Parlamentsgebäude. Das Gebäude wird auch als “Beehive” (Bienenstock) bezeichnet, was einen bei dessen Anblick auch nicht weiter verwundert. Die Cuba Street ist die Ausgehmeile in Wellington. Es gibt hier Clubs, Bars und viele gute Restaurants. Bekannt ist diese Straße vor allem wegen der vielen hier ansässigen Kreativen und Straßenkünstler. Wir begegnen schöner Streetart vor allem im Stadtzentrum….. oder man hat Glück so wie wir, dass wir zum richtigen Zeitpunkt in der Stadt waren, da gerade ein Ausstellung des anonymen Königs der Streetart - Provokation, eines Revolutionär, Antikapitalist, Antimilitarist und Freiheitsbefürworter - gab. Banksy ist von der Bekanntheit der prominenteste Street Art Künstler der Welt und wir tauchen mit voller Begeisterung in seine Ausstellung ein.
Als rätselhafter und schwer fassbarer König der Straßenkunst besitzt Banksy eine einzigartige Kraft. Er ist in der Lage, starke politische Aussagen mit Poesie, Energie und Humor auszudrücken und dabei den Kern des Themas zu treffen.
The Art of Banksy ist die weltweit größte Sammlung von Original- und authentifizierten Banksy-Kunstwerken mit mehr als 150 Stücken, darunter Drucke, Leinwände, einzigartige Werke, von denen viele zum ersten Mal öffentlich ausgestellt sind. Wir sehen die ikonischen Stücke an, die dem anonymen Künstler internationale Anerkennung eingebracht haben - " Girl With Balloon " , in drei Farbvarianten, " Flower Thrower " und " Rude Copper " sowie einzigartige Werke, darunter handgezeichnete Skizzen und persönliche Kunstwerke, die Banksy für Freunde, Kollegen und Liebhaber geschaffen hat. Die Ausstellung zeigt auch Banksys Dismaland, das Walled Off Hotel in Bethlehem und aktuellen Kunstwerke, die während des anhaltenden Krieg in der Ukraine entstanden.
Wir sind vom aktuell wichtigsten Streetart Künstler der Welt fasziniert und bestaunen lange seine Werke. Dabei erkennen wir die Macht der Kunst, den sozialen Wandel zu beeinflussen, die Öffentlichkeit zu inspirieren und die Unterströmungen sozialer Probleme sarkastisch aufzuzeigen. Was für eine unglaublich Ausstellung.
Glücklich über das kulturelle Highlight, setzen wir uns in den Camper, fahren weiter Richtung Mount Taranaki und diskutieren lange über die Ausstellung und recherchieren zum Phänomen Banksy.

Auch wir verfolgen mit Schrecken das traurige Ereignis zuhause und sind zutiefst bestürzt.

Wir wünschen allen ein besinnliches, friedliches und schönes Weihnachtsfest.
Merry Christmas, Feliz Navidad, frohe Weihnachten.... wünschen die bornis
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Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024Abel Tasman, neue Flugerfahrung und wir verlassen die Südinsel: Okura, Neuseeland, 21.12.2024


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Westport | Neuseeland | Freitag - 13.12.2024 - 05:31 - GOOGLE MAPS 
33 Bilder Nachtrag zum Eintrag 32….wegen der vielen Gletscherbilder kommen hier noch ein paar Bilder der West Coast.
Die Gletscherwanderung war zu beeindruckend für uns, als das ich nur „zwei“ Bilder hochlade.
….vg die Borni
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Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Bilder Nachtrag zum Eintrag 32: Westport, Neuseeland, 13.12.2024


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Westport | Neuseeland | Freitag - 13.12.2024 - 20:05 - GOOGLE MAPS 
32 Wanaka, Haast Pass & West CoastUnser nächstes Highlight sollte ein Flugerlebnis werden. Wir wollten mit dem Helikopter auf den Mount Cook fliegen und mit dem Skiflieger sollte es wieder runter gehen. Hoch auf den höchsten Berg Neuseeland‘s… aber wie hoch ist er eigentlich?
Am 14. Dezember 1991 war der Aoraki Mount Cook um Mitternacht 3.764 Meter hoch. Wenige Minuten später löste eine gewaltige Felslawine, die bei maximaler Wucht ein Erdbeben der Stärke 3,9 auslöste, Neuseelands höchsten Punkt um zehn Meter ab - aha. Noch was wissenswertes zum Berg - dieser half Sir Edmund Hillary dabei, seine Kletterfähigkeiten zu entwickeln und sich auf die Eroberung des Everest vorzubereiten. Leider konnten wir es Sir Hillary nicht nachmachen. Auf Grund des schlechten Wetters wurden an diesem Tag alle Flüge auf den Berg gestrichen. Wir haben die Absage am Check-in Schalter erhalten und waren etwas geknickt, aber Sicherheit geht nun mal vor. Wir machten uns auf den Weg nach Wanaka und führen aus dem Tal, um anschließend den Highway 8 südwärts zu fahren. Gegen Mittag erreichen wir Wanaka.
Der Ort liegt knapp 50 Kilometer nordöstlich von Queenstown und ist mit gerade mal etwas über 6.000 Einwohnern vermeintlich idyllisch ruhig. Wir hatten bereits einen Campingplatz etwas abseits des Zentrums gebucht. Unser Stellplatz bot uns eine fantastische Aussicht auf den Lake Wanaka und die Berge - perfekte Wahl.
Wir nutzen den halben Tag und sind am langezogenen Hauptstrand ins Stadtzentrum von Wanaka spaziert. Das Zentrum ist sehr überschaubar. Kleine Cafés, ein paar Outdoorgeschäfte, einige Restaurants, eine Tankstelle und ein paar Lebensmittelläden…. das war’s. Somit haben wir uns noch für den Mount Iron Track entschieden. Dieser befindet sich am Ortseingang. Der Rundwanderweg auf den Mount Iron und wieder runter ist circa 4,5 Kilometer lang und dauert zwischen 60 bis 90 Minuten. Vom Gipfel des Berges hatten wir eine 360 Grad Aussicht auf die umliegenden Seen Lake Wanaka und Lake Hawea und die schneebedeckten Berge der südlichen Alpen. Auf dem Rückweg sind wir noch an einem Foto-Hotspot vorbeigekommen. Der kleine Baum im Lake Wanaka zieht jeden Tag hunderte Besucher für ein Foto an. Der Baum selber ist gar nicht so besonders, aber die Tatsache, dass er mitten im Wasser steht und sich hinter ihm die Aussicht auf den See und die schneebedeckten Berge befindet, machen diesen Baum zu einem tollen Fotomotiv. Am Ende des Tages hatten wir über 26.000 Schritte auf der Uhr und waren ordentlich platt.
Am nächsten Tag wollten wir wieder wandern. Auf den Roys Peak sollte es eigentlichen hochgehen, doch als wir ankamen, war der Parkplatz völlig überfüllt. Die Menschenmassen haben wir entlang des Aufstieges gesehen und uns somit gegen einen Aufstieg entschieden. Hinzu kam, dass die Wanderung mit ca. 6 h veranschlagt ist. Da wir noch am selben Tag den Haas Pass überqueren wollten, um an die West Coast zu gelangen, habe wir uns für eine andere Wanderung, nämlich den Diamond Lake Track mit Erweiterung bis auf den Rocky Mountain entschieden. Eine wirklich schöne Wanderung mit tollen Blicken in die umliegenden Täler, auf den kleinen Diamond Lake und auf den großen Lake Wanaka mit seinen Inseln und Halbinseln.
Wir haben uns am Nachmittag auf den Weg zur West Coast gemacht. Die kurvenreiche Straße führt über einspurige Brücken, vorbei an großen Seen und immer wieder traumhaften Ausblicken auf die steilen schneebedeckten Berge und dem Regenwald.
Wir hatten für zwei Übernachtungen einen einfachen DOC Campingplatz reserviert, welcher ca. 35 km (rund 50 min Fahrzeit) nördlich vom Fox Gletscher schön an einem See mit vielen Sandflies lag.
Wir hatten bereits online für den Mittwoch den 11. Dez. ein Heli Hike auf den Fox Gletscher gebucht. Wegen der Wetterprognose waren wir etwas besorgt, denn es war wieder mal Regen angesagt. An der Westküste herrschen niedrigere Temperaturen und Wind und Regen zeigen sich das gesamte Jahr, was wir deutlich spüren. Somit war der erneute Flugversuch eine reine Glückssache und abhängig von der Wetterentwicklung.
Pünktlich zum Check fing es am Mittwoch an zu regnen. Der Abflug wurde erstmal um 30 min verschoben, da die Wetterentwicklung noch unklar war. Dann kam aber das Okay, dass wir trotz Regen auf den Gletscher fliegen können. Die Wanderung würde Wetterabhängig erstmal starten, aber wie lange wusste zu diesem Zeitpunkt noch keiner. Bei extremen Wetterwechseln könnte es auch passieren, dass die Truppe auf dem Gletscher übernachten muss. Natürlich hat das Unternehmen dafür die notwendigen Ausrüstungsgegenstände auf dem Gletscher deponiert.
Unsere Gruppe, bestehend aus 13 Leuten, wurde mit Regenhose und Regenjacke, Wanderschuhen, dicken Socken, Handschuhen und einem Rucksack ausgestattet. Nach einer Sicherheitseinweisung wurden die Leute auf 3 Heli Flüge verteilt. Wir waren die erste Gruppe und sind mit einem Holländischen Paar, welches gerade auf Hochzeitsreise war, auf den Gletscher geflogen. Leider konnte keiner von uns vorne sitzen, da der Flug als Trainingsflug für eine zukünftige Pilotin genutzt wurde. Wir teilten uns also die Rückbank und dann ging es auch schon los. Beim Start wackelt der Heli ordentlich, aber sobald er in der Vorwärtsbewegung ist, hat man das Gefühl von Leichtigkeit. Wir fliegen durch den Canyon Richtung Gletscher und bestaunen von oben die schöne Landschaft. Wir erreichen nach ein paar Minuten die Gletscherzunge und landen kurz darauf auf der Höhe des Victoria Falls auf einem Plateau, direkt auf dem Gletscher. Als unsere Gruppe vollständig oben war, wurden wir mit Steigeisen und Wanderstock ausgestattet. Zwei Gruppen wurden entgegengesetzt durch die Eislandschaft mit einem erfahrenden Guide geführt. Der Fox Gletscher bewegt sich fast 10-mal schneller als die meisten anderen Talgletscher. Verschiebungen des Felsbodens erzeugen Erhebungen und tiefe Spalten - eine dramatische, aber auch gefährliche Eislandschaft bildet sich immer wieder neu. An den Gletscheroberflächen schmilzt ständig Eis, das sich zu kalten Flüssen vereint. Trotz Dauerregen hatten wir eine 3 stündige Wanderung durch diese bizarre Landschaft. Wir waren durchnässt aber happy über das Erlebte.
Der Fox-Gletscher (auf Maori: Te Moeka o Tuawe) reicht von den höchsten Gipfeln der Südalpen bis hinunter auf 300 Meter. Dabei schiebt der 13 Kilometer lange Gletscher sich über die steile Westflanke der Berge und überwindet 2.600 Höhenmeter. Er ist einer der wenigen Gletscher auf der Welt, dessen Ende sich im Regenwald befindet. Er entwässert über den Fox River in die Tasmansee.
Was für ein beeindruckendes und schönes Erlebnis - wir waren beseelt und haben viele Regen-Gletscher Bilder gemacht.
Am späten Nachmittag haben wir noch eine kleine Seewanderung gemacht und den Anblick vom Viewpoint auf den nicht mehr ganz so bewölkten Fox Gletscher genossen.
Unsere Reise ging nun weiter nordwärts. Die Panoramastraße an der Westküste gilt als eine der schönsten weltweit. Ihr Name: Great Coast Road.
Die 100 Kilometer lange Küstenstraße zwischen Greymouth und Westport ist die Lebensader der Westcoast. Die Westcoast hat etwa zwei Drittel der Fläche Bayerns, ist aber nur von 30.000 Menschen bewohnt. Da bleibt viel Platz für ungezähmte Natur. Die Panoramapunkte an der Great Coast Road zeigen dies deutlich. Dunkle Felskaps schieben sich ins Meer hinaus, dazwischen kleinere und größere Buchten.
Wir nehmen jeden Aussichtspunkt mit und bestaunen die Landschaft.
Im beschaulichen Küstenort Punakaiki wartet Neuseelands Traumstraße mit einem besonderen Naturschauspiel auf uns: den Pancake Rocks. Der Name könnte passender nicht sein. Die Türmen die sich in die Tasman-See hinaus schiebt, ähnelt einem Stapel von gigantischen Pfannkuchen. Wind und Wellen haben die eigentümliche Formation aus dem Kalkgestein gekratzt. Wir bestaunen diese einzigartigen Felsformationen. Das wir auch hier viele Bilder gemacht haben, versteht sich von selbst.
Auf 1.162 Kilometern Länge durchquert der State Highway 6 die gesamte Südinsel. Für die Great Coast Road gilt: Zeit für Erkundungen einplanen. Wir haben Glück mit dem Wetter. Regen bekommt die Westcoast im Durchschnitt an jedem zweiten Tag ab, aber uns begleitet der Sonnenschein den ganzen Tag. Wir kommen nach Hokitika.
Das im Schachbrettmuster angelegte Städtchen an der Mündung des Hokitika River mit seinen saloonartigen Fassaden bietet das Bild eines friedlichen " Wilden Westens ". Statt Pferdegespannen parken Pick-ups, Mietautos und Camper in den mit Cafés und Souvenirshops gespickten Straßen. Hier ist das touristische Zentrum der Region. Wir besichtigen das Stadtzentrum, genießen die Sonne mit einem Cappuccino und erledigen ein paar Postsachen.
Am Ende der Great Coast Road übernachten wir in Westport. Dort besichtigen wir, leider wiedermal bei Regen, eine Robbenkolonie. Die Robben haben Ende November bis Mitte Dezember ihre Jungen zur Welt gebracht, welche wir nun aus der Ferne beobachten können. Hier könnte man beim zusehen die Zeit vergessen, doch der Regen verkürzte unsere Verweildauer.
Nun ging unsere Fahrt von der Küste weg, durchs Landesinnere.
In Neuseeland sind verrückte geologische Phänomene normal. So ist es wenig verwunderlich, dass wir hier die Bruchzone zwischen zwei Erdplatten besichtigen können. Wir haben bei einem Zwischenstopp in der Buller Gorge die Kraft der Natur bestaunt. Dort zu stehen, wo sich zwei Erdplatten begegnen - eine seltsame und auch irgendwie gruselige Vorstellung. Die Region zwischen Westport und Nelson wird nämlich immer wieder von Erdbeben heimgesucht. Was viele Touristen gerne verdrängen, schiebt sich immer mal wieder mit Nachdruck ins Bewusstsein der Öffentlichkeit; zuletzt 2016 beim Kaikoura-Erdbeben in Neuseeland.
In Neuseeland gibt es mehr als 50 aktive Bruchzonen, die in unregelmäßigen Abständen immer wieder aufreißen. Einige sind bekannt, andere treten völlig überraschend zutage.
Wir besichtigen den Buller Gorge Adventure Park, zu dem man nicht mehr hinüberschwimmen muss, sondern über eine 110 Meter lange Hängebrücke balancieren kann - die längste Hängebrücke Neuseelands. 19 Meter über dem schnell dahinfließenden Buller River zu balancieren, ist allerdings eine ziemlich wacklige Angelegenheit! Wir laufen den relativ kurzen Loop Walk. Dieser führt uns an historischen Überresten des Goldrauschs vorbei.
Fakten zum Buller River. Dieser hat einen mittleren Abfluss von 429 m³/s und den höchsten Maximaldurchfluss bei einer Flut von über 14.000 m³/s. Als einer der längsten Flüsse Neuseelands fließt er 170 km vom Lake Rotoiti durch zwei Schluchten. Westlich von Westport mündet der Buller River in die Tasmansee.
Unsere Reise geht nun weiter zum Abel Tasman NP.
Auf uns warten goldgelbe Strände und tiefblaues Wasser mitten in Neuseeland. Im Norden der Südinsel liegt das lokale Paradies, der Abel Tasman Nationalpark. Der kleinste unter den neuseeländischen Nationalparks ist zugleich der Beliebteste.

Einen schönen 3. Advent. Vg… die Bornis
nächstes ziel:  Abel Tasman NP
Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024Wanaka, Haast Pass & West Coast: Westport, Neuseeland, 13.12.2024


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Aoraki / Mount Cook | Neuseeland | Sonntag - 08.12.2024 - 09:01 - GOOGLE MAPS 
31 Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehrTe Anau 03.12.
Das kleine Städtchen Te Anau liegt im Südwesten von Neuseelands Südinsel am Ufer des gleichnamigen Sees, Lake Te Anau. Malerisch ist die Lage am See, grandios und atemberaubend. Te Anau ist das Tor zum Fjordland NP, dessen spektakuläre Fjords, Berge und Täler zum Weltnaturerbe zählen.
Te Anau gilt als die „Wanderhauptstadt der Welt“. Zahlreiche Wanderwege, von denen einer schöner ist als der andere, haben hier ihren Ausgangspunkt. Der weltberühmte Milford Track, der mindestens ebenso schöne Routeburn Track und der Kepler Track wurden gar als „Great Walks“ eingestuft. Um diese mehrtägigen Touren zu machen, muss man sich lange im voraus Anmeldung, da die Anzahl der der Hütten und Schlafplätze sehr begrenz und begehrt sind.
Wir lassen den Aufenthalt in Te Anau ruhig angehen und buchen auf dem Campingplatz gleich zwei Nächte, was bis jetzt auf unserer Reise sehr selben vorgekommen ist. Das Wetter ist durchwachsen, es regnet ab und zu und wenn die Sonne scheint wird es recht warm. Also ein Wechselbad der Temperaturen hier.
Wir machen kleinere Spaziergänge am Seeufer und gehen die ersten paar Kilometer vom Kepler Track durch ein märchenhaften Wald.
Unser Stellplatz auf dem Campingplatz bietet uns eine schöne Aussicht zum See und auf die dahinter liegenden Berge, welche zum Teil noch mit Schnee bedeckt sind.
Wir atmen mal tief durch, lassen die vergangen Tage und Wochen Revue passieren und bearbeiten Reiseblog und Fotos.
Der Lake Te Anau ist ein sehr großer See, dessen ursprünglicher Māori-Name
Te Ana-au war, was so viel wie Höhle des wirbelnden Wassers bedeutet. Der See hat eine Fläche von 344 km², womit er nach dem Lake Taupo der zweitgrößten See des Landes ist. Da der See auf einer Höhe von 210 m über NN liegt, er aber teilweise bis zu 270 m tief ist, liegen Teile des Wassers unterhalb des Meeresspiegels. Ein baden im See ist wegen der nervigen Sandflies am Beach ausgeschlossen.

Milford Sound 04.12. - 05.12.
Am Mittwoch sind wir früh zur Touristeninformation in Te Anau gefahren, um uns einen DOC Pass (Department of Conservation) online einzurichten. Hierfür benötigten wir die Hilfe einer Mitarbeiterin. Es stellte sich heraus, dass Sie aus Sachsen kam, viele Jahre hier schon lebte, aber der heimische Akzent immer noch besaß. Welch ein Glück für uns, da Sie uns nicht nur mit dem DOC Pass geholfen hat, sondern auch gute Tips und eine genaue Wettervorhersage gab.
Wir machten uns also auf den 120km „oneway“ Weg in Richtung Milford Sound. Vielen Camper, Mietwagen und einige Busse schlängeln sich entlang der Stichstraße. Die Straße führte uns durch eine sehr schöne und abwechslungsreiche Landschaftlich. An den vielen Aussichtspunkten sind wir leider nie allein. Teilweise gibt es einen ordentlichen Touristenauflauf, wo Leute meistens lustigen Posen und Verrenkungen machen, um ganz individuelle Erinnerungsfotos zu machen. Oftmals sind es die asiatischen Touristen, welche für ein Bild keine Rücksichtnahme kennen.
Am Nachmittag beginnt pünktlich, wie von der sächsischen Wetterfee aus der Touristeninformation angekündigt, ein ausgiebiger Regen mit zum Teil heftigen Böen. Wir standen zu diesem Zeitpunkt schon auf dem reserviertem DOC Campingplatz und haben das schlechte Wetter mit einem Film + lesen überbrückt. Der Platz füllte sich zum Abend gehörig, so dass wir ein frühen Aufbruch am nächsten Tag favorisierten.
Um 07:00 Uhr sind wir losgefahren und haben die letzten 50km mit ein paar Fotostops gemeistert. Immer wieder bekommen wir fantastische Ausblicke auf die tolle Fjordlandschaft geboten.
Das Wetter meinte es an diesem Tag gut mit uns. Das Fjordland ist eine der regenreichsten Gegenden Neuseelands, wo es im Durchschnitt an 182 Tagen regnet. Die Gegend ist für ihre hohen Niederschlagsmengen bekannt und kann das ganze Jahr über kühle Temperaturen aufweisen. Im Sommer liegen die Temperaturen in der Regel bei 18 Grad, aber wie gesagt…wir hatten Glück.
Am Anleger vom Milford Sound gab es einige Bootstour Anbieter. Wir suchten uns die erste mögliche Tour aus. Es stellte sich heraus, dass wir nur 11 Personen auf dem Boot sind. Somit hatten wir eine 2h VIP Bootstour durch den Milford Sound, was für jeden an Bord, ausreichend Platz zum fotografieren bedeutete. Wir schipperten entlang des Fjords, bestaunten die Felswände, die vielen Wasserfälle (einige bis zu 1000m Fallhöhe) und das einzigartige Panorama. Der 16 Kilometer lange Fjord wurde als das achte Weltwunder bezeichnet, und jeder, der hierher kommt, kann das gut nachvollziehen.
Nach der Bootstour sind wir der Empfehlung gefolgt und haben uns auf die 3h Wanderung zum Lake Marian gemacht. Der Wanderweg war steil, steinig, schweißtreibend und man musste gehörig auf den nächsten Schritt bei den gerade mal 3,1km langen Track achten. Als Belohnung kamen wir nach 1,5h an einem kristallklaren Bergsee an, welcher von bis zu 2474 m hohen Berggipfeln flankiert ist. Was für ein toller Anblick, doch leider zogen schon wieder dunkle Wolken auf.
Daher sind wir „schnell“ (1,5h) herunter gewandert und haben den nächsten Fotostop angesteuert. Dort empfingen uns auf den Autodächern der abgestellten PKW der wahrscheinlich unbeliebteste Vogel Neuseelands. Der Kea ist eine höchst intelligente Papageienart, die in Neuseelands Hochgebirgen auf der Südinsel, beheimatet ist. Sie sind überaus elegante Flieger und haben ein wunderschönes glänzend-grünes Gefieder mit roten Federn an der Unterseite der Flügel und auf dem Rücken, ebenso einen kräftigen Schnabel und scharfe Krallen. Außerdem sind sie perfekt auf ihren eher kargen Lebensraum im Hochgebirge angepasst und haben eine unglaubliche Neugier und Zutraulichkeit entwickelt, die sie neben dem Hunger bei der Nahrungssuche unterstützt und sie alles, was potenziell essbar ist, aufs Genaueste untersuchen lässt. Das haben wir sofort erlebt, denn jeder Auto, was auf den Parkplatz führt, wurde von den Keas sofort inspiriert. Fenster- und Türgummis, Scheibenwischerblätter und auch Schläuche unter dem Auto, wurden mit den kräftigen Schnäbeln angeknabbert. Auch wir lachten und machten Fotos wie alle andern, aber als die frechen Kerle versuchten an unserem Camper irgendwelche Schläuche durchzubeißen, hörte der Spass auf. Zum Glück kam schon das nächste Auto auf den Parkplatz gefahren, so dass das Interesse an unserem nachließ. Beim bearbeiten eines Autodachfensters konnten wir noch ein paar schöne Bilder vor dem verlassen des Parkplatzes machen. Was für eine schöne Begegnung mit den neugierigen und schlauen Keas.

Fazit: Der Milford Sound ist eine von Neuseeland beeindruckendsten Naturattraktionen und ist ein wahrhaft magischer Ort.

ABER - bei jede Medaille hat eine Kehrseite und diese heißt: Sandflies.

Die Sandflies treten besonders gerne dort auf, wo es schön ist: So findet man sie in großen Massen vorallem im Fjordland der Südinsel. Die Maori haben dafür folgende Erklärung:
Als Tū te Rakiwhanoa die Fjorde erschuf, war sein Meisterwerk  Piopiotahi – der Milford Sound. Als die Göttin des Todes, Hine-nui-te-po, die Arbeit von Tū te Rakiwhanoa begutachtete, hatte sie Angst, dass die Menschen beim Anblick der Schönheit dieses meisterhaften Fjordes vergäßen, dass sie Sterbliche waren und Arbeiten müssen. Daher schuf sie Te Namu, die Sandflies, damit die Menschen nicht faul waren und in Bewegung blieben.

Am besten und einfachsten gegen Sandflies helfen lange Anziehsachen und es zu vermeiden, in der Morgen- oder Abenddämmerung draußen zu sein, da zu den Zeiten die meisten hungrigen Sandflies unterwegs sind. Wie die Sage der Maori schon feststellte: es hilft auch in Bewegung zu bleiben, denn Sandflies beißen selten sich bewegende Ziele. Aber ein Urlaub in Neuseeland ohne von Sandflies gebissen zu werden, gibt es nicht!

Wir verlassen fürs erste das Fjordland, natürlich mit etlichen bissen und fahren weiter nach Queenstown. Mekka des Abenteuersports und weltweit bekannt als die Actionhauptstadt der Welt. Warum Queenstown mit seinen gerade einmal vierzigtausend Einwohnern diesem Ruf gerecht wird, wird uns schnell klar. Mehr als zweihundert verschiedene Outdoor-Aktivitäten kann man hier buchen. Dabei reicht die Spanne vom simplen Trekking über Mountainbiken, Bungeejumpen, Wildwasserraften, Fallschirmspringen, Speedboat fahren, Wasserski fahren, Pferde reiten, Tauchen, Klettern, Ski fahren und Segeln bis zu allerlei skurrilen Aktivitäten wie Frisbee-Golf oder das Fahren eines High-Speed-U-Bootes in Form eines Haifisches. Sachen gibts, die gibts wirklich nur hier. Zu einer der abgefahrenen Aktivitäten können wir uns nicht durchringen, da diese auch abgefahren teuer sind.
Aber auch die Lage von Queenstown kann brillieren. Im mittleren Abschnittes des schönen Lake Wakatipu und an den östlichen Ausläufern der Neuseeländischen Alpen, bietet diese Stadt ein wunderschönes Panorama. Deshalb machen wir was ganz verrücktes und fahren mit der Gondel hoch zum Aussichtspunkt und bestaunen die Landschaft. Ein Spaziergang an der Seepromenade, ein leckeres Eis und schon haben ich von den Menschenmassen die Nase voll. Jeder Adrenalin Junkies wird hier fündig, aber wir heute nicht. Darum fahren wir weiter Richtung Lake Tekapo.
23 Kilometer östlich von Queenstown auf dem Highway 6 kommen wir an der Kawarau Bridge vorbei. Die Hängebrücke über den Kawarau Fluss ist sehr populär für Bungee-Sprünge und war der erste Ort weltweit, an dem organisiertes Bungee angeboten wurde. Der Fluss ist wunderschön hellblau, links und rechts 43 Meter hohe Felswände. Über diesen Fluss führt die bekannte Kawarau Bride. Daneben befindet sich eine Aussichtsplattform mit Cafe, von der aus man im Minutentakt Leute in die Tiefe springen sieht. Die ganze Anlage ist sehr modern, serviceorientiert und lädt auch nicht Springer zum verweilen ein.
Der heute 66 Jahre alte Alan John Hackett ist ein Unternehmer, der den Extremsport Bungee-Springen populär gemacht hat. 1987 wurde er bekannt, als er (illegal) vom Eiffelturm in Paris sprang. Danach fing er an, (legal) Sprünge von der Kawarau-Hängebrücke anzubieten.
Wir sehen uns die mutigen Verrückten an, fotografieren ein paar Absprünge und machen uns wieder auf dem Weg. Entlang am Kawarau Fluss kommt für uns noch ein folgenschwerer Aussichtspunkt. Wir parken, gehen zur Aussichtsplattform, bestaunen den reißenden Fluss in der tiefen Schlucht und flüchten wiedermal vor den garstigen Sandflies. Dann passiert‘s, was uns viel Zeit und Geld kostete. Ich mache die Schiebetür vom Camper zu, wir beide stehen draußen, nur der Autoschlüssel liegt noch mittig auf der Küchenzeile. Dank des Logsystems verriegelt sofort das Auto automatisch alle Türen.
Alle Bemühungen, die Türen, Schiebefenster oder Heckklappe doch noch irgendwie aufzubekommen, blieben erfolglos. Ich musste erstmal lauter als die Mädchen beim Bundee Sprung schreien. Fuck - und nun????
An der selben Stelle, wo wir nun standen, hatte eine neuseeländische Frau eine Reifenpanne. Kurz nach meinem folgenschweren Fehler, hatten sie mich um Hilfe gebeten. Was für ein ungünstiger Zeitpunkt. Hier kürze ich mal die Sorry ab. Sie hatte für uns den Nz. ADAC angerufen - welcher 1,5h später eintreffen sollte. Um mein Kama zu verbessern (hatte ja auch nichts anderes vor), habe ich den, von der Frau zu Hilfe herbeigerufenen, Ehemann gezeigt, wie man bei einem Mercedes den Wagenheber positioniert und das Werkzeug zum Reifenwechsel richtig einsetzt. Dabei hatte er auch eine kostenlose Deutsch Lektion von mir bekommen. Es ging ja schließlich um ein hochwertiges deutsches Automobil, da waren schließlich Deutschkenntnisse von Vorteil.
Na ja, es war ja der 06.12. - also Nikolaus und unserer Nikolaus kam wie gesagt nach 1,5h bzw. gefühlt tausend Sandfliesbissen.
Es dauerte genau 3min, dann war die Fahrertür wieder offen und der Schlüsse in meiner Hand. Oh man, dass war ein Erlebnis, auf das ich gerne verzichtet hätte.
Der Autoknacker meinte noch lächelnd, dass wir den Zahlungsbeleg an den Weihnachtsbaum hängen sollten….hohoho.
Wegen der „geringfügigen“ Verzögerung sind wir schnurstracks zum nächsten Campingplatz gefahren und haben das erlebet mit einem Wein heruntergespült.

Am nächsten Tag setzten wir unsere Fahrt zum Lake Tekapo fort. Diese führt uns durch das Landesinneren, wo wir plötzlich eine ganz karge Landschaft mit sanften Hügeln durchqueren. Nach ein paar Stunden hinterm Lenkrad, kommen wir am Lake Pukaki an. Dort befinden sich einige Lachsframen und ein Infocenter, wo es für uns nicht nur neues Kartenmaterial gab.
Leckeres Sashimi (ist in der japanischen Küche eine beliebte Zubereitungsart von rohem Fisch) wurde dort auch verkauft. Mit einer toller Aussicht über den Lake Pukaki zum Mount Cook haben wir das Sashimi genossen. Nun ware es nur noch ein paar Kilometer bis zum Lake Tekapo, welcher sich ziemlich genau im Zentrum der Südinsel befindet.
Der See besticht durch seine außergewöhnlich türkisblaue Farbe, welche vom Gletscherschmelzwasser gespeist wird und seine traumafte Lage zwischen schneebedeckten Bergketten. Der Ort Tekapo am See ist stark touristisch ausgerichtet mit Cafés, Souvenirgeschäften und teuren Unterkünften. Leider war der Campingplatz am See ausgebucht. Enttäuscht darüber, müssen wir nun unser Übernachtungsplanung verändern. Hier ist Hauptsaison, es sind so viele Camper, Vans oder Leute mit dem Zelt unterwegs, dass wir nun immer vorplanen müssen.
Ich persönlich finde es doof, da unsere mobile Freiheit somit etwas eingeschränkt wird.
Also sehen wir uns mit vielen anderen Leuten, den Ort an, spazieren zur historischen Kirche und bestaunen die Szenerie. Klar war, dass wir bei diesem türkisblauem Wasser am 07.12. beladen gehen. Es blieb bei einem mal kurz rein und schnell wieder raus, da Schmelzwasser doch recht kalt ist. Wir fahren wieder zurück zum Lake Pukaki, wo wir mit vielen anderen Campern einen schönen einfachen Stellplatz mit Blick zum Mount Cook hatten.
Am nächsten Tag (2. Advent) begleitete uns Dauerregen mit starken Windböen. Wir verbringen den Tag im Camper mit lesen und schreiben. Hoffentlich wird das Wetter am Montagmorgen besser, denn dann startet unser nächstes Erlebnis.
Der DOC Campingplatz auf dem wir hier stehen, ist einer der schönsten des Landes. In die neuseeländischen Alpen eingebettet, liegt der Platz am Ende eines Tals. In den kurzen wolkenfreien Momenten, kann man die Schönheit sehen.

Vg….einen schönen zweiten Advent….die Bornis
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Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024Fjordland, Actionhauptstadt, türkisblaue Gletscherseen und vieles mehr: Aoraki / Mount Cook, Neuseeland, 08.12.2024


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Curio Bay | Neuseeland | Montag - 02.12.2024 - 08:12 - GOOGLE MAPS 
30 Entlang der Ostküste südwärtsOamaru
Hier kommen wir am späten Nachmittag an. Der Campingplatzwart sagte uns, dass die Zergpinguine bis zur BBQ Platz, welcher nur 10m von unserem Stellplatz entfernt ist, am Abend und in der Nacht kommen. Unserer erste Gedanke war, dass er uns den Stellplatz nur schönreden wollte, aber wir wurden später eines besseren belehrt.
Im Bereich des Hafens lebt die Oamaru Blue Penguin Colony, eine Kolonie von Zwergpinguinen. Wir spazieren am Abend zur Kolonie und beobachten die kleinsten Pinguine. Bis heute leben Pinguine vereinzelt auch unter einigen der strandnahen Schuppen. Nach Einbruch der Dunkelheit machen sie sich dem Weg zu ihren Nestern.
Scheinbar haben ein paar Pinguine unter der Terrasse der BBQ Stelle ihr Nest.
Am nächsten Morgen machen wir noch einen kleine Stadtbummel, bevor die Fahrt weitergeht.
Oamaru weist eine nahezu geschlossene Bebauung aus viktorianischer Zeit auf und gilt als eine der beeindruckendsten historischen Gesamtanlagen Neuseelands. Dieser Stadtteil und das Hafenviertel stehen unter Denkmalschutz.
Mit Beginn des 21. Jahrhunderts wurde das kulturelle Erbe zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Es wurde um historische Einrichtungen ergänzt, etwa die Museumseisenbahn der Oamaru Steam and Railway Society, die die Gleisanlage des ehemaligen Hafens nutzt. Viele Künstler haben sich dort angesiedelt, wodurch die Stadt nochmal attraktiver wird.

Weiter geht unsere Tour Richtung Süden auf der A1 zu den Moeraki Boulders.
Die Boulders sind eine Anzahl ungewöhnlich großer kugelförmiger Steine (Konkretionen) am Koekohe Beach. Die grau gefärbten Steine liegen einzeln oder in Gruppen an der Küste. Die Erosion des hier an der Küste anstehenden Schluffsteins, werden durch die Wellen legt regelmäßig weitere Kugeln frei.
Die Boulders wurden bereits 1850 in Berichten der Kolonialverwaltung erwähnt und wurden so zu einer touristischen Sehenswürdigkeit, welche wir uns natürlich auch angesehen haben.

next stop - Dunedin
Dunedin ist entsprechend seiner Einwohnerzahl die fünftgrößte Stadt des Landes, gilt aber politisch, wirtschaftlich und kulturell als die viertwichtigste Stadt Neuseelands hinter Auckland, Wellington und Christchurch und ist zugleich Hauptstadt der Region Otago. Dunedins ältester und wichtigster Wirtschaftszweig ist der Bildungssektor. Als einstmals größte und reichste Stadt des Landes hatte Dunedin die erste Universität im Land. Mit der University of Otago, dem größten und wichtigsten Arbeitgeber der Stadt, und den verschiedenen High Schools und Colleges, beherbergt die Stadt jährlich rund 25.000 Studenten aller Bildungseinrichtungen. Das erklärt auch die Kneipendichte im Stadtzentrum. Der Tourismus ist in dieser Region eine wachsende Branche.

Wir schlendern durch die Stadt und bestaunen Kirchen, entdecken Streetart, genießen den guten Kaffee und erkunden das Stadtzentrum. Nur ca. 5 min Fußmarsch vom Zentrum befindet sich der sehr sehenswerte Bahnhof.
Die Dunedin Railway Station ist das historische Gebäude Dunedins. Der 1906 errichtete Repräsentationsbau, der einmal im Jahr zum Laufsteg für die größte Modenschau der Region wird, beherbergt heute die Betriebsräume der Taieri Gorge Railway, ein Restaurant, eine Galerie sowie die New Zealand Sports Hall of Fame.
Wir bestaunen das Bauwerk und sind beeindruckt vom perfekten Zustand. Wir fahren weiter zur Baldwin Street im Nordteil der Stadt, die bis 2019 im Guinness-Buch der Rekorde als steilste Straße der Welt geführt wurde. Da Asphalt wegen des starken Gefälles ( 35 %) abrutschen würde, wurde die Straße mit Betonplatten gepflastert. Wir besteigen die Straße, welche nur für Anwohner befahrbar ist. Von oben hat man eine gute Aussicht in Richtung Stadtzentrum. Auf dem Abstieg kommen uns Schulkinder entgegen, wobei einige scheinbar sehr genervt sind, über die Lage des Elternhauses.
Am Nachmittag fahren wir auf die 30 km lange und bis zu 12 km breite Halbinsel Otago Peninsula. Ursprünglich der östliche Teil des Kraterrandes eines kollabierten Vulkans, mit all seinen Ausläufern, gewährt die Halbinsel mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft und vielen verschiedenen Geländeformen faszinierende Einblicke in Täler, Buchten und auf den Ozean.
Die Otago Peninsula ist bekannt für die putzigen Gelbaugenpinguine, auch Hoiho genannt. Hier ist einer der besten Plätze, um diese Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Leider hatten wir bei der geführten Tour kein Sichtungsglück. Trotzdem haben wir vier Pinguine im privaten Sanatorium aus nächster Nahe gesehen.
Wir besuchten auf der Halbinsel die Buchten von Sandfly und Allans. Beide sind fast menschenleere Strände, mit viel Treibholz, ordentlichen Wellen und Pelzrobben und Neuseeländische Seelöwen. Die Robben liegen entspannt am Strand und lassen sich aus geringer Entfernung gut beobachten bzw. fotografieren.
Am Abend hatten wir noch ein kulturelles Highlight in Dunedin. Im baroken Regent Theater haben wir uns die australische Show - Dancing Queen: A Tribute to ABBA angesehen. Weit davon entfernt, " nur eine weitere Coverband " zu sein, war die zweistündige Show sehr unterhaltsamer und eine energiegeladene musikalische Darbietungen für alle ABBA-Fan‘s. Es wurde laut mitgesungen und getanzt. Wir hatten unseren Spaß und haben den Abend sehr genossen.

Weiter ging unsere Fahrt in Richtung Süden zum Nugget Point.
Zu erreichen ist das bis zu 133 m hohe Kap über das kleine Dorf Kaka Point auf der Küstenstraße entlang bis zum Parkplatz und von dort aus führt einen 850 m langen Fußweg, der direkt zum Nugget Point Lighthouse. Von dort aus hatten wir eine fantastische Aussicht auf den Pazifischen Ozean und die hiesige Steilküste.
Dem Kap vorgelagert befinden sich auf einer Länge von rund 750 m zahlreiche aus seichtem Wasser herausragende Felsen (den Nuggets - Goldklumpen) , die für den Namen des Kaps sorgten.
Auf unserer Liste stand nun als nächstes der Purakaunui Wasserfall, welcher der „schönste“ und der meist fotografierteste Wasserfall Nz sein sollte.
Die Purakaunui Falls sind eine Kaskade mehrerer Wasserfälle des Purakaunui Flusses. Die Fallhöhe beträgt zwar nur 20 m, dennoch dienen sie als ein Wahrzeichen für Südost-Neuseeland und sind auf einer neuseeländischen Briefmarke von 1976 abgebildet. Uns hat der Anblick nicht umgehauen, aber nach dem vielen Fahren, ist eine kurzer Spaziergang eine willkommene Abwechslung für unseren Körper.

Letztes Tagesziel: Curio Bay
Die Bucht liegt wenige Kilometer östlich des Slope Point, des südlichsten Punkts der Insel, im Gebiet der Catlins.
Die Bucht bildet unter anderem den Lebensraum für Spezies der Ohrenrobben. Im Sommer und Herbst sind zudem Hector-Delfine anzutreffen, die ausschließlich in neuseeländischen Gewässern vorkommen. Wir haben leider keine gesehen. Die Region bildet außerdem Nistplätze für die seltenen Gelbaugenpinguine, die ihre Eier hier im Herbst legen und deren Junge im Frühling mausern. Es gab drei Aussichtspunkt, von denen aus man die Pinguine in der Abenddämmerung beobachten konnte. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang positionierten wir uns auch an einem der Aussichtspunkte. Die Sonne ging unter, die Erwartung wurde immer großer, doch leider hatten wir auch hier kein Sichtungsglück. Durchgefroren haben wir das Unterfangen, doch noch ein Gelbaugenpinguine zu sehen, abgebrochen.
Am nächsten Morgen haben wir noch einen besonderen Waldspaziergang gemacht.
Dies könnte der einzige Ort auf der Welt sein, an dem ein lebender Wald so nah an einem freiliegenden versteinerten Wald liegt. Die Matai- und Totara-Bäume in diesem Wald sind wahrscheinlich direkte Nachkommen der Bäume im versteinerten Wald auf der anderen Straßenseite (Küstenplateau), der auf die Jurazeit zurückgeht, als Dinosaurier die Catlins durchstreiften. Mit dem Gefühl beim durchqueren des Waldes eine alten Welt entdeckt zu haben, führen wir weiter Richtung Süden.

In Bluff findest wir nicht nur den Hafen, den Anleger für die Fähre nach Stewart Island, Streetart und den bekannten Aussichtspunkt Stirling Point. Bluff ist auch wirtschaftlich ein sehr wichtiger Ort für Neuseeland.
Auf Tiwai Point, einer Landzunge am Eingang des Naturhafens von Bluff, befindet sich eine der größten Aluminiumhütten der Welt. Es ist einer der größten Industriestandorte Neuseelands und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor des Landes.
Die Aluminiumhütte als größter Energieverbraucher benötigt ein Drittel der Energie der Südinsel und 15 % der Energie Neuseelands. Das ist irgendwie schon beeindruckend.
Wir fahren, wie die meisten, bis zum Stirling Point und machen ein paar Fotos.
Gleich neben dem Wegweiser führt die große Ankerkette in die Meerenge der Foveaux Strait, um die Südinsel – Waka (das Kanu), auf Stewart Island – Punga (dem Anker) festzuhalten. Nördlich von Oban, in der Lee Bay, befindet sich das Gegenstück dazu.
Eine wunderbare Idee.

In der Stadt Invercargill wird nochmal getankt und der Kühlschrank wieder gefüllt, denn nun gehts auf der Südinsel an der Westküste wieder nach oben. Die West Coast, oder „the Coast“, wie die Einheimischen sagen, ist eine wilde Region der Flüsse, Regenwälder, Gletscher und atemberaubenden Geologie, welche nun von uns entdeckt werden soll.

Vg….die Bornis

P.S. Nun beginnt in Deutschland die Adventszeit. Hier bekommten wir davon nicht viel mit. Die Städte sind zwar weihnachtlich dekoriert, aber Adventszeit und Weihnachtsmärkte kennt man hier nicht. Für uns ist das schon komisch, in den Statusbilder Weihnachtsmärkte, Glühwein und Adventskerzen zu sehen.
Nun merken wir auch, wie weit und lange wir von der Familie, von Freunden und Kollegen weg sind.
Sollte jemand trotz Weihnachtsstress in der besinnlichen Zeit Lust haben, uns eine Nachricht per Mail (born.thomas@gmx.de / born-kerstin@gmx.de) zu schreiben, würden wir uns sehr freuen.
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Oamaru | Neuseeland | Donnerstag - 28.11.2024 - 10:09 - GOOGLE MAPS 
29 Christchurch, Pottwal und Delfine & unser CamperNun sind wir am andern Ende der Welt in Aotearoa, was die Māori-Bezeichnung für Neuseeland ist.
Das Land „der langen weißen Wolke“, wo es mehr Schafe als Einwohner gibt, Land der Maori und der Kiwis, Land der Legenden….das schönste Land der Welt….dies gilt es in den nächsten Wochen zu eindecken.
Nach dem sehr entspannten Flug mit dem A380 sind wir nun in Christchurch angekommen. Mit dem Uber ging es schnelle zum Hotel. Wir freuten uns auf zwei gemütliche Nächte im Hotelbett, was wir in den vergangenen Wochen nicht hatten.

Christchurch
Die mit 380’000 Einwohnern grösste Stadt der Südinsel ist gleichzeitig auch die älteste Stadt Neuseelands.
Christchurch wurde 1856 offiziell gegründet und gilt als die „englischste Stadt“ des Landes. Tatsächlich erkennt man auch nach dem Wiederaufbau diesen britischen Einfluss an jeder Strassenecke, sogar wortwörtlich: Alle Strassen, Plätze und sogar der Fluss sind nach wichtigen Orten oder Wahrzeichen Englands benannt. Bei einem Blick auf den Stadtplan fällt das Gittermuster der Strassen in der Innenstadt auf.
Christchurch ist moderne und lebendige Stadt: Einkaufen und ausgehen ist hier ebenso möglich, wie in zahlreichen in Museen und Gallerien Kunst und Geschichte zu erkunden.
Am 22. Februar 2011 wurde Christchurch Opfer des schlimmsten Erdbebens in der Geschichte Neuseelands. Das Erdbeben ereignete sich um 12:51 Uhr – zur Hauptgeschäftszeit. Die Straßen und Bürohäuser der Innenstadt waren gefüllt mit Menschen. Viele von ihnen wurden unter Häuser-Trümmern begraben, die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Tage an. Fast 6’000 Personen wurden verletzt, 185 Menschen kostete das Erdbeben das Leben. 1’500 Gebäude wurden bis zum September 2013 ganz oder teilweise zerstört.
Das Erdbeben hielt endlose 24 Sekunden an. Danach hatte sich Christchurch für immer verändert.
Viele der historischen Häuser hielten dem Beben nicht stand und fielen in sich zusammen. Das grösste Opfer: Die Christchurch Cathedral, heißgeliebtes Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche wurde vor allem durch die heftigen Nachbeben so sehr zerstört, dass sie seit inzwischen 13 Jahren nicht mehr betreten werden kann. Wie ein trauriges Denkmal wartet sie nun mitten in der Stadt auf ihr Schicksal. Inzwischen wurde entschieden, dass sie wieder Stein für Stein neu aufgebaut werden soll.
Die Einwohner Christchurchs nennen ihre Stadt „City of Cranes“, Stadt der Kräne: Baustellen,Kräne und Pylonen in grellem Orange dominierten das Stadtbild. Auch nach so vielen Jahren sind in der Stadt Aufbauarbeiten im Gange. Dies sieht und hört man überall.
Wir bummeln durch die Stadt und besuchen die New Regent Street. Dieser schmale Strasse wird als die hübscheste Strasse Neuseelands bezeichnet. Die pastellfarbenen Häuser wurden Anfang des letzten Jahrhunderts im spanischen Stil erbaut und gehören seitdem zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Christchurch. Dank ihrer stabilen Bauweise wurden die Häuser während der Erdbeben-Katastrophe kaum beschädigt. Eine historische Straßenbahn, mit welcher man das überschaubare Stadtzentrum besichtigen kann, fährt mitten durch die schmale Gasse.
Weiter geht es zum schönen, historischen Worcester Boulevard. Hier findest man auf der einen Seite viktorianische Holzvillen und auf der anderen Seite imposante Steinbauten mit vielen Kunstbetrieben, Läden und Cafés. Wir besuchen die Christchurch Kunst Gallerien und sehen uns die Ausstellung Dummies & Doppelgängers an, welche erneut kostenlos ist. Wir stellen fest, dass wir im Alltag viel öfters Ausstellungen besuchen sollten.
Weiter gehts in Zentrum des CBD (Central Business District). Mit Blick auf den Avon River schlendern wir durch den Riverside Market. Das ist ein Indoor-Bauernmarkt, in dem lokale Produkte, Fleisch, Meeresfrüchte, Backwaren, Kaffee verkauft werden.
Ein Spaziergang durch den vor über 150 Jahren gegründeten Christchurch Botanic Gardens darf natürlich nicht fehlen. Wir genießen den Park und das schöne Wetter.
Und zu guter Letzt lässt man in Christchurch auch ein urbanes Phänomen offiziell leben: Street Art. Künstler aus aller Welt haben die Gelegenheit ergriffen und sind auf die Strasse gegangen, um Meisterwerke der Farbe und Kreativität zu schaffen, welche nun Gebäudewände schmücken.
Wir hatten eine gute Zeit in Christchurch, aber nun wollen wir wieder für 6 Wochen durch das Land fahren und uns die Schönheiten ansehen.

Pünktlich sind wir am nächsten Tag beim Vermieter - Kiwi Camper. Anders als in Australien sind wir hier die Einzigen, die einen Camper abholen. Den Schriftkram ist schnell erledigt, doch der Camper ist noch nicht bereit. Wir warten ca. 2h, da noch irgend was am Wassertank repariert werden muss. Dann kam der Camper endlich und mit Ihm leider auch die Ernüchterung. Der gute war Bj. 1999 und ein Blick auf den Kilometerstand verriet, dass die besten Jahre schon lange vorbei waren. Der Benziener hatte über 609.000km auf dem Buckel, war ein Schaltwagen und klapperte an allen Ecken und Enden. Das war nun unser gemieteter Camper. Wir räumten unser Gepäck ein, machten es uns gemütlich - so gut es ging und düsten Richtung Kaikoura ab. Auf dem Weg dorthin bemerken wir, dass wir Flüssigkeit verlieren. Der Fahrerspiegel klappte bei jedem entgegenkommenden LKW ein und ich versuchte die Gänge wie beim Suppen umrühren zu finden. Hinzu kam, dass wir bei jedem Anstieg ein Verkehrshindernis waren und dies wurde freundlicherweise mit Lichthupe bestätigt.
Somit war für mich der Start des Roadetrips etwas unentspannt.
Abends sind wir dann doch noch in Kaikoura angekommen.
Für den nächsten Tag haben wir eine Delfin - Wale Tour gebucht, da dies u.a. das Highlight hier ist. Die malerische Küstenstadt Kaikōura ist der perfekte Ort, um Meeresbewohner zu beobachten und an der Küste entlang zu spazieren.Die Landschaft in Kaikōura ist spektakulär: Die Stadt liegt zwischen der zerklüfteten Seaward Kaikōura Range und dem Pazifischen Ozean. Auf den Bergspitzen liegt noch ein wenig Schnee und die langen weißen Wolken mit blauem Himmel begrüßen uns am Morgen.
Wir machen einen langen Spaziergang bis zur Robbenkolonie und beschießen am nächsten morgen die Robben erneut zu besuchen.
Pünktlich sind wir am Office für den Whale Watching Ausflug. Wale zieht es aufgrund der ungewöhnlichen Unterwasserlandschaft in die Gewässer vor Kaikoura. Der Festlandsockel fällt schnell in eine Reihe von Tiefseegräben ab. Hinzu kommt, dass hier eine warme Strömung aus dem Norden auf eine Kaltströmung aus dem Süden trifft. Dadurch werden Nährstoffe aus den Tiefen des Ozeans nach oben geschwemmt; ein Phänomen, das allen Arten von Meereslebewesen, von Plankton und Krill bis zu Delfinen und Walen, zu Gute kommt. Dementsprechend gibt es hier eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit Delphine und ganzjährig Pottwale zu sehen.
Wir fahren mit ein Katamaran, welcher bis zu 60 Km schnell ist, raus zum Unterwassercanyon. Von weitem sind bereits die springenden Delfine erkennbar. Hierbei handelt es sich um Schwarzdelfine, welche sich in Kaikōura das ganze Jahr aufhalten und in Schulen von mehr als Hundert bis über 1000 Delfinen zusammenleben. Beim Eintreffen kommen etliche Delfine zum Boot und kreuzen vor dem Bug. Dieser Glücksmoment bleibt unvergesslich. Was für eine Freude, den Delphinen beim umherjagen, springen und Salti schlagen zuzusehen.
Wir fahren ein paar Minuten weiter und sehen die Tiefen auf einem Monitor angezeigt. Jetzt waren wir über den Canyon, mehrere Tausend Meter über dem Meeresboden.
Hier jagt der Pottwal hauptsächlich Tintenfische und Kalmare in einer Tiefe bis zu 2000m. Die Jagt kann bis zu zwei Stunden dauern. Wir sehen einen Pottwal, welcher gerade aufgetaucht ist und für ca. 10 min Luft für den nächsten Tauchgang holt. Das Luft holen kann man sehr weit hören. Wie eine kleine Insel treibt der Pottwal neben dem Schiff durchs Meer. Der Kapitän fordert alles Passagiere auf, Ihre Kameras vorzubereiten, denn kurz danach nimmt der Wal etwas Schwung und taucht ab. Dabei gleitet er ganz gemächlich in die Tiefe und zeigt allen seine riesige Schwanzflosse. Es ist immer wieder atemberaubend Wale zu sehen.
Nun nimmt der Kapitän wieder Kurs Richtung Küste, wo wir uns noch eine andere Delfin Art ansehen. Die Hector-Delfine sind mit einer Länge von 1,5m die kleinsten Ihrer Art und kommt ausschließlich in den Gewässern um Neuseeland vor.
Wir beobachten das verspielte treiben der Delfine und freuen uns über diese wunderbaren Begegnungen.
Am nächsten Morgen fahren wir gegen 7:30 Uhr zur Robbenkolonie und beobachten die zum Teil verschlafenden Roben. Wir spazieren den Workway entlang und sehen Robbenbaby mit Mutter. Mit den großen Kulleraugen sieht uns das Kleine an. Wir bleiben eine Weile dort und machen viele Fotos von den süßen Robbenbaby.
Anschließend kehren wir zum Parkplatz zurück, haben ein leckeres Frühstück mit sagenhaften Ausblick und machen uns danach auf den Weg, nach Christchurch um das Camperproblem zu lösen.
Dort angekommen, haben wir alle Mängel aufgezählt, gezeigt und um eine Lösung gebeten. Da hier gerade die Hauptreisezeit ist, gab es keinen Ersatz in unserer gebuchten Klassen. Nach einer längeren Verhandlung, haben wir uns auf ein neueren Camper mit Automatik geeinigt. Dieser Camper ist ursprünglich für 5 Personen vorgesehen (uns eher unverständlich wie man so reisen kann), aber nun haben wir ausreichend Platz. Natürlich mussten wir einen ordentlichen Differenzbetrag zahlen, aber Sicherheit und Komfort für die kommenden 6 Wochen gehen vor.
Wir richten uns vor Ort ein, verstauen unsere Sachen und machen uns anschließend auf den Weg nach Oamaru. Sicherer, bequemer und schneller werden wir uns jetzt hier in Neuseeland fortbewegen.

Vg …die Bornis
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